Du wirst sehen," meinte Conny gerade tröstlich, "es ist nicht nur schlimm. Da ist immer noch etwas anderes, auch wenn's weh tut oder so, irgendwie ist es auch geil - ich weiß nicht wie ich es sagen soll- man muß es erlebt haben!" Ritas Blick drückte, gelinde gesagt, Zweifel aus. Sie wollte etwas erwidern, nachhaken, kam aber nicht mehr dazu. Das Gespräch verstummte plötzlich und alle sahen über sie hinweg. Rita ahnte wer hinter ihr stand, spürte wie ihr Mund plötzlich trocken wurde und ihr Herz heftiger schlug. Sie senkte ungewollt den Kopf, als Claudine ihre Hand auf Ritas Schultern legte. Diese Geste ähnelte der, die man oft bei Hundehaltern sieht, sie treten neben ihr Tier und halten den Kontakt mit ihm über die Hand, die seitlich am Hals liegt. Sie drückte Schutz und Zugehörigkeit, aber auch Dominanz und Besitz aus. Ihre Mistress zog am Halsband und verkündete der Runde, daß Rita ihr jetzt in ihr Neuss 'Zuhause' folgen müsse. Rita hatte Mühe, sich ohne die nutzlos gewordenen Hände zu erheben. Als sie auf ihren Füßen stand, drehte sie Claudine mit der nackten Front zu ihren Freundinnen. Sie drängte sich dicht an Rita heran, griff unter deren Oberarmen nach vorne und umfing sie unter den entblößten Brüsten. Rita schwankte, ob sie sich aus Protest von ihrer 'Besitzerin' weg, nach vorne, beugen solle oder ob sie ihrem Bedürfnis nach, wortwörtlicher, Anlehnung folgen, und sich fügsam gegen Claudines Oberkörper schmiegen dürfe. Claudine legte ihr Kinn auf Ritas Schulter und berührte sie sanft mit ihrer Wange, dann straffte sie sich. Sie legte ihre Handflächen wie einen BH unter Ritas volle Brüste und begann ihre Nippel zwischen beiden Daumen und Zeigefingern fest aber nicht schmerzhaft, hin und her zu rollen. Ritas Versuche sich dieser Vorführung ihrer Erregbarkeit zu entziehen, waren von Aussenstehenden kaum zu bemerken. Der Körperkontakt war so eng, daß Claudine die winzigen Abwehrbewegungen sofort spürte und durch fordernderes Zupacken konterte. Für einige Sekunden duellierten sich ihre Körper in einer Art sanftem aber dramatischen Ringkampf. Von den Zuschauern kaum bemerkt, wetteiferten Claudines Besitzanspruch mit Ritas Scham, dann ergab sich Rita in ihr Schicksal. Nicht zuletzt wegen Connies kryptischer Schlußbemerkung und Claudines unerwartet entschlossen-sanfter Vorgehensweise, beugte sie ihren Hals weit zurück, legte ihren Hinterkopf gegen die Schulter ihrer Herrin, schloß die Augen und fügte sich. Daß die Spitzen ihrer Brust sofort hart und groß wurden verwunderte sie weniger, als die Entdeckung, daß auch Claudine nach kurzer Zeit heftiger zu atmen schien und auch der Busen ihrer Mistress zu schwellen schien. Konnte es sein, daß Claudine sie nicht nur aus Konkurrenz und Bosheit derart preisgab, sondern daß etwas dran war, an dem was Conny behauptet hatte, daß die Unterwerfung auch ihre erotischen Aspekte hatte? Daß zwischen Herrin und Sklavin nicht nur Schmerz und Demütigung, sondern auch Liebe und Zärtlichkeit herrschen konnten? Gleichzeitig? Ihre Überlegungen waren noch undeutlich und fast unbewußt, als sie in die Wirklichkeit zurückgerissen wurde: "So das reicht! Du führst dich hier auf, unglaublich! Was sollen deine Freundinnen von dir denken?" Der überlegene Spott in Claudines Stimme ließen ihr das beschämende der Situation wieder bewußt werden, doch diesmal brauchte sie sich nicht gegen Claudines Zudringlichkeit zu wehren. Ihre Herrin gab sie frei und zog sie an der Leine aus dem Zimmer. Claudine warf sich an der Garderobe ihren Mantel über und bat Luigi ihr 'das Köfferchen' zu bringen. Sie nahm den Aktenkoffer und machte Anstalten zu gehen. Rita widerstand dem Zug an ihrem Halsband und protestierte: "Soll ich etwa nackt rüber ins Haus gehen?" Bei diesen Worten blickte sie vielsagend an sich hinab. Das Claudine schon nicht mal mehr merkte, daß ihr Opfer keinen Faden am Leib hatte, erschien ihr grotesk. Als ihr ihre Mistress mit hämischem Grinsen ein, "Was denkst du denn, natürlich!", entgegnete, erbleichte sie. Hier, bei ihren Treffen oder in der Abgeschiedenheit ihrer Wohnräume, da war es etwas anderes, ein Ritual, eine Art Übereinkommen - aber was Claudine da von ihr verlangte, war echt, life, sie sollte behandelt werden, wie eine wirkliche Sklavin! Selbst wenn sie, wahrscheinlich, nur von anderen 'Schwestern' auf dem Heimweg gesehen werden würde, daß war kein Spiel mehr. Claudine konnte doch nicht ernsthaft erwarten, daß sie sich nackt, mit gefesselten Händen, gestriemtem Po und an einer Hundeleine in 'aller Öffentlichkeit' als persönlicher Besitz eines anderen Mädchens, vorführen lassen würde. Als sie Claudines entschlossenen und harten Blick einfing, wußte sie, daß ihre Herrin nicht vorhatte, ihr diese Demütigung zu ersparen. "Pass' auf," warnte Claudine sie mit schneidender Schärfe, "ich zieh' dir die Peitsche gern noch einmal über deinen entzückenden Hintern!" Rita wurde von Panik erfaßt. Sie würde diesen Schmerz nicht noch einmal ertragen können. Sie mußte einen Ausweg finden. Sie bemühte sich Luigi und die anderen Zeugen, die die Szene beobachteten, zu ignorieren, ihr Erröten zu verleugnen und ihre zitternden Glieder zu beherrschen. Dann tat sie widerstrebend und im Aufruhr aller Gefühle das einzige, was hoffentlich helfen würde: sie fügte sich in die ihr zugemessene Rolle. Mit gesenktem Kopf kniete sie vor ihrer Herrin nieder. Das Wissen um das Demütigende ihres Tuns ließen ihr fast die Stimme versagen - und alle sahen zu! "Mistress!", bettelte sie mit versagender Stimme, "Ich weiß, daß ich ihnen gehorchen muß. Wenn sie darauf bestehen, werde ich ihnen folgen, wie ich bin. Ich bitte aber inständig um Nachsicht!" Bei diesen Worten wurde ihr klar, daß sie eine Grenze überschritten hatte und ihre Augen wurden feucht. "Tja," gab Claudine nachdenklich zurück, "du beginnst zu ahnen, daß wir beide mehr als ein Spiel spielen!" Nach einem Augenblick fügte sie hinzu: "Ich habe ein Auge für die versiegelten Potentiale, die in dir schlummern. In wenigen Wochen wirst du dein heutiges Zögern nicht mehr verstehen, daß verspreche ich dir. Aber man muß vorsichtig vorgehen - ok, du darfst mir einen Vorschlag machen. Das wolltest du doch, oder?" Rita begriff den Sinn von Claudines Worten nicht ganz, spürte aber ein gewisses Verständnis für sich und beruhigt sich etwas. Sie mußte Schlucken, ehe sie Claudines Angebot aufgriff und mit leiser Stimme vortrug: "Wenn sie mir jetzt meine Fesseln lösen und mir meine Kleider geben, verspreche ich künftig, zumindest hier und in ihren Räumen, freiwillig alles zu tun, was sie von mir verlangen!" Nach einem hörbaren Seufzer fuhr sie leise und resignierend fort:" Zumindest werde ich aufrichtig VERSUCHEN zu gehorchen..." Ihre Stimme erstarb und sie blickte hoffnungsvoll zu Claudine auf. "Ein bißchen viel Bedingungen, wenn man bedenkt, daß ich dich auch zwingen kann!", gab diese mit einem spöttischen Unterton zurück, "Aber andererseits, es erspart eine Menge Unannehmlichkeiten. Was soll das heißen, du willst 'versuchen' gehorsam zu sein?" Rita schöpfte ein wenig Hoffnung und versuchte sich zu rechtfertigen:" Ich mußte ja 'versuchen' sagen. Ich weiß, daß es viele Dinge gibt, die ich wohl nicht ertragen kann," ihre Stimme wurde fast unhörbar, als sie ergänzte, "die Peitsche zum Beispiel. Aber ich verspreche, ich werde mich fesseln und wehrlos machen lassen, wenn du willst!" Claudine grinste jetzt ganz offen. Ihr süßes Opfer begann also zaghaft ihre Rolle anzunehmen. Man mußte sie ja nicht überfordern. Die Beschränkung auf die Schwesternschaft und die Privaträume, waren ohnehin Grenzen, die zu überschreiten sehr unklug wäre. Ansonsten war die versprochene Bereitschaft sich fesseln zu lassen, eigentlich nichts anderes, als das Eingeständnis, daß Rita bereit war, sich züchtigen zu lassen. Die Sache ließ sich wirklich vielversprechend an! "Also gut,", gab sie sich konziliant, "abgemacht! Du darfst dich anziehen. In einer halben Stunde bist du bei mir - ich will ausprobieren, was dein Versprechen wert ist!"