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Kapitel 20: Ohne jede Chance

 

20.1 Der Weg zum Abgrund

 

Zusammengekauert sa� Natascha in einer Ecke der alten, abseits gelegenen Fabrikhalle, die nun schon seit einiger Zeit ein grauenhaftes Geheimnis barg. Und sie, Natascha, hatte, obwohl sie es eigentlich gar nicht wollte, erheblichen Anteil an den Geschehnissen die sich hinter den dicken Mauern abspielten. Wieder ert�nten diese schrecklichen Ger�usche, aber so sehr sie auch die H�nde gegen die Ohren presste, sie h�rte es noch immer und sie wusste was gerade in diesem Moment dort hinten getrieben wurde, obwohl sie es nicht sehen konnte, ja auch nicht sehen wollte. Bilder jagten durch ihren Kopf, Bilder die dokumentierten wie sie in diese beschissene Lage gekommen war und sich doch nicht dagegen wehren konnte. 'Was war nur geschehen?' Begonnen hatte es wohl damit, dass sie �fters alleine wegging. Das hatten Udo und Mel auch gesagt. Sie sollte sich nicht zu abh�ngig machen und auch alleine neue Freunde finden. So war sie in verschiedenen Lokalen und Discos umher gezogen. 'Doch was hatte sie da zu sehen bekommen? Die M�nner waren, obwohl sie gar nicht schlecht aussahen, ja teilweise sogar wahre Prachtexemplare darstellten mit durchtrainierten Bodys und h�bschen Gesichtern, doch nur Einheitstypen. Sie kleideten sich �hnlich, stylten sich nahezu gleich und verhielten sich auch einer wie der andere. Obwohl in der Presse etwas anderes geschrieben wurde: 'Die Klone waren und sind unter uns!' Wie waren ihr diese In-Leute zuwider. Keine eigene Meinung, kein individuelles Niveau. Dennoch hatte sie sich von einigen anmachen und sogar abschleppen lassen.'

 

'Welch eine Entt�uschung! Sogar im Bett waren die noch darauf bedacht ihre Rolle zu spielen und mehr als 08/15 war da auch nicht passiert. Drauf, nach f�nf Minuten fertig, runter und schlafen. Ne, das war gar nichts!' Natascha wusste gar nicht wie die M�dels auf so was stehen konnten. Nat�rlich war sie von ihren Erlebnissen gepr�gt, aber das hier konnte ja wohl nicht die Normalit�t sein. Dazu kam dass sie tief in ihrem Innern beherrscht werden wollte, etwas das diese Weichbr�tchen nie schaffen konnten. Ebenso wie Melanie suchte sie einen Mann dem sie sich mit Leib und Seele verschreiben wollte und w�re der kleine Engel nicht gewesen, h�tte sie Udo ihr Dasein geweiht. Nun war das Problem das auch der Mann damit umzugehen verstand. Udo w�rde wohl nie die M�glichkeiten aussch�pfen die ihm Mel er�ffnet hatte, die sich mit Freude h�tte einen Arm oder andere Teile abhacken lassen wenn er es gewollt h�tte. Natascha musste aber auch zugeben dass Udo eine Ausnahmeerscheinung war und irgendwie wollte sie den beiden auch beweisen dass sie einen eben-solchen Schatz fand. Daher ging sie auch nicht in den Raven-Treff, den sie aus den Erz�hlungen kannte. Dort h�tte sie wahrscheinlich den richtigen f�r sich gefunden. Doch da sowohl Udo als auch Bea bei den Rockern bekannt waren, w�re es nichts Eigenes gewesen. So auf der Suche kam sie in eine Art Bistro. Es war jedoch eher eine Billardhalle, in der sich fast ausschlie�lich Ausl�nder trafen. Das war ja kein Problem, denn zum einen war sie selbst Rum�nin und zum anderen hielt sie es wie ihre Freunde. 'Schau nicht auf Nationalit�ten, sondern auf die Menschen!'

 

Schon in der ersten Minute merkte sie dass sich das Volk hier drin von dem kindischen in anderen Locations unterschied. Schnell kam sie mit einigen M�nnern ins Gespr�ch. Besonderst einer fiel ihr besonders auf. Wie sie erfuhr hie� er Marino und war so etwas wie der Anf�hrer einer kleinen Gruppe von insgesamt neun M�nnern und einer Frau, wobei die Frau mehr eine abgewrackte, von Drogen gezeichnete und d�rre Schlampe war. Der stechende Blick aus Marinos dunklen, an die von Udo erinnernden Augen, schien ihr bis in die Seele zu schauen. Eigentlich verfiel sie ihm schon am ersten Abend und so ging Natascha mit in seine Bude und lie� sich von ihm durchrammeln. Schon dabei merkte sie dass er nichts von Romantik hielt. Hart fasste er sie an und fickte sie ebenso, wie er wollte. Aus dieser einen Begegnung wurden schnell mehrere und bereits nach kaum zwei Wochen, beherrschte er sie v�llig. Dann nahm Marino sie mit zu einem Treffen auf ein, entfernt der Stadt gelegenes Fabrikgel�nde, das schon vor Jahren aufgegeben worden war und wo nun allerlei M�ll, besonders alte Autowracks, abgeladen wurden. Dort hatte sich die Gruppe einen Treff eingerichtet. An diesem Abend wurde Natascha der Gruppe vor- und zur Verf�gung gestellt. Reihum wurde sie von den meisten Gruppenmitgliedern genommen. Eine Weigerung lie� Marino nicht zu. Noch gut erinnerte sie sich an das Gef�hl als einer nach dem anderen �ber sie herfiel. Wie sie in Fotze und Arsch gesto�en wurde und den Samen einiger trinken musste. Anstelle aber am n�chsten Tag fortzulaufen, kam sie wieder und bald war es Normalit�t das sich jeder an ihr bedienen konnte wie er gerade Lust hatte.

 

Besonders Vanduu, ein d�nner aber gro�er Schwarzafrikaner mit einem nahezu unmenschlich langen Rohr, das ihm fast bis zum Knie reichte und der von den anderen nur 'Bimbo' genannt wurde, riss ihr regelm��ig und �u�erst schmerzhaft ihre L�cher auf. Dabei war er ungeheuer brutal und f�llte ihren Leib mit riesigen Mengen Sperma ab. An Intelligenz litt der Schwarze nicht gerade, aber er war eine gigantische Fickmaschine. Dabei hatte er seinen Pfahl auch schon durch ihre Kehle bis fast in den Magen gerammt. Sie ertrug es.

Gleichzeitig begann sie auf Marinos �Wunsch“ hin Kokain zu schnupfen und Gras zu rauchen. Anf�nglich tat sie es um die t�glichen Dinge die mit ihrem K�rper getrieben wurde, besser zu ertragen. Doch schon bald war sie s�chtig nach dem Stoff, was ihre Abh�ngigkeit unl�sbar machte. Gut konnte sie sich an das erste Mal erinnern als sie von 'Bimbo' benutzt wurde. Mit weit aufgerissenen Augen hatte Natascha damals auf den riesigen Pfahl gestarrt. Gr��er als alles was sie vorher gesehen hatte und da waren auch schon einige Ger�te dabei gewesen. Sie konnte ohnehin nicht verstehen warum so viele Frauen einen langschw�nzigen Kerl haben wollten, vor allem da sich die empfindlichen Nerven nur am Rand und den ersten sechs Zentimetern der Vagina befanden. Die �berm��igen L�ngen, von mehr als zwanzig Zentimetern, taten eigentlich nur weh beim V�geln und waren bestenfalls etwas f�r Frauen die durch Schmerzen eine Erregung empfanden. Es war wohl nur der Reiz des Ungew�hnlichen und das st�ndige Gerede, wie geil es w�re. Danach zugeben dass es alles andere als geil war, taten auch die wenigsten. So hielt sich der Mythos hartn�ckig. Natascha bevorzugte die eher dicken Rohre, mit durchschnittlicher L�nge. Wenn sie etwas an den Muttermund gerammt bekommen wollte, konnte sie immer noch eine lange Kerze oder die Hand ihres Stechers nehmen. Nun ja, bewegen sollte es sich schon in ihr, also f�nfzehn bis zwanzig Zentimeter waren da durchaus in Ordnung. Es kam immer darauf an ob derjenige etwas mit seinem Teil anfangen konnte und so waren ihr zw�lf Zentimeter K�nner lieber als zwanzig Zentimeter St�mper.

 

Was 'Bimbo' aber vor sich her trug, h�tte selbst dem legend�ren John Holmes wie einen kleinen, unterent-wickelten Jungen aussehen lassen. Sie hatte angefangen zu zittern als er mit diesem gigantischen Kn�ppel auf sie zukam. Zuvor hatte sie f�r die Anwesenden strippen m�ssen und war daher nackt bis auf die blo�e Haut. In seinen Augen war nur eine dumpfe Gier zu erkennen gewesen, was sie noch zus�tzlich in Panik versetzte. Sie wusste dass sie von ihm keine Gnade zu erwarten hatte. Er ging um sie herum und stand nun in Nataschas R�cken. Brutal wurde sie auf die Knie gezwungen, nach hinten gedr�ckt so dass ihr Kopf im Nacken lag und dann war dieses Monster vor ihrem Gesicht. Ihr blieb nicht anderes �brig als die Spitze mit den Lippen zu umfangen. Natascha brauchte beide H�nde um den Schaft zu umklammern. So wichste sie das Teil und versuchte gleichzeitig den Schwarzen etwas auf Distanz zu halten. Vergeblich! Hart wurde sie von Marino angesprochen: �Die H�nde runter… wird's bald?“ Sich in ihr Schicksal ergebend, hatte Natascha die Arme sinken lassen und ahnte was folgen w�rde. Sie hatte sich nicht geirrt. 'Bimbos' H�nde hielten ihren Kopf fest und mit kr�ftigen St��en seines Beckens, verschaffte sich der Pfahl einen Weg, durch ihre Kehle bis tief in den Hals hinein. Ihre Kieferknochen wurden auseinander gerissen und �berdehnt. Natascha blieb die Luft weg, doch das k�mmerte den nun v�llig abgedrehten Mann nicht im Geringsten. Sie erinnerte sich ab diesem Zeitpunkt nur gebetet zu haben dass es schnell vor�ber ginge.

 

Stupide rammte er seinen Riesen immer weiter in sie und als sein schwerer Hoden gegen ihre Nase schlug, glaubte sie dass seine Schwanzspitze in ihren Magen eingedrungen war. Sie glaubte zu diesem Zeitpunkt nicht dass sie es �berstehen w�rde. Doch immer kurz bevor sie aus Luftmangel die Besinnung zu verlieren drohte, zog sich das Teil so weit aus ihrem Hals zur�ck dass der k�stliche Sauerstoff wieder einen Weg fand ihre Lunge zu erreichen. Aber nur kurz dann stopfte er den fleischigen, harten Pr�gel wieder in ihre Speise- und Luftr�hre. Rein reflexartig zuckten dann immer wieder ihre Arme hoch um den Pr�gel etwas zu verlangsamen, der jedesmal mit voller Wucht in ihren Kopf gerammt wurde. Doch kaum bewegte sie die H�nde, klatschte der breite Lederg�rtel von Marino auf ihren ungesch�tzten Bauch und unterband ihr Verlangen schon im Ansatz. Die gro�e Schnalle, fetzte dabei auch ihre straff gespannte Haut an mehreren Stellen auf. F�r Natascha verging eine Ewigkeit bis der Schwengel ihren Hals verlie�, doch nur um sein Werk an anderer Stelle zu vollbringen. Kr�ftige H�nde zogen ihren, nach Atem ringenden Leib hoch und warfen den keuchenden K�rper auf einen Metalltisch, der wohl eine Werkbank gewesen war. Z�her Speichel, der aus ihrem hustenden Mund und der Nase kam, klebte an ihrem Kinn und im ganzen Gesicht. Die vier Kerle die sie hoch gezogen hatten, hielten ihre Arme und Beine auch weiterhin fest. Letztere wurden bis zum Zerrei�en gespreizt. Dann kam der schwarze Riemen und wurde gewaltsam in ihren M�senkanal getrieben.

 

Hart wurde ihr K�rper auf das kalte Metall gedr�ckt und nun wusste sie warum ihre Gliedmassen so stark festgehalten wurden. Der Schmerz, der ihren Unterleib durchfuhr war unmenschlich. 'Bimbo' hatte ihr schon beim ersten Ansturm, die Latte so tief in den Bauch gerammt das ihr schon wieder die Luft weg blieb. Natascha hatte den Eindruck ihr Becken w�rde gespalten und zertr�mmert, als w�rde sie von einer gro�en Pranke gefistet. Tats�chlich hatte die Riesenlatte einiges in ihrem Inneren zerst�rt und als das schwarze Fleisch wieder hervorkam um zum n�chsten, gnadenlosen Sto� auszuholen, war deutlich dunkles Blut, ihr Blut, daran zu sehen. 'Bimbo' lachte grell auf und pf�hlte den schmalen K�rper Nataschas mit seinem gigantischen Dorn. Chancenlos wand sich der Leib unter ihm und hatte doch kein Erbarmen zu erwarten. Im Gegenteil, ihre verzweifelten, gequ�lten Schreie, schienen das schwarze Tier nur noch weiter anzuspornen und so h�mmerte die Stange in ihre schon ohnehin geschundene Geb�rmutter. Der Riese tobte in ihrem Inneren und tats�chlich sp�rte Natascha wie ihre Eingeweide bei jedem neuen Sto� extrem zusammengepresst wurden. Diese Tortur dauerte sehr lange. Vanduu hatte ungeheuere Steherqualit�ten. Dann war es soweit. Mit einem Aufheulen jagte der schwitzende Schwarze eine riesige Menge an Sperma in ihren Bauch. Da sich ihre Schamlippen zum Zerbersten um den Kn�ppel gespannt hatten, konnte die Flut nicht entweichen. Wie ein Ballon bl�hte sich ihre Bauchdecke auf, was Natascha durch die irren Schmerzen gar nicht mit bekam.

Dann bewegte sich der Kerl nicht mehr. Aber der Schaft in ihrem Leib wurde nur ganz langsam schlaffer. Marino legte eine Hand auf die Beule ihres sonst so flachen Unterleibes und als der Schwarze zur�cktrat, folgte dem Pfahl eine Woge aus wei�em Schleim, die wie eine Fontaine aus Natascha herausspritzte. W�re sie nicht unfruchtbar gewesen, was ja auch durch ein �hnliches Martyrium verursacht war, w�re sie mit Sicherheit geschw�ngert worden und h�tte bei dieser Menge mindestens Zehnlinge bekommen m�ssen. Anschlie�end lie� man ihren zuckenden K�rper einfach liegen. Aber schon einige Stunden sp�ter fielen die n�chsten �ber sie her. Nur einmal verweigerte sie sich einem Mitglied der Gruppe: Einem fetter Marokkaner, der auf den Namen Diondo h�rte und mit seinen hervorquellenden Augen und den wulstigen Lippen einen abscheulichen Anblick bot, w�hrend er schon nach Atem rang, wenn er nur schneller ging. Doch so etwas wurde von Marino nicht geduldet. Auf seinen Befehl hin, trat sie ihm splitternackt gegen�ber, entschuldigte sich und fragte nach einer angemessenen Strafe. Diese bestand daraus, dass sie an den H�nden gebunden und mit einem Strick zur Decke gezogen wurde, so dass ihre Zehenspitzen gerade noch den Boden ber�hrten. Diondo, der sich neben seinem Aussehen, durch besondere Grausamkeit auszeichnete, brach eine Antenne von einem der rostigen Autowracks ab. Und nachdem ihr Sybille, die vielleicht die einzige war die etwas Mitleid hatte, ihr einen alten Lappen zwischen die Z�hne geschoben hatte, auf den Natascha bei�en konnte, schlug er damit auf den gestreckt h�ngenden Leib ein, bis die zarte Haut von d�nnen Striemen, in einem wilden Muster �berzogen war und an verschiedenen Stellen aufplatzte. Dann wurden ihre Fu�sohlen mit einem brennenden Joint maltr�tiert.

 

Danach lie� man sie einfach bis zum n�chsten Morgen h�ngen. Nachdem sie wieder richtig laufen konnte, weigerte sich Natascha nie wieder. Diondo wollte meistens das sie ihm den kleinen Penis blies und seine Hoden aussaugte. Dass sie auch seine Pisse schlucken musste, war fast selbstverst�ndlich. So vergingen Wochen, in denen sie nur selten bei Udo und Mel vorbeischaute und wenn dann nur um etwas Kleidung zu holen. Sie wohnte in der alten Fabrikhalle um immer und f�r alle st�ndig verf�gbar zu sein. Dann kam die Zeit wo sie mit den anderen abends loszog um M�dchen und junge Frauen �aufzurei�en“ wie Marino sagte. Das lief darauf hinaus, dass Natascha die von Vanduu, dem Schwarzafrikaner, ausgew�hlten Opfer, ansprach und zu dem VW Bus lockte, mit dem sie unterwegs waren. Dort wurde das arme Ding dann in den Wagen gezerrt und ab ging es zu den Hallen. Dort wurden sie dann unter Drogen gesetzt und in einem, mit modernster Technik ausger�steten Studio, gesch�ndet. F�r solche Filme gab es nach Marinos Aussage einen gigantischen Markt und es war viel sicherer als der Drogenhandel. Als die Opfer immer j�nger wurden, regte sich noch ein kleiner Funken Widerstand in Natascha. Fast w�re sie davon gelaufen und h�tte die Polizei informiert. Es war tats�chlich die letzte Chance gewesen, doch sie hatte diese nicht genutzt. Die ganz jungen Dinger nahm die Bande nicht. Wie Diondo immer sagte, �die sind nicht belastbar genug und krepieren zu schnell…“! Aber es kam schon vor dass Schulm�dchen aus der vierten Klasse genommen wurden.

 

Normalerweise lie� man die Kleinen wieder laufen. Durch die Drogen und da man sie weit entfernt �besorgte“ war die Gefahr einer Entdeckung sehr gering. Dann kam der Tag an dem es Vanduu, der �ber den schwarzen R�ssel verf�gte der selbst bei Natascha nichts als Schmerzen hinterlie�, �bertrieb. Das M�dchen starb an inneren Verletzungen die ihr durch den Hammer des Mannes zugef�gt worden waren. Nun gab es endg�ltig kein zur�ck f�r Natascha. Marino k�mmerte sich nicht weiter darum und entsorgte den K�rper in einem weit entfernten Steinbruch. Aber es wurde noch schlimmer… viel schlimmer…

20.2 B�se Vorahnungen

 

Udo blickte Melanie lange an und er sah in das sch�ne aber besorgte Gesicht seines Engels. Auch ihm war flau zumute. Noch mehr als er selber, verf�gte Mel �ber ein Gesp�r f�r Gefahr und ihrer beider Menschen-kenntnis sagte, ja schrie dass etwas nicht stimmte. Gerade hatte sich die T�re hinter Natascha geschlossen und wieder dachte Udo daran wie selten sie die junge Frau in letzter Zeit gesehen hatten. Nun sollte sie ja ihr eigenes Leben aufbauen, aber die Ver�nderung, die beide gesp�rt und gesehen hatten, war nicht zu Nataschas Vorteil. Hinzu kam dass sie nicht oder nur ausweichend auf Fragen antwortete, die im Zusammen-hang mit ihrem Verbleib oder ihrem Tun standen. Es war, wenn �berhaupt, eine oberfl�chliche Konversation. Auch war Udo die unendliche Traurigkeit in Nataschas Blick nicht entgangen wenn diese die kleine Jennifer ansah. Irgendetwas bedr�ckte die Frau und Udo war fest entschlossen herauszufinden was es war. Und er hatte Hilfe! Seinem Gesuch um Hilfe war bei 'Angel', 'Spike' und den anderen Ravens mit einer au�erordent-lichen Selbstverst�ndlichkeit aufgenommen worden. Dabei kam ihm zugute dass Natascha zwar von den Rockern wusste, die meisten aber noch nie zuvor gesehen hatte. Nun kam an diesem Tag die Sache ins Laufen. Seitdem Natascha aus der T�re getreten war wurde sie keine Sekunde mehr unbeobachtet gelassen. Knapp drei�ig Minuten sp�ter setzte sich auch er in Bewegung. Mit dem Benz fuhr er, koordiniert durch Anweisungen die per Mobiltelefon kamen, den Weg Nataschas nach.

 

So erfuhr er dass Natascha, nachdem sie den Bus verlassen hatte, in einen dunkelblauen VW Bus gestiegen und davon gefahren war, gefolgt von einer Harley, die in ausreichendem Abstand den Weg des Fahrzeuges herausfand. Die Strecke ging kreuz und quer durch die Stadt und schnell kam man zu der �berzeugung dass der dunkle Wagen alles tat um eventuelle Verfolger abzusch�tteln. Hinter dem get�nten Helmvisier fletschte der Rocker die Z�hne und zischte: �Nicht mit mir, mein Freund!“

Und tats�chlich schaffte es das schwere Motorrad immer an dem Fahrzeug zu bleiben. Dann ging es �ber eine Landstra�e aus der Stadt und das Bike vergr��erte den Abstand um nicht entdeckt zu werden. Auf einem sehr abgelegenen, fr�heren Fabrikgel�nde hielt dann der VW Bus und die Insassen verlie�en das Gef�hrt um in einer der zahlreichen Hallen zu verschwinden. Nach einiger Zeit huschte auch die in schwarz gekleidete Gestallt zu einem verdreckten Fenster dieser Halle und beobachtete mit einiger M�he die ihm das blinde Glas bereitete, wie Natascha von einem der Typen mit denen sie im Auto gefahren war, heftigst geschlagen wurde. Gleichzeitig entdeckte er wie ein junges M�dchen, ganz offensichtlich, gegen dessen Willen, von einem h�nenhaften Neger brutal gefickt wurde, was Natascha zuerst verhindern wollte, worauf sie die Schl�ge erhielt. Dann taten sie Dinge mit dem armen Ding, die selbst einem abgebr�hten Rocker einen Schauer �ber den R�cken trieb. H�tte er in einen der Nachbarr�ume sehen k�nnen, w�re ihm wohl das Blut in den Adern gefroren. Mit diesen Informationen kehrte er zur�ck. Nahe dem Gel�nde traf er auf Udo. Als er von den Geschehnissen erfuhr, w�re er am liebsten hinein gest�tzt um dem Treiben ein Ende zu bereiten. Allein seine Vernunft hielt ihn zur�ck, da 'Wiesel' ihm berichtete dass er zahlreiche Feuerwaffen gesehen hatte und gegen diese in Verbindung mit den acht Kerlen, konnten die beiden alleine nicht ankommen. Zur Polizei konnten sie auch nicht gehen, denn trotz der �beraus guten Kontakte die Udo besa�, stand fest dass Natascha irgendwie mit drin hing und auch verhaftet worden w�re.

 

So fuhren die beiden zum Raven-Treff und besprachen das weitere Vorgehen. So entstand ein Plan, der exakt ausgearbeitet war und vor strategischen Meisterl�sungen durchsetzt war. Aber wie bei jedem, auch noch so guten Plan, gab es den Faktor Zufall und auch wenn alles minuti�s Vorbereitet war, konnte immer noch eine Menge schief gehen… Unruhig lief Melanie in dem gro�en Haus umher. Udo hatte ihr zwar gesagt… nein befohlen zu Hause zu bleiben, doch alleine die bestimmte Art die er gehabt hatte, war derartig ungew�hnlich, zumindest f�r sie, dass sie instinktiv wusste dass etwas Schlimmes vor sich ging. Zudem machte sie sich riesige Sorgen um Natascha. An dem Abend als Udo nach ihrer Verfolgung heimgekommen war, hatte er sich sehr seltsam verhalten, hoch konzentriert und �berhaupt, richtig geistesabwesend. Sie hatte sofort gesp�rt dass ihn etwas Schreckliches besch�ftigte, wor�ber er nicht reden wollte, nicht einmal mit ihr. Nur Werner wusste mehr. Irgendetwas hatten die M�nner stundenlang besprochen und ihr Vater hatte seine enormen Kontakte spielen lassen. Etwas was er nur �u�erst selten tat, obwohl ihm schier unbegrenzte M�glichkeiten zur Verf�gung standen. Was aber im Einzelnen in die Wege geleitet worden war, erfuhr Mel nicht. Immer wieder sah Mel auf die Uhr. Nun waren schon �ber drei Stunden vergangen und sie hatte noch immer keine Nachricht von Udo. Noch nie hatte sie gegen Udos W�nsche gehandelt, na ja er hatte ihr auch noch nie etwas verboten, aber ihre innere Unruhe stieg immer weiter an und irgendwann hielt sie es nicht mehr aus.

 

Schnell zog sie Jenny an, die in letzter Zeit auch nicht mehr so viel lachte. Zum einen fehlte der Kleinen ihre Tante Natascha, zum anderen f�hlte das Kind das etwas nicht stimmte. Mit nahezu unheimlicher Intuition hatte Jennifer versucht Udo wieder aufzuheitern, mit teilweisem Erfolg. Dann eilte Mel zu ihrem Elternhaus, auf der anderen Seite des park�hnlichen Anwesens und traf dort auf Sigrid. Dieser dr�ckte Mel das Baby in den Arm und erkundigte sich nach dem Verbleib von Werner. Sigrid hatte Mel noch nie etwas abschlagen k�nnen und so dauerte es nur drei�ig Minuten und Mel wusste wohin die beiden M�nner gefahren waren. Leider wusste auch ihre Stiefmutter keine Einzelheiten. So fuhr Mel mit dem Taxi aufs gerade Wohl zu dem alten Fabrik-gel�nde, ohne zu wissen was sie dort erwarten w�rde. Es war ihr Angst um Udo und auch Natascha die sie trieb. Dennoch konnte sich Melanie nicht des Gef�hles erwehren, einen schweren Fehler zu begehen.

20.3 Frischfleisch

 

Tr�nen liefen an Nataschas Wangen herab als sie an die entsetzlichen Dinge dachte welche die armen Dinger ertragen mussten, die sie, ja sie, Natascha erst in diese Lage gebracht hatte. Nachdem das erste Girl es nicht �berstanden hatte, kam Diondo auf die Idee, in den Filmen etwas zu zeigen was sonst nicht zu sehen war. Es war erstaunlich wie schnell sich die anderen bereit erkl�rten so genante �snuff“ Videos zu machen, in denen so extreme Sachen, gestochen scharf zu sehen waren, wie man sie sonst nur in Comic Strips realisieren konnte. Schon das n�chste Opfer wurde auf diese Art und Weise zugerichtet. Wieder zeichnete sich Diondo durch �bertriebene Brutalit�t aus. Zun�chst hatte er das, mit Drogen ruhiggestellte, M�dchen mit Stacheldraht an einen Balken gebunden, ihm dann die Kleider vom K�rper gerissen und ihr mit einem Bunsenbrenner die K�rperbehaarung entfernt. Dann hatte er ihre verh�ltnism��ig gro�en Br�ste mit Stricknadeln durchbohrt. Als sie anfing, trotz des Rauschgiftes zu zucken und vor Schmerz zu quieken, riss er ihr gro�e Angelhaken durch die Nippel, an denen Schn�re befestigt waren, mit denen ihr Oberk�rper zur Decke gezogen wurde. Sie schien gar nicht richtig zu begreifen was mit ihr geschah, pl�tzlich konnte sie sich nicht mehr strecken obwohl sie angestrengt auf den Zehenspitzen stand. Nur der irre Schmerz der durch die jungen Br�ste raste drang durch die vernebelten Gedanken. Als sie den Bodenkontakt verlor rissen die Hacken ein wenig ein, hielten aber ihr Gewicht. Es war schon erstaunlich wie belastbar die menschliche Haut war.

 

Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie den pechschwarzen Mann an der mit einer riesigen, fleischigen Latte auf sie zukam. Ohne auch nur eine Sekunde zu warten, rammte er seinen Pferderiemen zwischen die, von zwei anderen auseinander gezogenen Schenkel, in das jungfr�uliche, trockene F�tzchen.

Natascha sch�tzte dass bereits der dritte, mit ungeheurer Gewalt gef�hrte Sto� durch die Geb�rmutter geben musste. Bei der Gr��e des Ger�tes musste der Schwarze bis zum Magen des M�dchens vordringen. Natascha, die das ganze mitansehen musste, bekam einen Schlag an den Kopf als sie sich abwenden wollte, denn das M�dchen f�hlte trotz der Drogen wie sie aufgespie�t wurde und wollte sich reflexartig zusammen kr�mmen. Dabei erreichte sie nur dass der Stacheldraht sich noch tiefer in ihr Fleisch grub. Jetzt schrie die Kleine, was aber ihren Peiniger �berhaupt nicht k�mmerte und er immer schneller in den engen Leib stie�. Natascha schloss die Augen als nach einem irren Aufschrei des M�dchens ein starker Schwall Blut zwischen ihren Beinen hervor schoss. Bimbo musste gerade einige Organe zertr�mmert haben. Das alles wurde haarklein und in Nahaufnahme von zwei erstklassigen Kameras aufgezeichnet, wobei eine auf das schmerz-verzerrte Gesicht und die andere das Eindringen des schwarzen Pfahles filmte. Dann zog das Tier seine Latte aus dem heulenden Wesen und jagte eine gewaltige Menge dicken Spermas auf den h�ngenden K�rper. Man lie� ihre Beine los und so blieb sie eine Zeit lang h�ngen, wobei die rote Fl�ssigkeit aus ihrem Inneren, an ihren Beinen entlang str�mte. Auch an den tiefen Wunden an den Handgelenken und an den Nippeln lief ein Rinnsal wie ein abstraktes Muster zu boden. Aber ihr Leiden war noch l�ngst nicht beendet.

 

Nun kam der Bunsenbrenner wieder zum Einsatz. Mit seiner hei�en Flamme wurden ihre Br�ste versengt. Es roch abscheulich nach verbranntem Fleisch und ab und zu stach jemand mit einer spitzen Grillgabel tief in ihre geschundene Titte. Doch das Schrecklichste kam erst noch. Auf ein Zeichen trat Huiyu, ein kleiner, gedrunge-ner Typ mit platter Nase, der irgendwo von einer Insel im Pazifik stammte, grinsend heran. In seiner linken Hand blitzte ein gro�es, scharfes Messer auf. Huiyus Gro�vater war noch Kopfj�ger gewesen, erz�hlte man sich und dass er einiges von ihm gelernt hatte, zeigte sich nun. Gen�sslich setzte er die Klinge an der Brust an. Das M�dchen, das eine Zeit von einer erbarmungsvollen Bewusstlosigkeit umfangen gewesen war, wachte just in diesem Moment auf, starrte auf die reflektierende Klinge und kr�chzte kaum h�rbar: �Ne-ein… b-b-bitt-e nicht…! Huiyu leckte sich �ber die Lippen und zog mit leichtem Druck das Messer durch. Gellend schrie die Kleine auf, obwohl es wohl eher der Anblick war, denn die Nerven waren l�ngst abgestorben. Dann hing die H�lfte ihrer rechten Brust, von dem Haken gehalten, etwa zwanzig Zentimeter vor ihrem K�rper. Es war der Schock der das M�dchen wieder in eine erbarmungsvolle Bewusstlosigkeit fallen lie�. So sah sie nicht wie Huiyu das Fleisch vom Angelhaken nahm, sich in die Kamera drehte und… Natascha konnte es nicht fassen… das halbrohe St�ck mit den Z�hnen zerfetzte und a�. Dabei �bergab sich Natascha und fiel ihrerseits in Ohnmacht. Als sie erwacht war befand sich an der Stelle wo das M�dchen gehangen hatte nur noch eine Lache getrockneten Blutes. Sie wollte gar nicht wissen was noch passiert war.

 

Allerdings erfuhr sie etwas sp�ter dass sich das gedrehte Video wie verr�ckt verkaufte. Marino, der f�r den Vertrieb zust�ndig war und ein System aufgebaut hatte das kaum zu knacken war, t�nte zufrieden das sie mit dem Streifen bereits mehr Geld gemacht hatten als mit allen vorher und sie jeden Preis verlangen konnten. Geschockt fragte sich Natascha wer solche Filme kaufen w�rde. Aber die Antwort wusste sie nur zu gut. Schlie�lich kannte sie die Abgr�nde der Menschen aus ihrer Jugend. Schnell wurde sie wieder vor geschickt ein �frisches Fleisch“ zu besorgen und Vanduu, der die Opfer aussuchte hatte einen exzellenten Geschmack was h�bsche Dinger anging. Vorsichtig, so dass keiner etwas bemerkte, rettete sie dabei einigen die Haut, indem sie die M�dchen zwar ansprach, aber es so drehte dass die die Lust verloren mitzukommen. So etwas lie� Marino nat�rlich nicht zu. Mit sicherem Gesp�r bemerkte er was los war und in der Fabrikhalle wurde Natascha daraufhin zu Rechenschaft gezogen. Nackt an der Decke h�ngend, wurden ihre Beine bis fast zum Spagat gespreizt und mit einer Stange fixiert. Ihre Unschuldsbeteuerungen halfen ihr nichts. Diondo trat heran und entsetzt stellte sie fest was er in der Hand hielt: Eine dicke Stange, an deren Griff sich ein Druckschalter befand. H�misch lachend hielt er es vor ihre Augen und mit einem knackenden Ger�usch schoss ein kleiner Lichtbogen zwischen zwei Kontakten hervor. Mit einem solchen Ger�t wurden Bullen beim Schlachter getrie-ben. Dann presste er es an Nataschas linke Brust und jagte einen Elektro-Schock durch den zuckenden Leib.

 

Trotz ihrer Resistenz und hohen Belastbarkeit, konnte Natascha einen Schrei nicht unterdr�cken als der Bullenstab einen Abdruck auf der weichen Haut hinterlie�. Immer wieder wurde sie so gequ�lt, an den Br�sten und an den Rippen. Dann aber schob Diondo den Stab zwischen ihre Beine. Mit �u�erster Brutalit�t schob er das Ger�t ein Drittel in ihren Leib, schaute in ihre weit aufgerissenen, panischen Augen und schaltete kurz ein. Natascha hatte vieles erlebt und durchmachen m�ssen, doch das war nichts im Vergleich zu dem was sie nun durchmachte. Im Bewusstsein, davon nicht sterben zu k�nnen, war es, als brannte sich der Stab in ihre Eingeweide. Ihr Becken schien zu platzen und ihr ganzer K�rper stand wie in Flammen. Bis ins Gehirn schoss ihr der irrsinnige, stechende Schmerz. In diesem Moment h�tte sie alles, aber auch wirklich alles getan um es nicht ertragen zu m�ssen. Dabei war es nur ein kurzer Schock gewesen, nicht einmal eine halbe Sekunde, doch selbst als das Ger�t schon l�ngst abgeschaltet war lie� der Schmerz nur sehr langsam nach. Das Schlimmste aber war das Natascha nun selbst die von ihr �ber alles geliebte Jennifer ans Messer der Monster geliefert h�tte, nur um von dem Bullenstab verschont zu werden. Zum Gl�ck stand Marino nicht auf so kleine Kinder, das war ihm zu kompliziert. Sein Gesicht erschien in ihrem verschleierten Blickfeld und wie durch Watte h�rte sie in sagen: �Von nun an wirst du dir alle M�he geben… nicht wahr?“ Natascha konnte nur schwach nicken. Zu sehr waren die Nachwirkungen noch sp�rbar. Marino l�chelte zufrieden, sagte, �nur damit du es nicht vergisst“, �bernahm den in ihr steckenden Stab und bet�tigte den Schalter… fast zehn Sekunden.

Von da an gab sie sich alle M�he, ein ausgew�hltes M�dchen in den VW Bus zu bekommen. Sie tat es mit ungeheurem Widerwillen aber die Angst vor dem Bullenstab �berdeckte alles andere. Ganze drei Tage hatte sie nicht richtig gehen k�nnen, was die Typen nat�rlich nicht st�rte und sie sie trotzdem bestiegen. So fand die Gruppe fast w�chentlich ein neues Opfer und die Praktiken wurden immer schlimmer. Oft beobachtete Natascha Marino, wie er dabei zusah wie die h�bschen, jungen Dinger f�rmlich geschlachtet wurden, aber erst nachdem sie bis zum letzten gequ�lt worden waren. War es am Anfang noch eine gewisse Faszination gewesen die sie zu ihm getrieben hatte, so war es jetzt nur noch die eine v�llig irrationale Abh�ngigkeit. Das dreckige Schwein kassierte Unmengen an Geld durch das Leiden der M�dchen. Mittlerweile hatten sie darauf verzichtet die Opfer unter Drogen zu setzen, das vergr��erte nat�rlich die Qualen. Nun bekamen sie von Anfang an alles bewusst mit. Ein schwarzhaariger Mann aus Spanien, der mehr Pelz auf Brust und R�cken hatte wie mancher andere Mann auf dem Kopf, war ein Bastler. Geschickt baute er die unglaublichsten Vorrichtungen und nahm seine Ideen aus einschl�gigen Dolcett Komik Bildern und alten Aufzeichnungen von Folterinstrumenten. So entstanden St�hle in deren Sitzfl�che sich versenkbare Dornen befanden, die tief in das Fleisch eindrangen sobald eine kleine Kurbel bet�tigt wurde. Ein mit einer Sensenklinge besetzter Bock, �ber den das Opfer, breitbeinig aufgeh�ngt wurde und dem dann schwere Gewichte an die Beine gebunden wurden, so dass sich die Klingen tief in die Spalte gruben wenn das Seil abgelassen wurde.

 

Auch die Ger�te, die dem Opfer die Chance vorgaukelten, sich selber zu retten, waren seinem kranken Hirn entsprungen. So wurde ein M�dchen an H�nden und F��en �ber einer rasierklingenscharfen Kreiss�ge geh�ngt, so dass ihr K�rper, mit dem Bauch nach unten, kurz vor der Klinge hing. Indem sie sich hochzog, konnte sie sich der rotierenden Scheibe entziehen. Doch irgendwann verlie�en jede die Kr�fte und das S�gblatt schlitzte ihren Leib auf. Dabei war es nicht gleich vorbei. Nein, so viel Gnade kannten die Typen nicht. Die Drahtseile waren nur so lang das sie nicht komplett zerfetzt wurde. Das geschah erst viel sp�ter. Auch wurde eines der Girls nackt hinter Marinos Jeep her gezogen, bis es fast am Ende war und ihre Haut nur noch aus blutigen Fetzen bestand. Wie oder was auch immer geschah, der Tod war f�r alle die willkommene Erl�sung. An alle Grausamkeiten konnte sich Natascha gar nicht mehr erinnern. Fast schien es so als habe ihr Gehirn eine Schutzfunktion aktiviert die manche Eindr�cke ohne zu speichern einfach durchrutschen lie�. Nur das Schlimmste konnte sie nicht vergessen. Nach dem �blichen �Vorspiel“ in dem das M�dchen von fast allen M�nnern der Gruppe gesch�ndet und in s�mtliche L�cher gev�gelt worden war, hatte man es mit dem Bauch bis zur H�lfte auf einen Holzbock gelegt und dort fest genagelt. Huiyu hatte ihren Schlie�muskel mit einem d�nnen Messer heraus geschnitten und Diondo hatte mit sichtbarem Genuss eine lange, spitze Stange, die er ihr wie zum Hohn zuvor deutlich gezeigt hatte, in ihre wunde M�se geschoben.

 

Niemals w�rde Natascha die Schreie vergessen k�nnen, als die Stange immer weiter durch die Eingeweide der Bedauernswerten gerammt wurde. Dabei geschah das fast Unglaubliche als das M�dchen, in einem Schmerz-krampf, ihre rechte Hand vom Block losriss. Der Nagel jedoch steckte noch immer! Doch selbst das half ihr nicht. Blitzschnell hatte Juan, der aus Spanien stammte und dessen Haar, das ihm tief in den R�cken fiel, immer zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden hatte, den Arm mit seinem Nagelschussger�t vier weitere Male an das Holz getackert. Erst als Li Chen, ein Japaner, der einmal zur Yakuzza, der japanischen Mafia geh�rt hatte und dem bereits zwei Finger fehlten, ihren Kopf fest hielt und diesen kr�ftig in den Nacken dr�ckte, erstarb das Geheul in einem R�cheln. Ein schaumiger Blutschwall drang aus ihrem weit ge�ffneten Mund, gefolgt von der blutigen Spitze des Metallstabes, der damit komplett durch den Leib getrieben worden war. Es war kaum zu glauben, doch diese Stange hatte alle lebenswichtigen Organe verfehlt und so musste das M�dchen bei vollem Bewusstsein ertragen, wie sie, nachdem eine weitere, kleinere Stange in ihren Darm getrieben und als �Fixierung“ mit der ersten Stange verbunden worden war, mit einer Zange vom Block gel�st und unter lachen zu einem offenen Grillfeuer getragen wurde. Mit Angelschnur wurden ihre Arme und Beine festgebunden. Dann h�ngten sie den zuckenden Leib �ber das Feuer. Deutlich erinnerte sich Natascha an den Geruch als Diondo den K�rper drehte und mit �l die verbrennende Haut bestrich.

 

Irgendwann f�hrte der Fl�ssigkeitsmangel zum Schock und damit zum Ende des Martyriums. Was Stunden sp�ter folgte, konnte Natascha nur h�ren, da sie sich angewidert und schuldig f�hlend in die �u�erste Ecke der Halle verkrochen hatte, als Diondo, Vanduu, Li Chen und nat�rlich Huiyu �ber den Leib herfielen. Natascha konnte sich keinem Menschen anvertrauen. Nicht einmal Udo oder Melanie, obwohl sie die beiden ab und zu heimlich besucht hatte. Doch das war nun auch vorbei. Als sie das letzte Mal da gewesen war und sich anschlie�end mit Marino und Juan getroffen hatte. Irgendwie hatte dieser erfahren dass sie bei �Fremden“ war. In der Halle angekommen hatte er sie derartig zusammengeschlagen, dass sie erst heute wieder aufstehen konnte. Einen Abend zuvor hatte sie ein neues Opfer besorgt, mit dem sich die Bande seither besch�ftigte. So wie sie jetzt aussah, h�tte kein Mensch Vertrauen zu ihr gehabt. Natascha schluchzte auf, ja die M�dchen hatten ihr vertraut und hatten den schlimmsten Horror erlebt der denkbar war. Sie h�rte das widerliche Ger�usch eines Trennschleifers und wusste was passierte. Schon �fters hatte sie miterleben m�ssen wie die d�nne Diamantscheibe durch Haut, Br�ste und Knochen schnitt als w�ren sie Butter. Wie abartig war es, wenn das Ger�t zwischen den Beinen des Opfers entlang gezogen wurde. So sehr Natascha auch ihre H�nde gegen die Ohren presste, das Kreischen des M�dchens, so voller Panik und Schmerz, konnte sie dennoch h�ren. Sie wusste dass dieses noch stundenlang weitergehen w�rde bevor das Opfer schlie�lich qualvoll verendete.

20.4 Das Finale

 

Sie hatten sich am Nachmittag getroffen, waren den Plan noch einmal durchgegangen und machten sich auf den Weg. Eigentlich hatte es Udo vermeiden wollen zu viele Personen einzuweihen, doch nur durch Werners Kontakte waren sie an dringend ben�tigte Informationen gelangt und dieser hatte es sich nicht nehmen lassen, mitzukommen. Es d�mmerte bereits als die Truppe das Gel�nde der alten Fabrik erreichten. Die Bande f�hlte sich scheinbar sehr sicher, denn von Wachen war weit und breit nichts zu erkennen. Allen voran huschten Udo und Angel, dicht gefolgt von Benno, der trotz seiner K�rpermasse recht wendig und schnell war, Wiesel und den anderen. Werner war am Haupttor geblieben, das die einzige M�glichkeit war, das Gel�nde mit dem Auto zu verlassen. So bewachte er den R�ckzugsweg. Au�erdem w�rde er die Polizei alarmieren wenn es v�llig schief laufen sollte. In den vergangenen Tagen hatten die Ravens das Gebiet gecheckt und das war bei den un�bersichtlichen Hallen auch dringend n�tig gewesen. Obwohl Udo die Zeit unter den N�geln brannte, war er erfahren genug um zu wissen das ihr Vorhaben nur Erfolg haben konnte wenn sie vorbereitet waren. Jeder von ihnen hatte seine spezielle Waffe dabei. Benno benutzte am liebsten seinen Baseballschl�ger aus bestem Holz. Wiesel, ein ausgesprochener Fan der Mad Max Reihe, hatte sich eine Zwille aus Metall gebaut, mit der er die Kugeln eines Kugellagers verschie�en konnte. Darin war er ein wahrer Meister. Udo verlie� sich da lieber auf die Sig-Sauer. So bewaffnet schlich die Gruppe auf das Geb�ude zu, in dem sie die Bande vermuteten.

 

So schnell als m�glich hatten alle ihre vorher festgelegten Positionen bezogen. Auf ein abgemachtes Zeichen schlugen alle gleichzeitig zu. Mit einem gewaltigen Tritt rammte Benno die gro�e Hallent�r ein, die berstend in sich zusammen fiel. Das gleiche geschah an verschiedenen Stellen mit den schmutzigen Fenstern. Gemein-sam st�rmte die Gruppe um Udo in das Geb�ude und traf die Bande unvorbereitet. Dennoch reagierten diese ungew�hnlich schnell, rissen verschiedenste Waffen an sich und spritzten wild um sich schiessend auseinan-der. So fabelhaft ihre Reaktion auch war, so erb�rmlich waren ihre Schie�k�nste. Obwohl die Luft voll Blei war, trafen sie nicht einen von Udos Gef�hrten. Der gro�e Raum war sehr un�bersichtlich und Udo erkannte, als er in eine Deckung hechtete, nur kurz Natascha, die auf der gegen�berliegenden Seite der Halle zusammenge-kauert sa�. Vor ihr stand ein schmieriger Typ, mit Haaren bei denen wohl der �lwechsel f�llig war, der mit einer Ingram Maschinenpistole, f�cherf�rmig auf den Eingang schoss. Es war erstaunlich wie viele Einzelheiten sich Udo in diesen wenigen Sekunden einpr�gte, bevor er hinter einer Kiste in Deckung ging und das Feuer erwiderte. Er machte es besser und bereits die zweite Kugel erwischte einen der Kerle mit langen, zu einem Pferdeschwanz gebundenen Haaren. Dieser wurde zur�ck an die Wand geschleudert und rutschte langsam zu Boden. Ohne dass Udo es bemerkte hatte sich ein anderer, es war Diondo der Marokkaner, seitlich heran bewegt und legte mit einer gro�kalibrigen Flinte auf Udos Kopf an…

 

Ein helles Sirren lie� Udo aufmerksam werden, er wirbelte herum und sah wie der Kerl mit stierem Blick und einem Loch genau auf der Stirn, das aussah wie ein drittes Auge, stumpf nach hinten umkippte. Wiesel legte grinsend eine neue Kugel in seine Zwille. Nach dem anf�nglichen Herumgeballere, lie� das nun allm�hlich nach und nur ab und zu krachte ein Schuss. Udo blickte vorsichtig um die Kiste herum und erkannte dass der Schmierige Natascha hochzog um mit ihr durch einen versteckt liegenden Seitenausgang zu verschwinden. Ein kurzes Zeichen und Udo setzte, gedeckt durch das Feuer der anderen, den beiden hinterher. Kurz darauf kehrte eine gewisse Stille ein. Die Bande hielt sich, abgeschreckt durch den Verlust zwei ihrer Mitglieder versteckt. Also begannen die Ravens damit sie in ihren Schlupfwinkeln aufzust�bern. 'Schlampe', ein Mitglied der Ravens, der wegen seiner schlaksigen Art so genannt wurde, erreichte als erster die Seite der Halle, hinter der sich einige weitere R�ume befanden. Pl�tzlich traf ihn ein Tritt. Die Pump-Gun, die er zu seiner bevorzug-ten Waffe erkoren hatte fiel zu Boden und schon setzte der Typ, der eindeutig aus Japan stammte, nach. Wieder traf 'Schlampe' ein Hieb und dieser bef�rderte ihn auf die schmutzige Erde. Jetzt wollte Li Chen nachsetzen und dem Gegner den Rest geben, als unbemerkt hinter ihm ein gewaltiger Schatten auftauchte und ihn mit einem einzigen, gewaltigen Schlag ins Reich der Tr�ume schickte. �Danke…“, kr�chzte 'Schlampe' und Benno zog seinen Kumpel wieder auf die Beine. W�hrend sich der Angeschlagene an die Wand lehnte um sich wieder zu sammeln, vernahm Benno ein Wimmern aus einem der angrenzenden R�ume.

 

Langsam, immer mit einem Hinterhalt rechnend, ging er zu der halb geschlossenen T�re, hinter der das Ger�usch erklang. Mit seinem Baseballbat, das er bei dem Japaner gar nicht gebraucht hatte, stie� er die T�re auf und blickte in den Raum. Was er sah, trieb sogar ihm einen eiskalten Schauer �ber den R�cken. Das Zimmer war eingerichtet wie ein Filmstudio, �berall moderne Technik, Scheinwerfer und Kameras. Den Mittelpunkt aber bildeten zwei senkrechte Balken zwischen denen schlaff ein schmaler M�dchenleib der mit d�nnen Dr�hten, die sich tief in das Fleisch der Hand- und Fu�gelenke gegraben hatten, in Form eines X daran befestigt war. Die ehemals helle Haut war �ber und �ber mit Blut beschmiert das zweifellos von dem M�dchen selbst stammte. Tiefe Furchen �berzogen die Gestalt, zu deren F��en ein Trennschleifer lag, der diese schrecklichen Wunden hinterlassen hatte. Das rotblonde Haar hing ihr vor dem, nach vorne gebeugten Gesicht. �berall klaffte das Fleisch auf und der rote Lebenssaft str�mte daraus hervor. Die Fl�ssigkeit �berdeckte fast die zahlreichen anderen dunklen Stellen, wo mit dem, in der N�he stehenden Schneidbrenner, die Haut verkohlt worden war. Langsam trat Benno n�her und eine Tr�ne floss aus seinem Auge. Und doch, die Kleine lebte noch, was fast unfassbar war.

Schwach hob und senkte sich der gemarterte Brustkorb, dessen meisten Rippen durch die Flex durchtrennt waren und auf dem sich links nur noch der verschmorte Rest einer ehemals h�bschen Titte erkennen lie�. Die andere war auch der Flex zum Opfer gefallen und senkrecht in der Mitte zerteilt worden. Pl�tzlich hob das Wesen den Kopf und Benno sah in die gebrochenen Augen des gesch�ndeten M�dchens. Er wollte etwas sagen, doch die Stimme versagte ihm. Dann bemerkte er wie ein Ruck durch die Gestalt ging und ihre blassgr�nen Augen weiteten sich. Aber sie sahen an ihm vorbei. Benno drehte den Kopf und blickte in das zu einem diabolischen Grinsen verzerrte Gesicht von Vanduu, der hinter ihm stand und eine gro�e Machete zum Schlag bereithielt. Mit einer schnellen Bewegung, die man diesem massigen K�rper niemals zugetraut h�tte, fuhr Benno herum und schlug aus dieser Bewegung mit dem Bat zu. Auch Vanduu wurde von der Aktion v�llig �berrascht. Er hatte sich schon als der klare Sieger gesehen und musste nun erkennen wie sehr er sich get�uscht hatte. Mit einem lauten Krachen traf der Baseballschl�ger sein rechtes Knie seitlich und zertr�mmerte das Gelenk. Augenblicklich erstarb das siegessichere Grinsen und Vanduu klappte in sich zusammen, da ihm der Halt des rechten Beines fehlte, das ab dem Kniegelenk nur mehr von Haut und Muskeln gehalten wurde. Der Schlag mit der Machete ging ins Leere und schon schlug der Afrikaner auf dem Boden auf. Benno wusste dass dieser Kerl zumindest mitverantwortlich war f�r das was sie dem M�dchen angetan hatten und war in diesem Moment nicht Herr seiner Sinne.

 

Mit voller Wucht h�mmerte er den Schl�ger von oben herab auf Vanduus Hinterkopf. Der Schlag war so gewaltig dass dem Afrikaner beide Augen aus den H�hlen quollen und dann zerplatzten. Der ganze Sch�den zerbarst und verwandelte sich in eine blutige, graue Masse als die Hirnmasse hervortrat. �Benno! Lass es, es ist genug…!“ 'Angels' Stimme ert�nte als die riesenhafte Gestalt zum erneuten Schlag ausholte. Langsam kam er zu Besinnung und lie� den schweren Schl�ger sinken. Dann wandte er sich wieder dem M�dchen zu oder das was von ihm �brig war. In ihrem Blick war so etwas wie Dankbarkeit dass ihr Peiniger so geendet hatte. Angel trat neben ihn und gemeinsam h�rten sie die leisen Worte die sie unter Aufbietung der letzten Kr�fte, heiser hervor brachte. �B… b… b… itte… bitt… e… t�ttet… mich…! Sie musste unertr�gliche Schmerzen erleiden, denn die Wunden waren einfach zu schlimm. Sie konnte die wahnsinnigen Schmerzen, die st�ndig durch ihren Leib fuhren, nicht mehr ertragen. �B… bitte… ma… macht… ein… Ende…!“ Dabei ergoss sich ein Schwall Blut aus ihrem Mund, der auch nicht von Zangen und Messern verschont geblieben war. Benno wusste nicht was er tun sollte, aber bei dem Anblick war er fast soweit ihr diesen letzten Wusch zu erf�llen. Es war f�r ihn ein leichtes den d�nnen Hals zu brechen, schnell und ohne weitere Qualen. Doch noch w�hrend er nachdachte und sich zu �berwinden suchte, wurde ihm die Entscheidung abgenommen…

 

Der K�rper des M�dchens, gab einfach auf. Das Herz, das so lange durchgehalten hatte, konnte den Blutverlust nicht mehr verkraften und h�rte auf zu schlagen. Der Blick des Wesens brach endg�ltig und der gequ�lte Leib sank vollends zusammen. Nun hatte die Kleine ihren Frieden gefunden. Schweigen standen die harten Kerle der Ravens um den toten K�rper und bei mehr als einem zeigten sich einige feuchte Augen. K�hle Luft umfing Udo als er ins Freie trat. Schemenhaft erkannte er die beiden Gestalten, die in Richtung des Zaunes fl�chteten, wobei die eine von der anderen hinterhergezogen wurde. Udo konnte nicht schie�en, die Lichtverh�ltnisse waren zu schlecht und er wollte nicht Natascha treffen. So hoffte er auf sein Gl�ck, nahm eine Eisenstange die vor seinen F��en zwischen all dem Schrott lag, holte aus und warf sie den Fl�chtenden hinterher. Ein erstickender Schrei bewies ihm dass er getroffen hatte. Tats�chlich hatte die Stange Marino mitten im Lauf erwischt und war ihm zwischen die Beine geraten. So konnte dieser sich nicht mehr abfangen und war vorn�ber in den Dreck gefallen. Dabei verlor er die Ingram und h�rte wie sich die Gestalt von hinten n�herte. Udo lief zu dem am Boden liegenden, die Sig-Sauer im Anschlag. Er wollte verhindern dass der Typ wieder auf die F��e kam. Leider verlie� ihn nun das Gl�ck. Marino drehte sich blitzschnell auf der Erde liegend herum, bekam die Eisenstange zu fassen und schlug von unten her zu. Die Stange traf Udos rechten Unterarm in dem er die Waffe hielt. Schlagartig wurde die Hand taub und so konnte er die Pistole nicht mehr halten. Dumpf fiel sie zu Boden. Da traf ihn auch schon der n�chste Hieb an der linken Schulter.

 

Marino war wie eine Katze aufgesprungen und schwang die Stange. Dem dritten Schlag konnte Udo nicht v�llig ausweichen. Mit einem Reflex zuckte er zur�ck und so streifte ihn das Eisen nur am Kopf statt ihm den Sch�del einzuschlagen. Dennoch taumelte er. Die Wucht des Schlages trieb Marino nach vorne und genau in Udos Tritt. Dieser bef�rderte den Italiener wieder einige Meter zur�ck. Dabei verlor dieser die Eisenstange. Schwer atmend blieb Marino stehen. Auch Udo war schwer angeschlagen und k�mpfte darum nicht bewusstlos zu werden. Warm lief ihm ein d�nner Blutstreifen an der Stirn herab, dort wo die Stange eine Platzwunde hinterlassen hatte. Erst jetzt bemerkte er dass Natasche die Maschinenpistole aufgehoben hatte und diese unschl�ssig anstarrte. �Schie�… schie� du Schlampe, mach den Bastard kalt…!“ schrie Marino mit sich �berschlagender Stimme. In Natascha tobten die Gef�hle. Einerseits war sie darauf konditioniert Marino zu gehorchen, aber andererseits war es Udo auf den sie schie�en sollte. Keiner achtete in diesem Moment auf Marino. Der ging in die Hocke und zog aus einem Halfter an seinem Kn�chel eine kleine Darrenger Pistole hervor. Noch bevor Udo reagieren konnte hatte der Italiener auf ihn angelegt. Aus dieser Entfernung konnte er Udo gar nicht verfehlen. �Ich werde dir zeigen was passiert wenn man sich in meine Gesch�fte einmischt…!“ rief er und bet�tigte den Abzug. �Neiiin…!“ Der Schrei erklang zusammen mit dem hellen Ton als die Waffe feuerte. Aus dem Nichts sprang ein zierlicher Schatten zwischen Udo und Marino.

Die Kugel traf nicht Udo, sondern die Gestalt die nun vor ihm auf den Boden st�tzte. Udo war starr vor Schreck als er die hellen, goldenen Haare seiner Melanie erkannte. �Na, dann eben jetzt…!“ rief Marino und zielte erneut. Jetzt erwachte Natascha aus ihrer Lethargie und kr�mmte den Finger fest um den Abzug. Die kleine, aber ungemein effektive Waffe bellte auf und jagte ihre t�dliche Ladung in Richtung Marino. Dessen K�rper wurde von der Salve f�rmlich zerfetzt. Ungl�ubig starrte dieser auf Natascha und die Ingram die in ihren H�nden tanzte, w�hrend sein Leib hin und her geschleudert wurde. Als die Waffe verstummte und er auf einem kleinen Haufen Altmetall aufschlug war schon l�ngst kein Funken Leben mehr in ihm. Udo hockte auf dem Boden und hielt den Leib seiner Mel in den Armen. Auf ihrer Brust sah man einen roten Fleck der gr��er und gr��er wurde. Sie schaute in Udos Gesicht und versuchte zu l�cheln als sie leise hauchte: �Das… habe ich mir immer… gew�nscht… f�r dich… zu sterben… aber ich dachte… nicht dass es… so fr�h… k�me…!“ Bilder schossen durch Udos Kopf: Der Tag als er sie zum ersten Mal sah, wie sie aus dem Pool ihrer Eltern kam… eine kleine G�ttin. Dann im Badezimmer, als sie sich ihm nackt pr�sentierte und dann das geheimnisvolle L�cheln. Und sp�ter als sie es zum ersten Male taten, als sie ihm ihre Jungfr�ulichkeit schenkte, das Strahlen ihrer Augen als sie zum ersten H�hepunkt kam. Ein Strahlen das nur einmal �bertroffen wurde als sie zum ersten Mal ihr Kind, ihrer beider Jennifer in den Armen hielt…

 

�Bitte… k�mmere dich gut um Jenny… und erz�hle… ihr… von mir…!“ Dann hustete sie und ein d�nner Blutstreifen floss aus ihrem Mundwinkel… Udos Stimme versagte. Er konnte nichts sagen. Aus der Ferne h�rten sie die Sirenen der anr�ckenden Polizei, die Werner alarmiert hatte als die Schie�erei losging. Sie kamen zu sp�t… viel zu sp�t. Erst jetzt lie� Natascha die Ingram, die sie bis jetzt fest umklammert hatte los. Scheppernd fiel die Waffe auf den Boden und Natascha sah zu den beiden Gestalten am Boden. Ihr wurde nur zu klar dass dies alles wegen ihr geschah. Melanie verzog noch einmal das Gesicht zu einem L�cheln, einem L�cheln das Steine zum Schmelzen brachte, dann brach ihr Blick und ihr Kopf fiel schlaff zu Seite. Udo begann hemmungslos zu weinen, Natascha schloss die Augen und aus ihr brach es nun hervor:

 �Neeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiii…

iinnn…!“

Natasch riss die Augen auf und starrte in die Dunkelheit. Sie war schwei�gebadet und v�llig au�er Atem. Die T�r ihres Zimmers wurde aufgerissen, ein Licht, das wie tausend Sonnen strahlte, lie� sie kurz erblinden, bis sie merkte das es nur die Raumbeleuchtung war. Zwei Gestalten st�rmten auf sie zu und Natascha brauchte einige Sekunden um zu begreifen. �Natascha, was ist los, hattest du einen Alptraum?“ vernahm sie eine besorgte, helle Stimme, die wie das Singen eines Engels schien. Erst viel sp�ter erfuhren Udo und Melanie warum Natascha sie beide so unglaublich fest in die Arme geschlossen hatte als wolle sie die beiden nie wieder loslassen.

 

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