Titel

 

Kapitel 6

   

Ich glaube," rief Claudine triumphierend in die Runde, "wir genehmigen uns noch eine Runde Sekt. Die Runde geht auf meine Rechnung!" Während sich die anderen wieder setzten, Luigi die normale Beleuchtung wieder einstellte und Sekt einschenkte, wandte sich Claudine leise an die fassungslose Rita: "Eigentlich wäre es deine Aufgabe, zu servieren. Ich will dir aber Zeit geben, dich daran zu gewöhnen, daß du nur noch eine dienende Aufgabe hast. Du darfst hier stehen bleiben und dich ausruhen; außerdem schmeckt mir der Sekt doppelt so gut, wenn ich mit beobachten kann, wie wenig es dir gefällt, zu meinem Ergötzen splitternackt gefesselt zu sein." Claudine ergriff Rita's Nippel mit Daumen und Zeigefinger beider Hände und bedachte Rita's Zurückweichen mit einem Grinsen. "Tja, so steht's," höhnte sie, "du bist mir voll und ganz ausgeliefert. Du wirst erdulden müssen, was ich will, deine Wünsche spielen absolut keine Rolle mehr, finde dich damit ab! Was das im Einzelnen bedeutet, wirst du wohl erst heute Nacht verstehen, du weißt ja, daß du vorerst zum letzten Mal in deinem Bett geschlafen hast, oder?" Rita wurde blaß, noch immer konnte sie ihre Gedanken nicht ordnen und der volle Umfang ihres Unglücks wurde ihr erst nach und nach bewußt. Mit Schaudern wurde ihr klar, daß es nicht nur die beschämenden öffentlichen Auftritte als Sklavin waren, die ihr bevorstanden, sondern daß sie auch das persönliche Eigentum ihrer schlimmsten Feindin geworden war. Im Gegensatz zu ihr und Conny, das hatte Claudine ja bereits angedroht, sollte sie tatsächlich das Dasein als Sklavin konsequent erleiden. Warum hatte sie nur soviel Pech gehabt? Womit hatte sie es verdient, sich hier nackt vor jedermann zeigen zu müssen? Warum durfte Claudine ihre schutzlosen Brüste an den Brustwarzen anheben und die ziehenden Nippel Quetschen, ohne daß sie sich wehren konnte? Wie war sie nur in diese entwürdigende Situation gekommen? Als hätte Claudine ihre Gedanken gelesen, flüsterte sie ihr ins Ohr: "Damit du noch was zum nachdenken hast, ich war es, die Luigi gebeten hat, das Glas mit dem Schlafmittel als erstes auszuschenken und es Conny in die Hand zu drücken. Wie ich erwartet hatte, brachte sie es prompt ihrer verehrtesten Freundin - dir!. Schlau eingefädelt, was?" Während Rita, erschüttert über soviel berechnende Hinterlist, entsetzt aufstöhnte, gesellte sich Claudine mit zufriedenem Strahlen zu ihrer Corona. Rita fing viele Blicke auf, solange sie 'so' dastehen mußte. Einige drückten Mitleid mit ihr aus und Resignation, wie die aus ihrer Clique, die meisten aber waren neugierig und abschätzend oder gar erschreckend zufrieden bis triumphierend. Nie hätte sie gedacht, daß so viele 'Schwestern' sich darüber freuen könnten, daß einer, die noch vor kurzen zu ihnen gehört hatte so etwas angetan wurde. In ihrer Verzweiflung überlegte Rita sogar, die 'Schwesternschaft' an die Lehrer zu verraten. Nur die Tatsache, daß der Skandal auch sie selbst, Conny und viele andere in seinen Strudel ziehen würde, brachte sie dazu diesen Gedanken zu verwerfen. Sie beschloß, passiven Widerstand zu leisten. Sie wollte sich verweigern, Claudine durch Standhaftigkeit beeindrucken. Ihr schwebte ein verachtend duldendes Verhalten vor, wie sie es mal in einem Film gesehen hatte, wo eine vornehme, englische Lady unter die Piraten gefallen war und deren Roheiten an ihrem stoischen Beharren abgeglitten waren. Claudine würde sie zu allem zwingen müssen. Selbst wenn sie dafür gezüchtigt würde wollte sie sich nicht unterkriegen lassen. Bisher hatte sie nicht gewußt, daß 'dieses Weib' alles eingefädelt hatte. Jetzt, so verdrängte sie aufkommende Zweifel, hatte sie hinreichend Motivation, Schmerzen zu erdulden um Claudine den Sieg doch noch zu verleiden. Während sie sich, mit geschlossenen Augen, derart selbst in ihren Trotz hineinsteigerte, veränderte sich ihre Haltung. Sie zwang sich, nicht mehr an ihr kahles Geschlecht zu denken und bemühte sich ihren vollen Busen stolz zu zeigen. Nach einiger Zeit hing sie nicht mehr mit den Armen an der Kette und preßte auch die Schenkel nicht mehr aneinander. Statt dessen hielt sie sich aufrecht, selbstbewußt verteilte sie ihr Gewicht auf beide Beine, die sie leicht geöffnet hielt. Sie drückte ihr Kreuz durch und hob das Kinn. Alle sollten sehen, daß sie noch längst nicht aufgab! Claudine betrachtete ihre Sklavin unbemerkt über das Glas hinweg. Die Veränderung, die Rita durchgemacht hatte, war ihr nicht verborgen geblieben. Dieses Mädchen hatte ihr schon immer gefallen. Die Art, wie sie ihre vollen Brüste einladend vorreckte, die glatten Schenkel mit dem hochgewölbten Schamberg an ihrem Treffpunkt, der jetzt seiner Haarpracht beraubt war, und das ausgesprochen hübsche Gesicht mit dem, trotz ihrer mißlichen Lage, weichen aber gefaßten Blick, Rita war das geborene Opfer für Claudines dominante Vorlieben. 'Ich glaube fast', dachte sie bei sich, 'in dieser Kleinen schlummert ein Bedürfnis nach Strenge und Führung. Ob sie sich deshalb mir gegenüber immer so kratzbürstig verhalten hat? Wollte sie mich provozieren, sie an die Kandare zu nehmen? Wir werden ja sehen!" Claudine rief Luigi und ließ sich von ihm einige Utensilien bringen. Sie trat vor zu Rita und drohte ihr: "Du scheinst schon wieder Oberwasser zu kriegen. Lass' dich warnen: du bist und bleibst mein Eigentum! Ich kenne keine Halbheiten und ich dulde keine Auflehnung, ist das klar?" Rita hielt ihrem Blick eine Weile stand, drehte dann den Kopf zur Seite und schwieg trotzig. Als sie sah, wie Claudine eine Reitgerte hob, biß sie die Zähne aufeinander, spannte ihre Pobacken so gut sie konnte und wartete ergeben auf den Schmerz. Claudine sollte keinen Schmerzenslaut von ihr hören. 'Swishhh', pfiff die Gerte durch die Luft und Rita hielt die Luft an. Alle Anwesenden hörten das scharfe 'Splatsch', als sich das Fischbein um die höchste Stelle ihrer Globen legte und wie ein glühendes Messer in ihre Haut schnitt. Trotz ihres Mutes, preßte der penetrante Schmerz ein peinvolles 'Urrghhh!', zwischen ihren Lippen hervor. Ihr rechter Unterschenkel federte hoch, während ihr zusammengekniffener Po vor der Gerte floh. Gepeinigt stieg sie auf die Fußspitzen und bog sich ins Hohlkreuz. Als sie wieder auf die Sohlen sank, ging im Ziehen des Nachschmerzes ein schüttelfrostartiges Zittern durch ihren Körper. Tränenflüssigkeit ließ ihren Blick verschwimmen, aber außer einem japsenden Laut, als sie nach Atem rang, hielt sie ihr schweigendes Martyrium durch. "Alle Achtung!", nickte Claudine anerkennend, während sie die aufgeschwollene Linie an ihrem Po mit den Fingern nachzeichnete, "Du hast Format!" Dann, nach einem entsetzlichen Augenblick völliger Stille drohte ihre 'Mistress': "Wirst du auch bei den nächsten Fünf so standhaft sein?" Rita blickte sie entgeistert an. Fünfmal? DIESEN Schmerz auch nur noch ein einziges weiteres Mal zu ertragen schien ihr unmöglich. Wer je den Mut aufgebracht hat, den nackten Körper ohne Gegenwehr der Peitsche darzubieten. Wer es geschafft hat, während des Zischens des heransausenden Züchtigungsinstrumentes nicht schon vor Angst aufzuschreien, und wem der feurige Blitz auf seine nackte, weiche Haut gebrannt wurde, wer es kennengelernt hat, wie sich jede Scham und Zurückhaltung im Zucken des wehrlosen Fleisches auflöst, - den kam schon die Frage völlig unreal vor. Noch immer nicht zum Nachgeben bereit, suchte sie ungläubig Claudines Blick. Sie wollte nicht zu Kreuze kriechen, nicht um Gnade winseln, aber sie konnte einfach nichts mehr ertragen! Als Claudine abwinkte: "Na schön, ich wollt' nur sehen, wie du's aufnimmst. Du weißt jetzt glaub' ich, wie streng ich sein kann, belassen wir es vorerst dabei. Aber benimm dich!", empfand sie ihrer Herrin gegenüber nichts als Dankbarkeit. Claudine klinkte ruhig aber sicherer eine Hundeleine in den Ring an Rita's Halsband, während Luigi die Hände der Gezüchtigten von der Deckenkette löste, um sie sofort wieder hinter Rita's Rücken zusammenzuschließen. Durch Zug am Halsband dirigierte Claudine ihre Sklavin hinter sich her zu ihrem Tisch, wo ihr befahl, neben ihrem Sessel niederzuknien. "Clau.., ich meine Mistress," hauchte Rita nach einiger Zeit, "bitte, ich möchte mich von Conny und den anderen verabschieden, bevor ich bei di.., ich meine ihnen, äh, anfange, ahe, also einziehe. Bitte!" "OK, aber du bleibst wie du bist. Ne halbe Stunde, dann gehen wir. Ich bin noch nicht mit dir fertig!", kündigte sie nachsichtig aber unheildrohend an.

Zum 7. Teil


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