Ritas Herz schlug bis zum Hals. Sie holte tief Luft und zwang sich dann die Klinke zu Claudines Appartement herunterzudrücken. Ihre Mistress saß in einem tiefen Sessel und empfing sie mit einem überraschten Blick: "Du überrascht mich immer wieder, ich hätte gewettet, daß du die halbe Stunde, die ich dir Zeit gegeben habe, bis zur letzten Minute ausnutzen würdest. Nun denn komm' näher!". Wer es nicht erlebt hat, kann sich einfach nicht vorstellen, wie bleiern sich Ritas Beine anfühlten, wie sie sich zwingen mußte, die paar Schritte zu gehen. Diese Schritte überbrückten nicht nur ein paar Meter, sie führten über einen seelischen Abgrund. Rita spürte unbewußt, daß sie dabei war, sich auf etwas einzulassen, was sie verändern würde. "Zieh' dich aus - ganz!", befahl Claudine knapp und weidete sich an Ritas Not. Rita richtete ihren Blick mit großen, erschreckten Augen auf ihre Herrin, dann senkte sie ihren Kopf und sah schamerfüllt zu Boden. Zögernd begann sie mit bebenden Fingern die Knöpfe des Kleides zu öffnen. Ihren Körper vor einem Mann zu entblößen wäre ihr leichter gefallen. Die Entkleidung hätte etwas Erotisches, Claudines Gesicht aber drückte nur das Interesse aus, das ein Wissenschaftler zeigt, wenn er einen Frosch seziert. Diese analytische Kälte ließ Rita frösteln und steigerten Scham und Angst. Es war ihr unsäglich peinlich, daß sich die Spitzen ihre Brüste vor Schauder aufgerichtet hatten. Es half aber nichts, sie hatte versprochen zu gehorchen. Sie hatte den vorne liegenden Verschluß ihres BHs geöffnet und es bedurfte dennoch eines strengen Blickes von Claudine um sie zu zwingen, fortzufahren. Mit einem unwillkürlichen Seufzer, ließ sie die Enden fallen. Sie errötete, als sie sah, daß Claudine die Fülle ihres hervordrängenden Busens mit einem genießerischen Schmunzeln bedachte. "Na los, weiter! Zeig' mir dein kahles Vötzchen.", steigerte ihre Herrin ihre Verzweiflung. Rita konnte sich mit der obszönen Nacktheit ihrer rasierten Scham einfach nicht abfinden und Claudines Worte machten ihr das Entwürdigende ihrer Lage doppelt bewußt. Zentimeterweise näherte sie sich dem Unausweichlichen. Als der Bund über ihren Venushügel glitt, erschauderte sie. Mit hochrotem Gesicht, ließ sie das Höschen fallen und stieg heraus. Vor Nervosität wußte sie nicht wohin mit ihren Händen. Sie rieb die Fingerspitzen in den feuchtgewordenen Handflächen und versuchte das Beben, welches ihren Körper erfaßt hatte zu kontrollieren. Sie atmete heftig und ihre Glieder zitterten. "Verschränk' die Hände im Nacken, mach die Beine breit und sag' mir wie du dich jetzt fühlst!", befahl Claudine, während sie aufstand und zu ihrem Opfer trat. Rita gehorchte zitternd. Sie wollte reden. Sie wollte Claudine sagen, wie gräßlich es sei, sich vor einer Frau ausziehen zu müssen. Wie man sich fürchtet, wenn man weiß, daß die andere frei über den nackten Körper vor ihr verfügen kann. Wie beschämend es sei, wenn man spürt, wie sich die Schamlippen teilen, weil man gezwungen ist die Beine gegrätscht zu halten. Welche Peinlichkeit es wäre, wenn man weiß, daß der Kitzler durch das unnatürliche Fehlen des schützenden Pelzchens dabei für jeden sichtbar wird. Es gab sehr viele Dinge, die sie hätte sagen wollen - sie konnte aber einfach nicht. Außer einem, mit belegter Stimme vorgetragenen Krächzen und vor Aufregung fast unhörbarem Stammeln brachte sie keinen Ton heraus. Außer so dazustehen und ihre entblößten Reize, zitternd vor Hilflosigkeit, dem Blick und den forschenden Händen ihrer Herrin auszuliefern, konnte sie gar nichts mehr tun. Sie glaubte ohnmächtig werden zu müssen! "Du hast eine merkwürdige Art zu gehorchen,", kommentierte Claudine süffisant, "ich glaube aber, ich hab' ein Mittel, deine Zunge zu lösen!" Mit diesen Worten nahm sie die Reitpeitsche vom Tisch auf, die Rita schon zu spüren bekommen hatte. Ihr Zittern verstärkte sich und der Busen wogte vor Aufregung: "Ich -, bitte..., äh, also ich...". Es gelang ihr nicht sich zu sammeln und um Gnade zu bitten. Noch immer zittern und bebend, spürte sie, wie Claudine mit der Spitze der Gerte über ihre Brust strich. Sie fühlte das kalte Leder zwischen ihren Schenkeln und reagierte mit einer Gänsehaut am ganzen Körper. Das Claudine das grausame Instrument massnehmend auf ihrem Po hin und her schob, entlockte ihr in ängstlich gespannter Erwartung einen unterdrückten, spitzen Entsetzensschrei. Ihre Mistress bedachte sie daraufhin mit einem zweifelhaften Trost: "Na siehst du, deine Stimme kehrt zurück!" Dann, mit echter Bewunderung, fügte sie hinzu: "Deine Reaktionen sind großartig. Ich mag es, wenn ein Mädchen so empfindsam reagiert wie du. Ich bin jetzt schon verliebt in dich!" Rita war verblüfft über dieses zweifelhafte Kompliment und versuchte erneut der Züchtigung mit diesem beißenden Stock zu entgehen. Mittlerweile mit Tränen in den Augen stieß sie stockend, fast schluchzend hervor: "Bitte - Gnade! Ich will ja - reden." Die Zeichen der Furcht, ihre Sklavinnenpose, das Wogen ihres Busens, die zuckenden, ausgelieferten Pobacken hatten ihre Herrin aber schon so gefangen genommen, daß ihr Flehen unerhört blieb. Niemanden mit Claudines Leidenschaft für Dominanz, der je mit einer Peitsche in der Hand auf die ausgelieferten Globen eines knackigen Mädchenhinterns geblickt hatte und die bebende Angst seines Opfers gerochen hatte, käme auf die Idee, diesen Fisch wieder von der Angel zu lassen. Claudine war aber erfahren genug, den Bogen nicht zu überspannen: "Ich werde langsam machen, du wirst es ertragen können! Es ist der einzige Weg, deiner natürlichen Unterwürfigkeit zum Ausbruch zu verhelfen. Du bist eine geborene Sklavin, glaub mir. In deinem Unterbewußtsein willst du dich ausliefern! Natürlich wird es weh tun aber du wirst es aushalten. Du darfst weinen wenn du willst. Wage es aber nicht, deine Stellung zu verändern - bist du bereit?" Statt einer Antwort, kniff Rita ihre Pobacken noch fester zusammen und ließ resignierend ihren Kopf hängen, während ihre Schultern in stummem Schluchzen zu zucken begannen. Ritas Atem stockte, als die Reitpeitsche mit einem 'Swish' durch die Luft schnitt. Die Gerte hatte ihre Haut kaum berührt, als sich die Verkrampfung mit einem 'Aaaarrhh' löste. Wie immer schmiegte sich das Instrument erst um die Rundung ihres Po's, ehe es sich sengend in die nackte Haut grub. Dann durchlitt sie eine Ewigkeit das brennende Ziehen, das von der feinen Aufprallinie ausging. Sie rang, zappelnd bemüht, die Hände im Nacken zu belassen nach Atem und sog japsend Luft in ihre Lungen. Ihre Knie knickten ein, ein Schaudern schüttelte ihren Körper. Es war ihr völlig gleichgültig, ob ihre unwillkürlich vorgestoßene Hüfte ihre Spalte darbot, als erwarte sie das Eindringen eines Liebhabers. Ob ihr Winden und Drehen ihre Brüste unkontrolliert schaukeln ließ. Ob Claudine sich am Schmerzenstanz ihres Opfers weidete oder nicht. Sie schwamm in einem Meer von schierer Qual. Claudine stieß einen Pfiff aus und beobachtete, wie sich Rita mühte, die geforderte Stellung zu behalten. Nur sehr langsam ließ dieses köstliche Zappeln nach, mit dem ihr Opfer den Nachschmerz auskosten mußte. Ihr süßes Gesicht war in Tränen aufgelöst, als sie ihr das Kinn mit der Peitschenspitze anhob, um ihrem Blick zu begegnen. Das bittende Flehen, das sie dort las, rührte sie. Sie nahm Ritas Kopf in beide Hände und küßte ihr Opfer leidenschaftlich. Während ihre Zunge Ritas weichen Mund erforschte, spürte sie, wie das Schluchzen ihrer Sklavin nachließ. Rita erwiderte den Kuß gierig. Obwohl es die Lippen eines Mädchen waren, wünschte sie, diese Begegnung könne ewig dauern. Sie klammerte sich an diese Intimität wie ein Ertrinkender an einen Strohhalm, in der Gewißheit, daß am Ende erneuter Schmerz stehen würde. Ungläubig folgte sie ihrer Mistress mit dem Blick soweit sie konnte, als diese sie zurückdrängte und wieder hinter sie trat, um ihre Züchtigung fortzusetzen. Verzweifelt schüttelte sie kurz den Kopf, als sie sah, wie ihre Peinigerin erneut die Gerte hob. Unwillkürlich lösten sich ihre Hände und versuchten das Kommende aufzuhalten. Noch ehe sie sich umwenden konnte, schnitt ihr das Fischbein in das empfindsame Fleisch des Schenkelansatzes. Sie ging stark ins Hohlkreuz und richtete sich auf ehe der Nachschmerz sie zwang nach hinten zu greifen und zu Reiben. Jede Fassung fiel von ihr ab. Sie weinte und schluchzte hemmungslos, krümmte sich und trat von einem aufs andere Bein ohne auch nur einen Augenblick an die befohlene Stellung zu denken. "Oh - ", drang Claudines Stimme von Ferne an ihr Ohr, "Das war aber gar nicht gut. Was soll das?!" Trotz ihrer Qual wurde Rita klar, daß sie einen Fehler gemacht hatte. Noch immer haltlos schluchzend, warf sie sich vor Claudine auf die Knie und umklammerte deren Beine. "Bitte, " stammelte sie, "Gnade! Niemand kann das aushalten. Ich hab's versucht, wirklich!" Dann drückte sie ihr Gesicht gegen Claudines Schoß und näßte den Stoff mit ihren Tränen, im selben Masse, wie der Schmerz nachließ, breitete sich in ihrem Unterkörper eine unglaubliche Hitze aus. Rita sehnte sich förmlich nach Berührung. Hätte man es jetzt von ihr verlangt, sie hätte sich völlig preisgegeben. Claudine schob Rita das schweissnass verklebte Haar aus der Stirn. Sie streichelte Ritas Nacken und spürte, wie bei ihrer gepeitschten Sklavin die Bereitschaft wuchs, sich ihrer Gnade auszuliefern. Instinktiv ahnte sie, daß ihre Züchtigung Rita verändert hatte. Sie schien zu begreifen, das Lust und Schmerz keine Gegensätze waren!