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Wie das Leben so spielt (Teil 23 - Warnem�nde - Tag 3b)

Autor: Hajo


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Jutta beschloss sich an diesem Vormittag lieber auf der Terrasse in die Sonne zu legen und so machte sich Rolf allein mit den beiden Kindern auf zum Strand. Jutta nahm sich einige Zeitschriften, die sie neben dem Sofa im Wohnzimmer vorgefunden hatte. Sie warf einen schnellen Blick darauf und stellte fest, dass sie zum Teil schon �ber ein halbes Jahr alt waren. Sie fand das nicht so schlimm, weil sie solche Zeitschriften sonst allenfalls im Wartezimmer beim Arzt in die Finger bekam. Au�erdem ahnte sie schon, dass ihr ihre Gedanken sowieso keine Ruhe zum Lesen lassen w�rden.

Sie r�ckte sich die Sonnenliege zurecht, stellte sich ein kleines Tischchen daneben, platzierte darauf ihr Mineralwasser und die Zeitschriften und wollte sich gerade eincremen, als pl�tzlich Heinz und Lisa vor ihr standen. Sie hatten auch ihre Strandsachen dabei. Jutta erz�hlte, dass Rolf und die Kinder schon losgegangen w�ren und sofort fingen die Beiden an, auf sie einzureden.

Aber Jutta lie� sich nicht darauf ein. Ihr stand der Sinn im Moment nicht nach Gesellschaft. Schon gar nicht, von Lisa. Sie wollte nachdenken und das funktionierte bei ihr am Besten, wenn man sie ganz in Ruhe lie�. Da die Sonne schon wieder ziemlich kr�ftig schien, holte sie lieber noch einen Sonnenschirm, cremte sich aber trotzdem ein und machte es sich dann auf der Liege gem�tlich.

Zu Anfang bl�tterte sie noch in ein paar von den Zeitschriften, aber sie merkte schnell, dass sie sich einfach nicht konzentrieren konnte. Das passierte ihr in letzter Zeit h�ufig. Sie f�hlte sich oft unkonzentriert und unruhig. Sie hatte eigentlich keine wirkliche Erkl�rung daf�r. Sie war gesund, ihr Mann und die Kinder vor Allem auch. Ihnen ging es auch finanziell gut – eigentlich gab es keinen Grund derart unruhig zu sein.

Trotzdem kreisten ihre Gedanken immer wieder um bestimmte Dinge. Dinge die sich in der j�ngsten Vergangenheit ereignet hatten und die sie immer wieder heimsuchten. Aktuell war es nat�rlich dieser Morgen. Wenn sie ehrlich zu sich selbst war, ersch�tterte sie weniger, was Maike ihr erz�hlt hatte. Lisa war im Grunde eine Frau, die nur schwer zu durchschauen war. Schon die Aktion mit Julian am Vortag am Strand und dann auch ihre Reaktion, oder besser, Nichtreaktion, als Otto sie �berrumpelt hatte.

Im Nachhinein fand Jutta, eine normale Reaktion w�re gewesen, den Hund sofort zur�ck zu rufen. Lisa aber hatte genau das nicht getan, sondern seelenruhig zugesehen. Ihr war das da schon aufgefallen, sie hatte dem aber in ihrer Konfusion keine besondere Bedeutung beigemessen. Jetzt, nach diesem Morgen und dem, was Maike beobachtet hatte, war es ein ganz neues Licht auf die Sache. Jutta bekam keine Angst vor Lisa, aber sie war sich sicher, dass sich hinter dieser Frau mehr verbarg, als der erste Anschein offenbarte. Sie nahm sich jedenfalls vor, da wachsamer zu sein.

Ihre Gedanken kehrten wieder zu ihrer Tochter zur�ck. Zu Anfang war sie wirklich schockiert gewesen. Gut, sie und Rolf hatten schon mal Bilder im Internet gesehen, auf denen sich Frauen mit Hunden, manche sogar mit Pferden vergn�gten. Auch in den Geschichten, die sie ab und zu gemeinsam lasen, kamen gelegentlich solche Szenen vor. Solche Geschichten hatten sie bisher immer nur dann interessiert, wenn sie auch gut geschrieben waren. So ganz fremd war Jutta das Thema also nicht, aber es hatte nie zu ihren Favoriten gez�hlt. Umso mehr hatte sie ihre eigene Reaktion erschreckt, als Otto, noch dazu vor Lisa’s Augen, �ber sie her gefallen war. OK, so ungeschickt, wie sie sich in dem Moment angestellt hatte, musste das f�r einen scheinbar erfahrenen Hund wie eine Einladung gewirkt haben. �Erfahrener Hund‘, hatte sie das eben wirklich gedacht?

Ihre Gedanken wanderten zur�ck zu ihrer Tochter und dem, was sie ihr am Morgen so locker erz�hlt hatte. Ja, �locker‘, das traf es ziemlich genau. Jutta lie� sich das noch einmal durch den Kopf gehen. Genau, es war eigentlich nicht so sehr, was Maike ihr erz�hlt hatte, sondern eher, wie sie es getan hatte. In dem Moment, �berrascht, wie sie in der Situation war, vielleicht sogar ein wenig �berfordert, kam es ihr r�ckblickend fast surreal vor.

Klar, Maike war mit ihren 8, fast 9 Jahren noch ein Kind. Und Kinder hatten noch nicht diese Vorstellungen von richtig und falsch, von normal und abnormal. Klar, f�r sie als erwachsene Frau, war der sexuelle Kontakt zwischen Menschen und Tieren ganz eindeutig nicht normal, um nicht zu sagen, pervers. Aber diese Abstufungen hatten Kinder in dem Alter eher noch nicht. Sie unterschieden vielleicht noch zwischen m�gen und nicht m�gen, oder zwischen Liebe und Abneigung. Aber wie sollte ein Kind in dem Alter, das bisher von k�rperlicher Liebe oder gar richtigem Sex nur wenig verstand, das richtig einsch�tzen k�nnen?

Jutta wurde immer klarer, dass das, was Maike am Morgen auf dem Nachbargrundst�ck gesehen hatte, sicherlich verwirrend f�r sie war. Einfach, weil es neu war, weil sie etwas �hnliches noch nie gesehen hatte. Hunde waren Begleiter des Menschen, f�r Kinder in erster Linie sogar mehr noch etwas, was man liebhaben und knuddeln konnte. Welches Kind machte sich schon Gedanken, ob ein Hund auch ein Sexualleben haben k�nnte? Wie auch. Sie hatten ja in aller Regel selbst noch keins.

Nein, Maike war nicht so unsicher und verwirrt gewesen, weil sie das, was sie zwischen Lisa und ihrem Hund beobachtet hatte, absto�end und pervers fand, sondern einfach nur, weil es �ber das – nach ihrem Verst�ndnis – normale Verh�ltnis Hund/Mensch hinaus ging. Das erkl�rte dann auch die Fragen, die sie gestellt hatte. Sie hatte ihre Eltern beim Oralsex beobachtet und ihre Eltern hatten ihr erkl�rt, dass die Menschen es machten, wenn sie sich lieb hatten. Es war zwar kindliche Logik, dann zu folgern, oder es zu hinterfragen, wenn sie einen Menschen sahen, der Oralsex mit einem Hund machte, ob das vielleicht aus den gleichen Gr�nden geschah.

Und wenn man mal so dr�ber nachdachte, im Grunde war es ja auch eine Form davon. Sicherlich liebt Lisa ihren Hund. Und Otto liebt sein Frauchen. F�r Maike waren damit alle Voraussetzungen erf�llt. Je mehr Jutta dar�ber nachdachte, um so schwieriger wurde es f�r sie. Wie sollte sie ihrer Tochter verst�ndlich machen, dass diese Liebe keine Liebe im normalen Sinne ist. Wie sollte sie ihr erkl�ren, was pervers, was abartig bedeutet. K�nnte sie es in ihrem Alter �berhaupt schon verstehen? Und – viel entscheidender – was, wenn nicht. Was w�rde Maike f�r Schl�sse f�r sich ziehen, aus dem was sie gesehen und was Jutta auf ihre Fragen geantwortet hatte?

Jutta wurde immer unruhiger. Sie wusste, dass sie jetzt und hier keine L�sung f�r dieses Problem finden konnte. Sie musste mit Rolf dar�ber sprechen. Vielleicht konnten sie gemeinsam einen Weg finden. Jutta stand auf, wenn sie noch l�nger hier liegen bleiben w�rde, w�rde sie von diesen Gedanken gar nicht mehr weg kommen. Sie musste raus, musste unter Leute, brauchte Ablenkung. Sie ging hinein und sprang, erhitzt wie sie war, kurz unter die Dusche. Leidlich erfrischt stand sie vor ihrem Kleiderschrank. So bedr�ckend die Gedanken auch gewesen waren, sie konnte auch nicht verleugnen, dass auch ein sexueller Aspekt vorhanden war. Weniger, was ihre Tochter anging, mehr ihr Blick auf Lisa. Lisa hatte inzwischen schon Seiten gezeigt, die man auf den ersten Blick bei dieser freundlichen kleinen zierlichen Frau niemals vermutet h�tte. Jutta fragte sich, was da noch so alles zum Vorschein kommen mochte,

Nach dem, was sie bisher von Lisa erfahren hatten, klang alles ziemlich bodenst�ndig und normal. Zum zweiten Mal verheiratet, eine erwachsene Tochter, zwei Enkelkinder. Sie hatten ein eigenes Haus, und schienen finanziell auch in ihrem Rentnerdasein ihr Auskommen zu haben. Alles lie� zun�chst auf eine kleine Idylle schlie�en. Doch dieser erste Anschein hatte inzwischen ein paar Kratzer ab bekommen.

Jutta entschied sich spontan, auf Slip und BH zu verzichten. Nicht, um andere damit zu reizen, sondern einfach, weil sie f�r sich selbst festgestellt hatte, dass es einen besonderen Reiz auf sie aus�bte. Eine fremde Person, egal wen, anzusehen und dann daran zu denken, dass sie nackt war unter ihrem Kleid oder Rock, und dass diese Person nichts davon ahnte. Sie nahm einen nicht ganz knielangen Rock aus dem Schrank und stieg hinein.

Sie fand ein farblich passendes T-Shirt, zog es sich �ber den Kopf und begutachtete sich im Spiegel. Nein, es sah in keinster Weise nuttig aus. Sie hatte ganz bewusst ein einfarbiges, nicht bedrucktes T-Shirt gew�hlt. Sie suchte dazu passende Riemchen-Sandaletten vor und f�hlte sich wieder einmal best�tigt, dass man nie genug Schuhe dabei haben konnte. Sie war mit ihrer Aufmachung zufrieden.

In der K�che hinterlie� sie noch eine Nachricht f�r Rolf und die Kinder, dann griff sie nach den Autoschl�sseln und machte sich auf den Weg nach Warnem�nde. Sie hatte Gl�ck, direkt hinter der Promenade fuhr gerade ein Auto weg und machte f�r sie eine Parkl�cke frei. Entgegen den Klischee’s hatte sie noch nie Probleme beim r�ckw�rts einparken gehabt. Schon die Fahrt hierher hatte sie ein wenig ihre Sorgen vergessen lassen. Sie stieg die wenigen Stufen zur Promenade hinauf und sah sich um. Am einen Ende, in der Richtung, aus der sie gekommen war, sah sie das bekannte Hotel Neptun aufragen.

Sie wandte sich um und schaute in Richtung Hafen. Eine gro�e F�hre, wahrscheinlich aus Skandinavien kommend, fuhr gerade in die Warnow ein. Um sie herum tobte das Leben. Von Rentnerp�rchen �ber Touristen bis hin zu Familien mit Kindern aller Altersstufen, war hier alles vertreten. Ein Radfahrer fuhr, so dicht an ihr vorbei, dass sie fast das Gleichgewicht verloren h�tten. W�tend schaute sie dem jungen Mann hinterher.

Sie schlenderte langsam auf den Leuchtturm am Ende der Promenade zu. Hinter ihrer dunklen Sonnenbrille konnte sie die Menschen um sich herum beobachten, ohne dass es denen sofort auffiel. Ein Rentnerpaar, sicherlich schon Einiges �ber die 70 hinaus, kam ihr H�ndchen haltend entgegen. Der Anblick hatte durchaus etwas Romantisches. Jutta ertappte sich bei dem Gedanken, ob die Beiden wohl noch Sex h�tten. Solche Gedanken �berfielen sie in letzter Zeit immer �fter, wenn sie unterwegs war.

Sie trat an die Mauer, die die Promenade von dem hier sehr breiten Sandstrand trennte. Bei dem guten Wetter, waren am Strand kaum L�cken zu erkennen. Wo keine Strandk�rbe standen, lagen Decken oder Handt�cher. Vereinzelt konnte sie Sandburgen entdecken und musste unwillk�rlich an ihre Kinder denken.

Eine Weile schaute sie �ber den Strand und lie� das Panorama auf sich wirken. Sie wollte sich schon abwenden, da fiel ihr Blick auf zwei eng zusammenger�ckte Strandk�rbe. In dem einen sa� eine Frau, etwa in ihrem Alter. Sie trug einen Bikini, obwohl ihr von der etwas �ppigeren Figur her, ein Badeanzug wohl besser gestanden h�tte. In dem Strandkorb daneben schien ein �lteres Ehepaar zu schlafen.

Vor den beiden Strandk�rben spielten zwei M�dchen, Jutta sch�tzte sie auf allenfalls 5 oder 6. Es schienen Zwillinge zu sein. Ein Junge, der etwa so alt wie Julian sein konnte, vielleicht ein oder zwei Jahre �lter, kam grad triefend aus dem Wasser gelaufen. Seine Mutter warf ihm ein Handtuch entgegen. Der Junge rubbelte sich schnell ab und wickelte das Handtuch um seinen Bauch. Er lie� sich auf den freien Sitz neben seiner Mutter fallen.

Jutta musste bei so viel famili�rer Idylle l�cheln und wollte sich schon abwenden, als sie sah, wie der Junge ganz dicht an seine Mutter heran r�ckte und sie umarmte. Eigentlich nichts ungew�hnliches, h�tte der Junge seinen Kopf nicht gerade auf der einen Brust seiner Mutter platziert. Jutta sch�ttelte den Kopf. Fing sie langsam wirklich an, Gespenster zu sehen? Oder nahmen ihre Fantasien allm�hlich v�llig Besitz von ihr?

Die Mutter hatte durchaus Einiges an Oberweite vorzuweisen. Jutta sch�tzte, dass es mindestens C-Cups waren, die sich da in ihrem roten Bikini-Oberteil verbargen. Hatte sie sich versehen, oder hatte gerade einer der Nippel versucht ins Freie zu kommen, als der Junge seinen Kopf angelehnt hatte? Sie setzte sich unbeteiligt auf die Mauer und tat, als w�rde sie den Strand �berblicken. In Wahrheit schielte sie unter ihrer Sonnenbrille hinunter zu den beiden Strandk�rben.

Die Mutter dr�ckte ihren Jungen, so schien es, fest an sich und fing dann an, ihn mit dem Handtuch abzurubbeln. Es sah fast wie ein kleiner Kampf aus, denn der Junge versuchte krampfhaft das Handtuch festzuhalten. Nach einer Weile gab die Mutter scheinbar auf und lie� das Handtuch los. Sie sagte etwas zu ihrem Sohn, was Jutta aber selbst aus der kurzen Entfernung nicht verstehen konnte. Zu laut waren die anderen Ger�usche um sie herum.

Jedenfalls lie� die Mutter das Handtuch los und fragte den Jungen etwas. Der Junge wurde rot. Was mochte die Mutter zu ihm gesagt haben? Die Frau legte sich jetzt wieder zur�ck und schloss die Augen. Ihre Hand lag auf dem Bein des Jungen. Jutta konnte nichts dagegen machen, in ihrem Kopf sprang schon wieder das Fantasiekino an. Der Junge sa� still neben seiner Mutter und beobachtete seine beiden kleinen Schwestern.

Wieder wollte sich Jutta gerade abwenden, als sie sah, wie sich die Hand der Mutter bewegte. Tr�umte sie, oder geschah das tats�chlich? Es sah wie beil�ufig und zuf�llig aus, aber die Hand der Mutter wanderte langsam h�her und kroch unter das Handtuch, das der Junge immer noch vor seinen Bauch gepresst hielt. Jutta atmete tief durch. Sie sp�rte schon wieder dieses ach so vertraute Kribbeln im Bauch.

Die Hand der Mutter war jetzt vollst�ndig unter dem Handtuch verschwunden. Und mit einem Mal r�teten sich die Wangen des Jungen wieder. Jutta fragte sich, ob ihr jetzt nur ihre Fantasien einen Streich spielten, oder ob da wirklich das geschah, was sie vermutete. Der Strand hier in Warnem�nde war riesengro�, hier tummelten sich hunderte, wahrscheinlich eher tausende von Menschen. Und ausgerechnet hier war sie stehen geblieben. Ausgerechnet diese Familie war ihr ins Auge gefallen! War das jetzt Zufall, Schicksal, Bestimmung?

Sie sp�rte, wie ihr hei� wurde. Und diese Hitze war nicht allein auf die Sonne zur�ck zu f�hren. Sie kniff ihre Beine zusammen um das Jucken etwas zu mildern und sie musste, peinlich ber�hrt, daran denken, dass sie unter dem Rock keinen Slip trug. Sie wurde feucht, das konnte sie jetzt schon nicht mehr verhindern. Was, wenn es so schlimm wurde, dass es ihr die Beine hinunter lief? Was, wenn es den Leuten, die an ihr vorbei gingen, auffiel?

Trotzdem konnte sie den, wenn auch heimlichen Blick auf den Strandkorb nicht widerstehen. Hatte sie da eben eine Bewegung unter dem Handtuch gesehen? Sie schwankte zwischen der Angst, ertappt zu werden und dem Drang genauer hinzusehen. Doch! Da bewegte sich etwas unter dem Handtuch. Sie war sich sicher. Jutta musste schlucken. Der Junge lehnte sich jetzt auch zur�ck und legte seinen Kopf bei seiner Mutter auf die Schulter.

Jutta’s Blick blieb jetzt fast starr auf das Handtuch gerichtet. Sie zuckte erschrocken zusammen, als der Junge sich pl�tzlich aufrichtete und mit einer schnellen Bewegung seine Badehose auszog. Jedenfalls kamen seine H�nde mit dem kleinen St�ck Stoff unter dem Handtuch, das er immer noch fest gegen seinen Bauch gedr�ckt hielt, zum Vorschein. Er sch�ttelte sie schnell aus und h�ngte sie dann �ber die Seitenlehne des Strandkorbes. Sie ganze Zeit war die Hand seiner Mutter verschwunden geblieben.

Der Junge lehnte sich wieder zur�ck. Sein Kopf fiel wieder auf die Schuler seiner Mutter. Nichts hatte sich an dem Bild ge�ndert. F�r einen zuf�lligen Beobachter. F�r Jutta hingegen, hatte sich eine Menge ge�ndert. Der Junge sa� das jetzt eindeutig ohne Badehose neben seiner Mutter und deren Hand befand sich ebenso eindeutig nach wie vor unter dem Handtuch und das bedeckte eine K�rperregion, die ganz klar bestimmte Schl�sse zu lie�. Jutta wurde immer hei�er.

Sie beobachtete, wie die Frau kurz die Augen auf schlug, erst zu den beiden �lteren Leuten im anderen Strandkorb hin�ber schaute. Entweder ihre Eltern, oder ihre Schwiegereltern, mutma�te Jutta. Dann wanderte der Blick zu den beiden M�dchen. Dann lie� sie den Blick noch kurz pr�fend �ber die Umgebung schweifen und Jutta drehte sich schnell weg.

Als sie sich traute, wieder zu dem Strandkorb hinunter zu sehen, lag die Mutter wieder mit geschlossenen Augen, zumindest sah es so aus, auf den gr�n/wei� gestreiften Polstern. Da beide die Augen geschlossen hatten und auch sonst Niemand von Jutta Notiz zu nehmen schien, wurde sie etwas mutiger und schaute genauer hin. Nein, sie konnte sich nicht irren! Sie klemmte wieder die Oberschenkel fest zusammen. Da bewegte sich tats�chlich etwas unter dem Handtuch und jetzt war diese Bewegung ziemlich eindeutig.

Fast atemlos verfolgte Jutta diese fast obsz�nen Bewegungen. Die Frau masturbierte den Jungen, davon war sie jetzt felsenfest �berzeugt. Hoch, runter, hoch, runter. Eindeutig. Und die Wangen des Jungen wurden auch immer roter. Der Junge nahm pl�tzlich einen Zipfel des Handtuchs und hob ihn an. Jutta zitterte, bekam sie wom�glich noch mehr zu sehen? Sie war richtig aufgeregt jetzt. Doch wie es schien, wollte der Junge nur seine Hand darunter verbergen. Gesch�tzt von dem Handtuchzipfel legte er seine Hand jetzt n�mlich auf den ihm zugewandten Busen seiner Mutter. Die schlug schnell die Augen auf und schaute sich um. Als sie niemanden sah, der ihnen Beachtung schenkte, l�chelte sie den Jungen an.

Jutta ahnte mehr, als dass sie es wirklich erkennen konnte, aber der Junge massierte die Brust seiner Mutter. Allerdings nur kurze Zeit. Dann fiel seine Hand pl�tzlich herab. Jutta musste sich zusammen reisen, um nicht aufzust�hnen, denn die Brustwarze der Frau war nun gut zu erkennen. Der Stoff ihres Bikini’s war eindeutig nach unten geschoben und ihr Busen so freigelegt worden. Der Junge fing mit einem Mal an zu zucken, auch wenn er scheinbar versuchte, das zu unterdr�cken. Dann sank er mit offenem Mund zur�ck in die Polster.

Die Hand der Mutter kam wieder zum Vorschein und Jutta sah zu, wie sie etwas ins Handtuch wischte. Es war unglaublich. Jutta war total aufgew�hlt. Jetzt war sie hierher gefahren, um sich etwas runterzubringen und abzulenken und jetzt sa� sie hier, ihren nackten Po auf der Steinmauer – sie wagte nicht an den feuchten Fleck zu denken, der sichtbar werden w�rde, wenn sie aufstand. Sie hatte zugesehen, wie eine Mutter ihrem Sohn, denn danach sahen sie eindeutig aus, einen runtergeholt hatte. Und das zwar heimlich, aber mit lauter Menschen um sich herum.

Jutta wusste genau, w�rde sie sich jetzt zwischen die Beine fassen, w�rde es ihr kommen. Eine kalte Dusche w�re jetzt gut, dachte sie. Aber das war hier mitten auf der Promenade kaum m�glich. Schwer atmend blieb sie noch eine Weile sitzen, dann passte sie einen Moment ab, wo niemand zu ihr her�ber sah, stand schnell auf und ging ein paar Schritte. Erst als sie fast 10 Meter zwischen sich und die Mauer gebracht hatte, wandte sie sich noch einmal schnell um. Da war, selbst aus dieser Entfernung, noch ein feuchter Fleck zu erkennen, wo sie eben gesessen hatte.

Noch ziemlich durcheinander und bem�ht, nicht aufzufallen, schlenderte Jutta die Promenade entlang. Am Ende, direkt vor dem Leuchtturm fand sie eine ziemlich modern aussehende Cocktailbar. Die Au�enpl�tze, gro�e Ledersofas, die zum herum l�mmeln einluden, waren fast alle besetzt. �berwiegend j�ngere Leute, teils businessm��ig gekleidet, teils aber auch Sch�ler oder Studenten sa�en in kleinen Gruppen zusammen und genossen die Sonne und k�hle Drinks.

Jutta merkte, wie trocken ihr Hals war. Die W�rme setzte ihr zu. Gerade als sie sich nach einem Platz umsehen wollte, wurde ein Tisch direkt vor ihr frei. Sie lie� sich in die weichen Polster sinken und streckte ihre Beine aus. Als die Bedienung kam, war sie zuerst versucht, sich einen richtigen Cocktail zu bestellen, besann sich dann aber darauf, dass sie noch mit dem Auto zur�ck fahren musste und entschied sich f�r ein kleines Eis und eine Virgin Mary.

Nachdem sie sich einigerma�en wieder gefangen und etwas ausgeruht hatte, machte sie noch einen kurzen Abstecher zum �Strom‘, von dem Lisa und Heinz erz�hlt hatten. Hier reihte sich tats�chlich Andenkenshop an Andenkenshop und Restaurant an Restaurant. Sie kaufte f�r Julian und Maike jeweils ein T-Shirt mit einem Wappen und der Aufschrift �Warnem�nde‘. Sie durchst�berte einige weitere L�den, um auch f�r ihren Mann etwas zu finden. Kurz bevor sie aufgeben wollte, entdeckte sie einen winzigen Laden, der mit alten Blechschildern handelte.

 Sie erstand – f�r erstaunlich wenig Geld – ein altes Schild der Cunard Linie. Rolf hatte die Geschichte der Titanic schon immer fasziniert und das Schiff war unter dieser Linie in Dienst gestellt worden. Zufrieden trat sie den R�ckweg an.
 

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