Titel

 

Kapitel 2

   

Sag' mal, bist du nicht etwas zu leicht angezogen?", erkundigte sich Rita bei Conny, als sie sie am gleichen Abend abholte. "Ach, die paar Meter vom Lyzeum zum ehemaligen Dienstbotenhaus geht's schon!", meinte Conny, die trotz des herbstlichen Wetters nur ein leichtes, vorne geknöpftes Sommerkleid trug. Nun ja, dachte sich Rita, bis zu dem alten Gemäuer, welches die Schule den, angeblich hochbegabten, unter ihren Schülerinnen für deren 'Weiterbildungsveranstaltungen', zur Verfügung gestellt hat, sind es ja wirklich nur fünf Minuten zu Fuß. Conny fröstelte sichtlich und Rita konnte aus ihrem ungewohnt stillen und introvertierten Verhalten schließen, daß deren Übermut von heute morgen wohl verflogen war. Ihre aufgekratzte Stimmung schien einer bangen Erwartung gewichen. Das efeuumrankte, zweistöckige alte Haus war bereits belebt und durch die geschlossenen, hölzernen Fensterläden konnte man das gedämpfte Stimmengewirr der wartenden Mädchen hören. In der Eingangshalle wartete Luigi, der Sohn des Direktors bereits auf die beiden. Angeblich betätigte er sich hier als Hausmeister (und wohl auch als 'Ordnungshüter' für die Mädchen). Diese hielten hier offiziell studienergänzende Vorträge und halfen sich wechselseitig mit weiterführenden Aspekten ihres Studiums. In Wirklichkeit sorgte er dafür, daß die Mitglieder der Schwesternschaft stets im Voraus die Fragen kannten, die ihnen bei Prüfungen gestellt wurden. Im Gegenzug durfte er an den geheimen Treffen der 'Schwesternschaft' mit ihren perversen Spielchen quasi als 'Zeremonienmeister' teilnehmen. Conny blieb stehen, senkte den Blick und ließ die Arme hängen. Obwohl sie wußte, welches Ritual jetzt folgen würde, hatte sie die irrationale Hoffnung, dieser Kelch könne diesmal an ihr vorüber gehen. Durch Ritas: "Bitte sehr Luigi, hier ist Conny, du kannst sie mitnehmen!", wurde sie sofort enttäuscht. Conny wußte, noch bevor sie hinsah, daß Luigi jetzt sein breitestes Grinsen aufsetzte. "Dann wollen wir mal, komm' mit!", forderte er und stieg, ohne ihre Zustimmung abzuwarten, die Treppe zum Obergeschoß hinauf. Connys Füße schienen ihr selbst schwer wie Blei, als sie ihm folgte. Der Anfang fiel ihr jedesmal besonders schwer. Es war der Moment, wo sie von einer selbstbewußten jungen Dame zur Sache, zum Sexspielzeug verwandelt wurde. Das Zimmer, in das Luigi sie an solchen Abenden zunächst brachte, flößte ihr stets Respekt ein. Zwar hatte es keinerlei Ähnlichkeit mit irgendwelchen finsteren Verliesen, wie man vielleicht erwarten könnte aber es war auf erschreckende Weise kahl. Außer einem großen Schrank enthielt es keinerlei Einrichtung, ein Mädchen, das man hierher brachte, wurde dadurch automatisch zum schutzlos preisgegebenen Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. "Na los, zieh' dich aus - ich hab' mir diesmal was hübsches ausgedacht!", schreckte er sie auf. Connys Mund wurde trocken und ihre Knie weich. Zögerlich nestelte sie am obersten Knopf ihres Kleides. "Was ist? Du bist doch nicht zum ersten Mal hier! Du zierst dich wie eine Jungfrau. Wenn du den Fetzen nicht gleich 'runter hast, helf ich nach!", drohte er. Es fiel ihr unendlich schwer, ihr Kleid mitten im Raum, direkt unter der Lampe, zu öffnen und zu wissen, daß Luigi jedes Anzeichen inneren Widerstandes sehen und genießen würde. Obwohl sie ihm dieses Vergnügen nicht machen wollte, konnte sie nicht verhindern, daß ihre Finger zitterten. Sie versuchte ruhig durchzuatmen, wußte aber, daß ihm das stürmische Heben und Senken ihrer Brust nicht entgehen konnte. Als alle Knöpfe offen waren, hielt sie das Kleid am Saum mit den Händen geschlossen. Sie brauchte qualvolle Momente, um die Entschlußkraft aufzubringen, es auseinanderzuschlagen und nach hinten von den Schultern gleiten zu lassen. Unwillkürlich entfuhr ihr ein entsetztes Aufkeuchen, als der Stoff zu Boden glitt. Die Entblößung wurde ihr um so bewußter, als das fehlende Schamhaar auch ihr Intimstes auf eine Art bloßlegte, die über die gewöhnliche Nacktheit weit hinausging. Mittlerweile wogte ihr Busen so heftig und zitterten ihre Knie derart, daß sie jeden Versuch aufgab, ihre Beschämung verbergen zu wollen. Luigi öffnete den Schrank hinter ihr und machte sich darin zu schaffen. Sie wagte es nicht, den Blick zu wenden, um zu erkennen, was auf sie zukam, sondern blieb, mit geschlossenen Augen, regungslos in ihrer Passivität gefangen. Ein lautes 'KLACK!' und ein plötzlicher Griff nach ihrem Hals ließ sie aufschreien. Luigi quittierte ihren Schreck mit einem spöttischen Lachen und meinte: "Mach' halblang, es geht doch erst los!" Während sie die aufsteigende Panik bekämpfte, stellte Conny fest, daß ein zweiteiliges Brett mit einem kreisrunden Ausschnitt ihren Hals umfing. Luigi war gerade dabei die beiden Hälften mit einem Riegel miteinander zu verbinden. "Was soll das? Mach' das ab, bitte!", flehte sie. "Bleib' ruhig! Das ist dein 'Serviertablett'. Und damit du es auch ordentlich in der Waage halten kannst -", wies er sie zurecht. Während seiner letzten Worte verband er ihre Handgelenke mit, in 'Hände hoch'-Manier erhobenen Armen, durch zwei abschliessbare Bügel unlösbar mit der Aussenkante der Konstruktion. Den Schlüssel legte er ungesichert, aber für sie unerreichbar auf das Tablett. Sie versuchte ihre Arme freizubekommen, was ihr aber nicht gelang. Das Tablett, so bemerkte sie, wurde durch ihre Schultern und die gefesselten Hände tatsächlich stabil gestützt. Er band ihr irgend etwas um die Taille, das sie am Bauch kitzelte. Er erklärte ihr, es sei eine kleine Schürze, wie sie Kellnerinnen tragen. Sie konnte es nicht überprüfen, da das sogenannte Tablett ihr die Sicht auf den eigenen nackten Körper nahm. Das Kitzeln der Spitzenrüschchen auf ihrem Bauch verriet ihr aber, daß die Schürze zu kurz war, um ihre obszön kahle Scham zu verbergen. Nachdem er ihr noch ein Häubchen aufs Haar gedrückt hatte, trat er zurück und sie mußte seine beschämende Musterung erdulden. "Recht hübsch!", befand er, befahl ihr die Beine zu spreizen und sich ja nicht zu bewegen. Erschreckt sah sie seine Arme unter dem Brett verschwinden und spürte, wie er ihre schutzlosen Brüste mit beiden Händen erfaßte und zu massieren begann. Obwohl er dabei nicht gerade zart zu werke ging, war ihr sein unverschämter Griff weniger unangenehm, als der zwingende Blick seiner Augen, der ihr Gesicht aus nächster Nähe beobachtete um sich an ihrer Scham, ihrem Entsetzen zu weiden und sich auch ja kein Anzeichen aufkeimender Lust entgehen zu lassen. Als sie spürte, wie leicht es ihm gelang, ihre Brustwarzen zwischen Daumen und Zeigefinger zu nehmen, wußte sie, daß er dabei auch Erfolg haben würde. Die Härte ihrer Nippel, dies Ziehen in den Brüsten und die Wärme, die sich allmählich ihres Unterleibs bemächtigte, dokumentierten deutlich den Verrat, den ihr Körper an ihrem Willen übte. Bevor er von ihr abließ, mußte sie erschauernd dulden, daß er mit der Kuppe seines Zeigefingers die Spalte ihres Schosses nachfuhr und ihr danach, amüsiert grinsend, die feucht glänzenden Spuren ihrer Erregung an seinem Finger präsentierte. Gedemütigt wandte sie den Kopf ab und versuchte sich wegzudrehen. Sie wünschte sich verkriechen zu können aber sein, mit strenger Stimme wiederholter Befehl: "Stillstehen, hab' ich gesagt!", nagelte sie unbeweglich fest. Sie sah, wie er wieder zu 'seiner Schatztruhe' ging, wie er den Schrank nannte, und mit einer Riemenpeitsche wiederkam. "Bitte nicht!", jammerte sie, "ich hab' mich doch kaum gerührt, höchsten ein bißchen!" Der unerwartete Anblick des Züchtigungsinstrumentes, ließ ihr Herz rasend bis zum Halse schlagen. "Versuch's noch mal, fass' mich an, wo du willst, ich rühr' mich nicht. Bestimmt!", bettelte sie. Er hielt die Peitsche in der Linken und bedeckte mit der Rechten ihren Schritt. Grinsend kommentierte er ihren Versuch eine Auspeitschung durch besondere Unterwürfigkeit zu entgehen: "So ist's recht. Schön das Vötzchen gegen meine Hand drücken!" Nachdem er sie zum Aufstöhnen gebracht hatte, zog er seine Hand von ihrer feuchten und schweissglänzenden Muschi zurück und versicherte höhnisch: "Ganz so eifrig hättest du übrigens nicht zu sein brauchen, ich wollt' die Peitsche nur auf's Tablett legen, falls eine der Damen dich später zu unaufmerksam findet und deinen Diensteifer ein wenig anstacheln will!" Dieser Bastard, dachte sie bei sich, er sollte mal den Launen anderer so ausgeliefert sein, wie ich. Als sie seinen aufmerksamen Blick auffing, nahm sie sich zusammen und schluckte ängstlich die Bemerkung hinunter, die ihr auf der Zunge lag. Er plazierte eine Karaffe Portwein und ein Dutzend Gläser neben Peitsche und Schlüssel auf dem Tablett und befahl: "Du servierst jetzt! Jedesmal sagst du wörtlich 'Bitte bedienen sie sich!' und hältst still - egal was die Damen machen. Pass' auf, daß du nichts verschüttest, sonst sind diesen glatten Globen ein paar Striemen sicher!", ergänzte er, wobei er ihre Pobacken genußvoll knetete. Jetzt wo sie sich damit abgefunden hatte, daß Luigi ihre Nacktheit betrachtete und befingerte, traf sie die Erinnerung, daß noch mehr neugierige Augen und Hände sie erwarteten mit erneutem Schrecken. Nur zögernd folgte sie ihm hinab ins Erdgeschoß, wo die Schwesternschaft bereits auf ihr 'Dienstmädchen' wartete.

Zum 3. Teil


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