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Dolly, Oder: Leben Auf Dem Bauernhof
By Rolf
(Mg, loli, rom, slow)
Kapitel 1
Aus einem schwarzen Himmel sch�ttete es wie aus K�beln, dicke Regentropfen pl�tscherten in die gro�en Pf�tzen, die sich auf dem schlammigen Hofplatz gebildet hatten. Missmutig starrte ich aus dem Fenster. Ich hatte unruhig geschlafen in der ersten Nacht in meinem neuen Zuhause, und dass ich jetzt schon an meiner Entscheidung zweifelte, mich hier niederzulassen, lag keineswegs nur am Wetter.
Ich war verzweifelt auf der Suche, und ich wusste nichteinmal wonach. Jahrelang hatte ich ruhelos die Jobs, die Wohnungen, die Partnerinnen gewechselt, war �ber alle Kontinente gereist ohne konkretes Ziel und immer wieder ohne die erhoffte Inspiration zur�ckgekehrt. Eine Zeitungsannonce hatte mich auf die Idee gebracht, der Anonymit�t der Gro�stadt den R�cken zu kehren und es mal in landlicher Idylle zu versuchen. Wohnen auf dem Bauernhof in lockerer Gemeinschaft klang erstmal so, als w�rde ich hier die Ruhe finden, mir �ber meine eigentlichen W�nsche und Bed�rfnisse klar zu werden und nebenbei meiner Schriftstellerkarriere zum lang erwarteten Durchbruch zu verhelfen. Der erste Abend hatte dann aber meiner Euphorie einen erheblichen D�mpfer versetzt. Meine Vermieter, Justus und Klara, wohnten in dem alten Fachwerkhaus, das sie von Klaras Eltern geerbt hatten, und betrieben tats�chlich noch ein bisschen Landwirtschaft, bauten Gem�se an und hielten Schafe, H�hner und ein paar Schweine. Das alles war kaum mehr als eine Kulisse f�r die zahlreichen Mieter in den beiden Neubauten, von denen einige bei der Versorgung der Tiere, in der G�rtnerei und im Hofladen mithalfen. Allen gemeinsam war, dass sie - wie ich - woanders einnigerma�en gescheitert und nun auf einer sinnlosen Suche nach sich selbst waren. Es gen�gte, mit einigen ein paar Worte gewechselt zu haben, schon gingen sie mir auf die Nerven. Die einigen mit ihrem Drogenkonsum und ihrer Antriebslosigkeit, andere mit ihrer esoterischen Spinnerei, wieder andere mit ihrer Besserwisserei und Selbstgerechtigkeit. Mein neues Buch w�rde wohl eine Gruselgeschichte werden, in der Hippies und Gutmenschen sich gegenseitig an die Kehle gehen im Namen einer friedlichen Welt und einer spirituell gesegneten Zukunft. Die jungen Leute in den Bauw�gen, die am Rande des Gartens standen, lange Haare unf laute Punkmusik, schienen noch die ertr�glichsten zu sein, die stellten jedenfalls keine Fragen und akzeptierten mich einfach als Neuen. Von ihnen war auch zu erfahren, dass es die wenigsten, die mit mehr oder weniger gro�en Hoffnungen aus der Stadt in diese Abgeschiedenheit ziehen, es l�nger als ein paar Monate aushalten, so dass das st�ndige Kommen und Gehen auch nicht dazu beitr�gt, ein Wir-Gef�hl entstehen zu lassen. Nun prasselte also der Regen, und ein paar Monate erschienen mir pl�tzlich ganz sch�n lang.
Dann sah ich zum ersten Mal eins der angeblich so zahlreichen Kinder. Ein M�dchen h�pfte in kurzem, gr�n-wei� gestreiftem Kleid, Regenjacke und gelben Gummistiefeln in den Pf�tzen herum. In ihrem Toben lag soviel kindliche Freude, soviel Unschuld, so viel von der beneidenswerten Entschlossenheit, sich von so etwas wie schlechtem Wetter nicht den Tag verderben zu lassen. Ich erkannte ein bildh�bsches Gesicht unter ihrer Kapuze, als sie sich auf einmal umdrehte und mich ansah, als h�tte sie die ganze Zeit gewusst, dass ich dort am Fenster stehe, l�chelte und mir mit einer sch�chternen Bewegung winkte. Ich winkte zur�ck, sie tobte weiter. Ein bisschen bes�nftigt wandte ich mich meinem inzwischen fertigen Kaffee zu. Vielleicht, sagte eine innere Stimme, w�rde es ja doch noch ein sch�ner erster Tag.
Ich verbrachte ihn mit einer unproduktiven Stunde am Computer, dann legte ich mich wieder ins Bett, um f�r einen Teil der n�chtlichen Schlaflosigkeit einen Ausgleich zu schaffen. Als ich zum zweiten Mal an diesem Tag erwachte, f�hlte ich mich einigerma�en ausgeruht, war deutlich positiver gestimmt, und die Sonne durchbrach gerade die Wolkendecke und schien warm durch mein ge�ffnetes Fenster. Die Luft, die mit hineinstr�mte, roch leicht nach Schweinestall und vibrierte leicht von entfernten Kinder- und Vogelstimmen. Eine Kuh muhte, ein Hund bellte. Ich zog mir eine abgeschnittene Jeans, ein Hemd und meine Wanderstiefel an und beschloss, eine Runde �ber den Hof zu drehen und mir einen Eindruck von meiner neuen Umgebung zu verschaffen. Vielleicht traf ich ein paar neue Nachbarn, und die w�ren gar nicht so schlimm wie ich mir heute fr�h eingeredet hatte.
Kaum hatte ich die ersten Pf�tzen umkurvt, schon traf ich wieder dieses M�dchen. Diesmal rannte sie auf mich zu, als h�tte sie die ganze Zeit sehns�chtig auf mich gewartet. Ihre mittellangen, braunen Haare standen struppig durcheinander, das musste daran liegen, dass sie ihre Kapuze nach dem Regen gerade erst abgenommen hatte, aber es passte zu ihr: sie schien keine Zeit zu haben f�r solche Nebens�chlichkeiten wie Haare b�rsten, zu sehr war sie damit besch�ftigt, zu in vollen Z�gen zu leben und ihre Umgebung in Beschlag zu nehmen. Sie musste ungef�hr elf sein, und ihr zierliches Gesicht sah aus der N�he nicht nur ganz h�bsch, sondern atemberaubend sch�n aus. Ihre rehbraunen Augen leuchteten und zwinkerten, als sie mich begr��te.
"Hallo! Du musst der Neue sein!" Sie deutete einen Knicks an und gab mir mit, ich vermutete gespielter, H�flichkeit die Hand.
"Ich bin Dolly, und du?"
"Sch�n, dich kennenzulernen. Ich hei�e Rolf. Wohnst du schon lange hier?"
Sie kratzte sich am Hinterkopf. "Ja, ziiiiemlich lange, schon �ber ein Jahr. Die meisten halten es nicht so lange aus."
Wir lachten. Pl�tzlich nahm sie meine Hand und zog mich in eine Richtung.
"Komm, ich zeig dir mal den Hof. Du m�chtest bestimmt die Tiere sehen." Eine Antwort wartete sie gar nicht erst ab, schon tobten wir ausgelassen mitten durch die Pf�tzen und rannten auf die Stallgeb�ude zu. Dolly kannte jedes Schaf auf der abgez�unten Weide mit Namen. Stolz wies sie auf die immer noch winzigen, tolpatschigen L�mmer hin, denen sie vor ein paar Wochen auf die Welt geholfen hatte.
"Da dr�ben kommt der Pferdestall und die Reithalle hin, den meine Ma bauen will. Justus und Klara haben endlich zugestimmt, n�chsten Monat geht es los. Ich krieg dann auch mein eigenes Pferd!!" Dollys grenzenlose Begeisterung steckte mich ein wenig an, obwohl ich mit all diesen Tieren wenig anfangen kann, und f�r ihre unvoreingenommene Begr��ung war ich ihr unermesslich dankbar. Auf unserem Streifzug begegneten wir auch noch anderen Nachbarn.
"Oh, da ist Louis, der G�rtner" verk�ndete Dolly vergn�gt und h�pfte auf einen gummibestiefelten Mann in meinem Alter zu, stellte sich auf die Zehenspitzen und k�sste ihn z�rtlich und ausgiebig auf die Lippen. Bei den Schweinen trafen wir einen Jungen, "das ist Ben, der k�mmert sich um die Schweine." Sie lief zu ihm, und die beiden verbrachten ein paar Minuten damit, sich gegenseitig durchzukitzeln.
"Begr��t ihr euch immer so?" fragte ich. Sie zuckte die Schultern. "Klar, warum nicht?" Als wir einem weiteren Mann begegneten, den sie mir als Manfred vorstellte, der Architekt war und "ein gaaaanz netter", ging sie ein paar Schritte neben ihm her, und die beiden fassten sich dabei gegenseitig an den Po. Dann trafen wir noch ein gro�es, schlankes M�dchen um die vierzehn, mit langen, dunklen Haaren. Sie trug Jeans, einen kurzen Rock dar�ber und eine braune Bluse. Die beiden klatschten sich ab und k�ssten sich z�rtlich auf den Mund, bevor das M�dchen mir scheu zul�chelte Dolly mit mir weitertobte.
"Katharina ist unsere Fickmaus." Ich runzelte die Stirn. "Fickmaus? Was hei�t n das?"
"Dass die schon mit so ziemlich jedem im Bett war und so. Also wenn du mal ne Frage hast, �ber Sex und sowas, gehst du am besten zu Katharina, die kennt sich aus. Naja..." f�gt sie nach einer Pause hinzu, "du bist ja auch schon so gro� und erwachsen, vielleicht kennst du dich ja auch damit aus. Aber ganz bestimmt nicht so wie Katharina."
Es stellte sich heraus, dass auf dem Hof noch zwei weitere M�dchen zwischen zehn und f�nfzehn leben, die blasse, d�nne Mara, zw�lfeinhalb, mit lustigen kurzen, blonden Haaren und einer Brille, die ihr einen Anschein grenzenloser Klugheit verlieh, und Kira, demn�chst vierzehn, um die H�ften etwas pummelig, obenrum schlank mit einem unwiderstehlichen Gesicht, das nur deswegen �berhaupt zu erkennen war, weil ihr dichtes, schulterlanges Haar von einer Haarspange daran gehindert wurden, es st�ndig zu verh�llen. Als wir unseren Rundgang beendeten, waren wir beide ziemlich mit Schlamm bekleckert. Dolly stellte mich noch ihren Eltern vor, die mich spontan zu Kaffee und frischen Waffeln einluden. Ich ging mich erstmal umziehen und dachte �ber mindestens zwei neue Erkenntnisse nach. Die eine betraf Dolly und die Art, wie sie mit allen hier umging. Wenn es ein integratives Element gab in dieser "Gemeinschaft" schrulliger Einzelg�nger, wenn irgendjemand den Laden zusammenhielt und alle mit Elan ansteckte, dann war sie es. Sie war bei allen beliebt, sie mochte alle und schloss auch einen Neuank�mmling wie mich sofort unvoreingenommen in ihr Herz. Auff�llig daran war, wieviel K�rperkontakt und N�he sie dabei suchte und gew�hrte. Die ganze kindliche Unschuld in ihren Rehaugen konnte mich von Anfang nicht dar�ber hinwegt�uschen, dass ihr sehr wohl bewusst war, welche Reaktion all die K�sserei, all die Ber�hrungen, in den meisten erwachsenen hervorriefen.
Meine zweite Erkenntnis betraf mich selbst: ich sp�rte, dass mich hier nichts so sehr anzog wie die M�dchen, am meisten nat�rlich Dolly, doch auch die anderen waren von einer geheimnisvollen Aura umgeben, die ich zu entr�tseln hatte. Oh Mann - ich war hierhergekommen in dem deutlichen Bewusstsein, etwas zu suchen, ohne zu wissen was. Nun d�mmerte mir, dass es vielleicht die N�he dieser nymphenhaften M�dchen war, die ich immer schon gesucht hatte, und die ich jetzt und hier unverhofft finden w�rde.
Ich zog saubere sommerliche Sachen an und schlenderte barfu� zu den Jensens r�ber, wobei ich versuchte, diese seltsamen, verst�renden Gedanken beiseite zu schieben. Es gelang nicht. Es roch vorz�glich nach Waffeln, Karl und Jenny waren ausgesprochen freundlich und herzlich, es f�hlte sich an, als seien wir alte Freunde, obwohl wir nat�rlich erstmal �ber Dinge wie "was machst du so?" und "wo kommst du her?" plauderten. Ich plauderte eifrig mich, gab Auskunft �ber mich, stellte passende Fragen, aber in meinem Ged�chtnis blieb kaum etwas h�ngen von diesem Gespr�ch, zu sehr war ich damit besch�ftigt, von meinem Platz in der Ecke des Sofas aus schmachtende Blick in Richtung der Badezimmert�r zu werfen und sehnlich darauf zu warten, dass Dolly endlich mit ihrem dringend notwendigen Bad fertig w�re. Endlich �ffnete sich die T�r und Dolly h�pfte vergn�gt ins Wohnzimmer, mit nassen Haaren und in knallrotem Bademantel. Wie selbstverst�ndlich machte sie es sich in der anderen Sofaecke bequem und verdr�ckte gierig die ersten Waffeln. Sie waren wirklich k�stlich. Aber viel k�stlicher noch war das Gef�hl, das meinen K�rper durchfuhr, als Dolly ihre Beine ausstreckte und mit ihren nackten F��en meine nackten F��e ber�hrte. W�rme stieg in mir auf, es kribbelte wahnsinnig, und obwohl dies alles von einem kleinen, flachbr�stigen, unschuldig l�chelnden M�dchen mit zartem blonden Flaum auf der Haut ausging, war es dennoch erotischer als irgendein Erlebnis der letzten f�nfunddrei�ig Jahre. Beinahe h�tte ich laut "geil!" gesagt, als Dollys F��e zu meinen Knien wanderten, meine Beine stupsten und rieben und liebkosten. "Dol-ly!" sagte Jenny in vorwurfsvollem Ton. "Deine Art Freundschaft zu schlie�en ist wirklich ganz und gar unm�glich!" An mich gewandt f�gte sie, grinsend und eine Waffel zum Mund f�hrend, hinzu: "Du musst es ihr sagen, wenn's dich st�rt."
"Nee nee, ist schon in Ordnung" murmelte ich kauend und drehte mich so um, dass ich Dolly gegen�ber sa� und unsere Beine sich �ber die L�nge des Sofas entgegenkamen. Auch meine F��e fuhren jetzt ihre Beine hoch bis unter den Saum ihres Bademantels. Dass ihre Eltern dies alles am�sant fanden und sich offenbar freuten, dass Dollys neuer Freund keinen Ansto� an ihrer Aufdringlichkeit nahm, ermunterte mich. Dolly machte ein �beraus zufriedenes Gesicht, als ich meine Beine schlie�lich ganz ausstreckte und meine F��e unter ihrem Bademantel, zwischen ihren Oberschenkeln, verschwanden. Dann ver�nderte sie ihre Position und lie� ihren Fu� einen magischen, unvergesslichen Augenblick lang auf meiner Hose ruhen, genau auf meinem vollst�ndig erigierten, heftig pochenden Penis, bevor sie sich abwandte und mit ihrer Ma ein Gespr�ch anfing. Ich glaube, es ging um die geplante Reithalle, aber ich war viel zu verwirrt, um zuzuh�ren. Ich verabschiedete mich bald. An der Wohnungst�r k�sste Dolly ihre Fingerspitzen, streckte ihr �rmchen aus und dr�ckte mir diesen vorsichtigsten aller K�sse auf die Lippen - und f�hrte ihren Oberschenkel zwischen meine Beine. "Bis morgen" hauchte sie. Jenny und Karl lachten und mochten "Willkommen in Dollyland" gesagt haben, aber vielleicht bildete ich mir das auch nur ein.
Kapitel 2
Am n�chsten Morgen war ich gerade halb mit meinem Fr�hst�ck fertig, als Dolly nach kurzen Klopfen ungeduldig in meine Wohnung st�rmte. "Los, komm endlich, wo bleibst du denn?" quasselte sie vergn�gt. "Der Tag ist viel zu sch�n, um drin zu hocken, lass uns lieber spazierengehen!" tobte sie, nahm zwischendurch meine sp�rlichen, gr��tenteils noch in Kisten verpackten Habseligkeiten in Augenschein, und legte dann einen Arm um meine Schultern, nicht ohne vorher ihre Finger zu k�ssen und dann meine Lippen damit zu ber�hren. Sie sah unglaublich s�� aus in roter Strickjacke �ber der Bluse, blauem Faltenrock bis kurz �ber die Knie, und dazu diesen niedlichen Gummistiefeln an den F��en. Ich warf meine eigentlichen Pl�ne, sowas zweckloses wie in Ruhe zuende fr�hst�cken und dann meine Behausung ein bisschen wohnlich gestalten, �ber den Haufen und begleitete Dolly hinaus in die Morgensonne. Hand in Hand schlenderten wir �ber den Hofplatz und die Felder.
"Wohin gehen wir �berhaupt?" erkundigte ich mich.
"Soll ich dir unser Baumhaus zeigen?" schlug sie mit vor Begeisterung weit aufgerissenen Augen vor. "Das ist echt cool, beste Aussicht im ganzen Ort, haben wir Kinder ganz allein gebaut, naja...ich mit den Kindern, die letztes Jahr hier gewohnt haben."
Mal gingen wir, mal h�pften wir, Dolly redete die ganze Zeit und lie� mich nicht eine Sekunde zu Wort kommen. Dann erkl�rte sie mit gro�em Ernst: "Also ich will sp�ter, wenn ich gro� bin, Romantikerin werden."
"Romantikerin? Ist das ein Beruf?"
"Ja, t�rlich ist das ein Beruf...also, naja, kann sein, dass ich die erste Romantikerin bin, aber zumindest auch die weltbeste."
"Und was machst du dann?"
"Alles, was voll romantisch ist. Ich backe meinem Liebsten Kekse in Herzform, die ich bei Kerzenlicht und Musik, die ich extra selbst komportiert habe, auf meinen nackten K�rper lege, und er hat die H�nde gefesselt und muss die Kekse essen, einen nach dem anderen. Oder ich liege mitten in einem riesigen Bett, um mich herum sind lauter rote Rosen, mit soooolchen Dornen, und wenn mein Liebster endlich bei mir ankommt, hat er �berall kleine Wunden von den Dornen, und ich k�sse ihm das ganze Blut von der Haut. Solche Sachen eben."
Bevor ich zu Bedenken geben konnte, dass sich damit zwar die Liebe eines Mannes, aber nicht unbedingt eine Menge Geld verdienen l�sst, fragte sie: "Was willst du denn sp�ter mal werden?" Auf mein Stirnrunzeln hin erkl�rte sie: "Ich meine, nach dem hier, wenn du hier wieder wegziehst. Alle ziehen irgendwann wieder weg."
"Ach so" lachte ich. "Ich hab eigentlich was anderes vor. Ich hab vor zu bleiben und dich sp�ter zu heiraten. Wie w�r das?"
Sie blieb stehen und dachte �ber diesen Vorschlag nach. Dann legte sie den Kopf schief und besch�ftigte sich einen Moment damit, ihr L�cheln breiter und das Leuchten ihrer Rehaugen leuchtender werden zu lassen. "Versprichst du mir das? Dass du auf mich wartest? Und dass du dich dann, wenn es soweit ist, in mich verliebst? Dass du ganz viel Geld verdienst und meine Romantikausbildung bezahlst?"
"Ich muss nochmal dr�ber nachdenken. Aber im Moment ist genau das mein Plan" antwortete ich, etwas vage vielleicht, aber Dolly war so zufrieden, dass sie ein paar Minuten l�chelnd und freudig h�pfend schwieg.
Das Baumhaus war wirklich cool. Eine Strickleiter f�hrte f�nf oder sechs Meter weit zu einem gewaltigen Ast einer alten Eiche, oben kletterten wir weitere zwei Meter von Ast zu Ast, bis wir eine ger�umige Plattform aus Brettern erreichten, die von einem mit Plastikplane bespannten Dach vor Regen gesch�tzt war. Nach drei Seiten gestatteten gro�e L�cken im Blattwerk eine grandiose Aussicht das Tal hinunter zum n�chsten Dorf, bergauf �ber den Wald bis zu den Spitzen der H�gelkette, und zur�ck zu unserem Hof und weiter zum Nachbarhof mit seiner riesigen Kuhherde. Beeindruckt stand ich auf der Plattform und genoss den Blick. Dolly stellte sich vor mich und lehnte sich mit dem R�cken an meine Brust, suchte und fand meine H�nde und brachte sie dazu, ihren zierlichen K�rper zu umarmen. Meine H�nde lagen auf ihrer Brust, ich sp�rte die winzigen Erhebungen ihrer Knospen, die durch den Stoff ihrer Bluse optisch kaum zu erkennen waren, w�hrend sie sp�testens jetzt meine Erektion an ihrem R�cken f�hlen musste.
"Gef�llt's dir?" fragte sie. Ich dr�ckte sie noch ein bisschen kr�ftiger, zog sie noch dichter an mich heran, k�sste sie auf die Stirn und gestand mir ein, dass ich �ber beide Ohren verliebt war in dieses Kind, und dabei wusste ich nichtmal, ob sie die Aussicht meinte oder die Art, wie wir beide hier so standen. Kleine Romantikerin, dachte ich.
"Oh, da ist ja Katharina!" rief sie pl�tzlich, und tats�chlich bahnte sich unter uns die "Fickmaus" einen Weg durchs Unterholz. Sie war in Begleitung. "Aha, heute l�sst sie Ole endlich mal wieder ran" erl�uterte Dolly. Ich fragte, wer Ole war.
"Ole ist ein Junge aus dem Dorf. Er ist ganz doll verliebt in Katha, hat er selbst gesagt. Ich glaube, er denkt, dass Katha mit ihm geht. Auf jeden Fall hat er keine Ahnung, dass sie es mit so ziemlich jedem treibt, und er wundert sich auch nicht, dass sie nur alle paar Wochen mal Zeit f�r ihn hat. Naja, Jungs eben..."
Dolly kuschelte sich an mich, drehte mir den Kopf zu und k�sste meinen Hals. Katha und Ole suchten sich ein Pl�tzchen, das hervorragend in unserem Blickfeld lag. Ich war �berhaupt kein Spanner, aber jetzt gerade fragte ich mich, warum nicht. Die beiden nackten Teenager im Gras waren ein mehr als erregender Anblick. Dolly war geil, keine Frage, ihr Herz schlug wild unter meinen H�nden, die Vibrationen ihres bebenden kleinen K�rpers massierten das deutlichste Anzeichen meiner eigenen Lust. Ich bef�rchtete, ich w�rde auf diese Weise fr�her oder sp�ter kommen, was mir ausgesprochen peinlich w�re, aber jeder Versuch, an etwas anderes zu denken, f�hrte zu nichts anderem als dem Drang, Dolly auszuziehen und ihr meinen Penis vor die Nase zu halten. Ich versuchte mich zu beherrschen, so gut es ging. Als unter uns Ole mit rhythmischen St��en in eine laut st�hnende Katharina hineinfuhr, ertappte ich meine linke Hand unter Dollys Rock auf ihrem Oberschenkel. Ich ertastete den Rand ihres H�schens. Pl�tzlich entzog sie sich meinem Griff, den sie eine halbe Stunde oder l�nger genossen hatte. "Ts ts ts" machte sie vorwurfsvoll, dann hockte sie sich breitbeinig auf die Plattform und �ffnete die Holzkiste in ihrer Mitte. Darin befand sich ein Buch und ein Stift.
"Unser geheimes Baumhaustagebuch" erkl�rte sie, bevor sie etwas darin eintrug und mich mit meiner unstillbaren Lust solange allein lie�, hin und hergerissen zwischen dem Geschlechtsakt dort unten im Gras und dem unwiderstehlichen Energieb�ndel zu meinen F��en. Zufrieden betrachtete sie ihre Sch�nschrift, bevor sie, Katharinas durch den Wald schallende Lustschreie �bert�nend, vorlas: "Mit Rolf hiergewesen, wir waren ziemlich unanst�ndig, haben Katha zugesehen, die war noch unanst�ndiger. Eines Tages werde ich Rolfs H�nden erlauben, noch weiter zu gehen, aber heute noch nicht. Ich muss jetzt nachhause, das H�schen wechseln." Mein fassungsloser Blick brachte sie zum prusten, was wiederum die Liebenden im Gras aufschreckte. Ich konnte mich gerade noch verstecken, bevor sie merkten, aus welcher Richtung das prusten kam. "Schei�e, das Baumhaus" h�rte ich Katharina fluchen, dann ergriffen die zwei, sich immer noch hektisch in ihre Kleider h�llend, die Flucht.
Dolly und ich schlenderten Arm in Arm zur�ck. Wie gern h�tte ich sie angesprochen auf die Art, wie sie mich anmachte, was sie damit bezweckte und was nicht, aber ich mochte den Zauber unserer beginnenden Freundschaft (Liebe?) nicht st�ren. Ohne Zweifel war dies alles f�r Dolly ein Spiel - eines, das ihr ausgesprochen gut gefiel und das sie konkurrenzlos gut beherrschte, w�hrend ich als Anf�nger ihr hoffnungslos ausgeliefert war. F�r meine bebenden, Erleichterung fordernden Lenden war dies alles andere als ein harmloses Kinderspiel. Ich verbrachte den Nachmittag im Bett, wieder und wieder onanierend und Pl�ne schmiedend, wie ich es bewerkstelligen k�nnte, dass Dolly nackt neben mir l�ge, aber mir war klar, dass niemand anderes au�er ihr die Spielregeln unter Kontrolle hatte. Wieviel Geduld w�rde ich haben?
Abends lernte ich Gerd kennen, der seit sechs Monaten hier wohnte, Altenpfleger mit Burnout-Syndrom und einer Neigung zur Melancholie. Und einer Neigung zur kleinen Dolly, was er zwar nicht offen sagte, was aber in allem, was er in schw�rmerischem Tonfall �ber sie sagte, mehr als deutlich wurde. Wahnsinnige Eifersucht und die Erleichterung, einen Gleichgesinnten gefunden zu haben, lieferten sich in meinem Inneren ein heftiges Duell, w�hrend wir auf einer Bank vorm Haus eine Flasche Wein leerten und mit den M�cken k�mpften. Ich fragte ihn, ob er schonmal mit Katharina "du wei�t schon....?" Er winkte ab.
"Vergiss alles �ber die sch�rfste Braut, die du in deinem Leben je kennengelernt hast. Katharina ist sch�rfer. Sie wird dich auch noch anbaggern, fr�her als du denkst, und sie geht mit absolut jedem ins Bett. Sie ist laut genug dabei, dass alle hier es mitkriegen. Aber das ist f�r sie ein Spiel, sie empfindet nichts f�r dich, sie will nur deinen Schwanz und deinen Samen, und zwar �berallhin. Mich fand sie bald langweilig. Das ist alles nicht mein Ding: ich sollte sie fesseln, sie wollte es in den Arsch, ich sollte sie schlagen mit einem Weidenstock. Sie hat vorgeschlagen, dass ich meine beiden S�hne einlade - die sind l�ngst erwachsen mit Frau und Kindern, wohnen in der Stadt - damit wir es zu viert machen. Katharina will alles ausprobieren, restlos alles. Wie gesagt, das meiste ist nicht mein Ding."
"Und die anderen M�dchen?"
"Ohhh, hei�e Feger, jedes einzelne. Ich hatte schonmal was mit Olga, aber seien wir ehrlich, mit siebzehn ist sie zu alt f�r unsere, �h, Neigungen. Kira geht ziemlich ran, hat so ne offene Art, aber au�er flirten l�uft bei ihr nichts. Angeblich hat sie nen Freund aus der Schule, aber ich glaube, sie macht es mit ihrem Papa und ihrem Bruder. Mara holt dem alten Magnus gelegentlich einen runter, der ist sowas wie ihr Ersatzopa, ansonsten l�sst sie sich gerne angucken und Komplimente machen und knutscht mit Jungs, wie es sich f�r ein kleines M�dchen geh�rt. Und die anderen sind noch zu klein. Finde ich jedenfalls. Aber alles hei�e Feger, ohne Frage!"
Seufzend nahm ich einen tiefen Schluck Wein, dann ging ich schlafen. Ich tr�umte intensiv wirres Zeug, irgendwie spielte eine Horde nackter M�dchen eine Rolle, die sich von einer ganzen Armee Jungs und M�nner mit Sperma besudeln lie�en, bevor sie sich gierig, mit gespreizten Beinen, vor meinem Penis auf dem Boden w�lzten und "fick mich!" schrien. Dolly, nackt in Gummistiefeln, stand neben mir, ihre Hand auf meinen Schultern, meinen Arm um ihre H�ften, und machte "ts ts ts", bevor sie mit einem alten Mann, von dem ich nicht wusste, ob es Gerd oder Magnus war, in die Dunkelheit verschwand. Fr�stelnd wachte ich um f�nf Uhr auf, ich schlief nackt und hatte meine Decke zu Boden gestrampelt. Neben meinem Kopfkissen lag ein Zettel. "Entschuldige, dass ich einfach so in Deine Wohnung schleiche, aber ich wollte Dich so gerne schlafend sehen. Ich konnte ja nicht wissen, wie nackt Du bist. Was f�r ein h�bscher Pimmel! Der gef�llt mir! K�sschen, Dolly."
Kapitel 3
Jenny und Karl luden mich zum Fr�hst�ck ein. Sie hatten reichlich aufgetischt, Lachs und selbstgemachte Marmelade zu frischen Br�tchen aus dem Dorf und herrlich duftendem, fair gehandelten Kaffee aus dem mexikanischen oder sonst irgendeinem Hochland. Dolly stellte das alles in den Schatten. Sie fr�hst�ckte gen�sslich in Unterhose und T-Shirt und genoss nicht nur meine gierigen Blicke, sondern auch die ihres Vaters. Und ihrer Mutter. In diesem Moment glaubte ich, dass die drei ab und an das Bett teilten und hemmungslos fummelten. Aber wer wei�... Dolly kleckerte sich Marmelade auf den Oberschenkel und lie� sie sich von mir mit den Fingern abwischen, w�hrend sich ihre Ma erkundigte, wie es mit meinem Buch voranging. "Oh, �h, nicht so besonders. Ich hab bisher erst ein, zwei Kurzgeschichten geschrieben, aber ich wei� nicht recht..."
"Das sind bestimmt erotische Kurzgeschichten" vermutete Karl und zeigte auf seine Tochter, die im Schneidersitz neben mir auf dem Stuhl hockte. "Ist ja auch kein Wunder bei der Inspirationsquelle."
Sie erz�hlten von der Zeit, als sie sich kennenlernten. Da hatten sie mitten in der Gro�stadt gewohnt, und Dolly wurde an einem Baggersee am Stadtrand gezeugt.
"Oh, Mama, lass uns doch baden gehen" schlug Dolly bei diesem Stichwort vor. Wir packten also Badesachen und Picknicksachen ein, Dolly steifte dunkle Shorts �ber (wirklich h�bsch!), und dann machten wir uns per Fahrrad auf den Weg zum n�chsten See. Katharina und Becky, die neunj�hrige Tochter unserer Vermieter, gesellten sich zu uns. Abklatschen und K�sschen zwischen Dolly und Katharine, und war da nicht auch eine Hand unterm T-Shirt? Becky bekam einen Kniff in den Po. Vor meinem geistigen Auge sah ich Karl schwei��berstr�mt Katharina in den Arsch rammeln, Jenny und Becky einander die Spalten lecken und Dolly und mich...hier verlie� mich die Phantasie, ich hatte wirklich keine Ahnung, wozu sie bereit war. Immer wieder schmiegte sie sich in meine Arme, meine Fingerspitzen waren f�r kurze Momente zur unzweifelhaften Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen vorgedrungen, und immer mal wieder streifte ihre Hand meine Hose oberhalb der Erektion, die mir zur zweiten Natur geworden war, aber dann wandte sie schnell ihre Aufmerksamkeit etwas anderem zu. Am See angekommen �berredete sie mich, mir erstmal die reizende Umgebung zeigen zu lassen, und n�tigte mich dazu, mein T-Shirt auszuziehen und meine Reisef�hrerin auf den Schultern durch die Gegend zu tragen. Sie war entschieden zu schwer f�r meinen nicht mehr jugendlichen R�cken, aber ich ertrug es, weil ich daf�r ihre nackten Oberschenkel auf meinen Schultern sp�ren und ihre Waden in die H�nde nehmen durfte. Ihre Zehen kraulten meine Brustwarzen, und ich hielt mich wacker aufrecht, obwohl ich vor Liebe, und vor kaum z�gelbarer Lust, innerlich schmolz wie Kerzenwachs in der Sonne. Auf einer wundervollen, blumengeschm�ckten Lichtung am Seeufer setzte ich sie ab. Sofort stellte sie sich auf einen Baumstumpf, so dass sie mich um einige Zentimeter �berragte, zog sie sich ihr T-Shirt aus und warf es hinter sich. Herausfordernd grinsend pr�sentierte sie ihre Brust. Zum ersten Mal sah ich die kleinen Rundungen, die ich schon so oft ertastet hatte. Hatte ich Schaum vorm Mund? Der Flaum auf ihrer Haut gl�nzte golden in der Julisonne. Ich stellte mich vor sie. Schlang meine Arme um ihren nackten Oberk�rper. Presste meine Lippen auf ihre. F�hlte, wie sich ihre Zunge gierig in meinen Mund bohrte. Eine Ewigkeit k�ssten wir uns, wild und heftig, l�stern und geil, z�rtlich und vertraut. Sollte ich ihr sagen, wie sehr ich sie liebte? Ich schwieg. Und sp�rte ihr Knie in meinem Schritt. Wie in Trance kn�pfte ich meine Hose auf, zog sie aus, stand vor meiner kleinen Dolly im T-Shirt mit einem wild pochenden Ding, das sich ihr bettelnd entgegenreckte.
Sie setzte sich auf den Baumstumpf. "Hey, kleiner Pimmel" fl�sterte sie. "Ich hab dich schon so oft gesehen, viel �fter, als dein Herrchen denkt. Ich glaub, ich will dich heute mal anfassen." Meine Hand in ihren Haaren. Ihr Blick auf meinem Penis. Ihre Hand an meinen Eiern. Meinem Schaft. Meiner Eichel. Z�rtlich. Zielstrebig. Zirkulierend. Mein Blut kam in Wallung, mein Herz kopfte wild. Mein Sperma klatschte in gewaltigen Spritzern auf Dollys Brust. Sie quiekte entz�ckt. Mein Atem hatte sich noch nicht beruhigt, mein Gehirn kaum eines klaren Gedankens f�hig, da l�sten sich ihre Finger von meinem erschlaffenden Penis. Mit einer Hand wischte sie sich gen�sslich das Sperma von ihrer Haut, den Zeigefinger der anderen legte sie auf meinen Lippen und sagte "Pssst. Sag jetzt blo� nichts. Erz�hl mir nicht, wie toll das war, oder wie peinlich dir das ist, oder dass wir zu weit gegangen sind. Einfach nur genie�en, Geliebter, einfach nur genie�en, was Dolly dir bietet. Okay?" Erst als ich nickte, nahm sie den Finger weg und ersetzte ihn durch ihre zarten Lippen. Dann nahmen wir unsere Sachen und gingen Hand in Hand, sie oben ohne, ich unten ohne, zur�ck zu den anderen. "Kommt rein, das Wasser ist herrlich" rief Jenny, die mit Becky im See plantschte. Meine kaum ernstgemeinte Vorahnung bewahrheitete sich. "Wo ist Papa?" fragte Dolly.
"Katharina hat so einen jungen Typen aufgetan, Papa ist mit den beiden irgendwo dahinten."
"Und was habt ihr hier die ganze Zeit gemacht?"
Becky antwortete als erste. "Ich hab deine Ma geleckt. Da unten. Und sie hat mich geleckt."
Dolly lachte. "Und wie hat's geschmeckt?"
"Ganz sch�n komisch. Aber f�hlt sich voll gut an, das kannst du mir glauben."
Dolly macht mir gegen�ber eine Geste der Ratlosigkeit. "So ist das mit Eltern. Ein Gl�ck lassen sie von mir ihre Finger" erkl�rt sie.
"Tun sie das?"
"Naja, meistens. Das war jetzt auch nicht der erste Pimmel, der auf meine Brust gespritzt hat" gesteht sie, ein wenig kleinlaut. Hab ichs doch gewusst!
"Guck mal weg" befielt Dolly auf einmal. Ich bewundere die Tittchen zweier fremder M�dchen, die gerade in Unterhosen vorbeikommen, w�hrend Dolly sich in ihren Badeanzug zw�ngt und zur Sicherheit auch noch ihr T-Shirt dar�berzieht, bevor sie in den See watet. Anscheinend hat ihre Freiz�gigkeit noch gewisse Grenzen, die immer da liegen, wo ihr nach Spielen nicht l�nger zumute ist. Oh, ich liebe sie! Ich werde wirklich hier ausharren, bis wir heiraten! Egal was der Preis daf�r ist, ich werde ihn zahlen! Aus der Ferne dringt unverkennbar Katharinas Stimme zu uns, in den h�chsten T�nen schreiend. Ich springe nackt ins Wasser, und Jennys und Beckys Blicke entgehen mir keineswegs.
Kapitel 4
Katharinas unausweichlicher Besuch kam eines Vormittags. Ich hatte gerade eine ausgesprochen kreative Phase. Es schien so, als w�rde ich endlich hinauskommen �ber das Schreiben pornographischen Schweinkrams, den ich allenfalls unter wechselnden Pseudonymen im Internet posten konnte. Meine pl�tzliche Produktivit�t, wie meine ausgesprochen gute Laune, hatte eine Menge mit Dolly zu tun. Ich schlief tief und fest, w�hrend ich von ihren n�chtlichen Besuchen tr�umte. Ausgeruht und voller Tatendrang sah ich morgens als erstes nach, ob sie ein Briefchen hinterlassen hatte, und wenn ich eins fand, genoss ich ihre romantischen Zeilen und genoss das Wissen, dass sie vor einigen Stunden an meinem Bett gestanden und meinen nackten K�rper betrachtet hatte. Dieses kleine Ritual half mir, nachsichtig zu sein, wenn sie nach wie vor s�mtliche m�nnlichen Nachbarn mit allerlei K�sschen und Gefummel begr��te. Ich verliebter Gockel platzte jedesmal fast vor Eifersucht, bevor ich mich damit beruhigte, dass keiner au�er mir ein so enges Verh�ltnis zu ihr hatte, dass sie keinen von ihnen mit heimlichen n�chtlichen Besuchen beehrte.
So schrieb ich fl�ssig eine Seite nach der anderen, trank gerade den dritten Kaffee und freute mich darauf, den Nachmittag mit Dolly zu verbringen, als es klopfte und Katharina ins Zimmer huschte. Ihr Anblick war sagenhaft wie immer. Sie war �berhaupt nicht sexy angezogen, das hatte sie genausowenig n�tig wie Schminke oder aufreizende Posen, sie war einfach ein hei�er Feger. Mir war noch gar nicht ihre Zahnspange aufgefallen, die sie jetzt zur Schau trug wie ein modisches Accessoire. Lange Beine, wohlgeformte Br�ste und ihr bet�rendes L�cheln erstickten jeglichen Widerstand, w�hrend sie meine Behausung inspizierte, als sei es ihre, und der Duft ihres �beraus angenehmen Parf�ms die Luft f�llte. Im ersten Moment war ich irritiert, wie sie es wagen konnte, mich in meiner gerade so gut vorangehenden Arbeit zu st�ren, aber dann nahm ich nur grinsend zur Kenntnis, wie sie die Trauben auf meinem Schreibtisch in sich hineinstopfte, ihr L�cheln wieder aufsetzte und mit ihren langen Wimpern klimperte.
"Du bist also der Typ, der so in Dolly verschossen ist" stellte sie n�chtern fest. Als ich nicht antwortete, f�gte sie hinzu: "W�rdest sie gerne ficken, hab ich recht?"
Das klang unerh�rt, aber es war ein Spiel. Ich spielte mit. "Vielleicht. Und was genau hast du damit zu tun? Geht dich das was an?"
Sie legte den Kopf zur Seite und sah mich an, mit so einem Blick, der andeutete, dass sie viel mehr wusste, als sie je preisgeben w�rde. Dass sie tats�chlich alles wusste, jedes kleinste Detail. �ber mich, �ber Dolly, �ber das Leben und die ganze Welt.
"Vergiss es, ist mein hei�er Tip. Dolly ist Jungfrau und wird es wohl noch ne Weile bleiben. Da wirst du deinen Pimmel wohl vorerst in ein anderes Loch stecken m�ssen."
"Aha. Ach so. Mmh. Und hast du zuf�llig eine Idee, welches Loch das sein k�nnte?"
Wir prusteten los, bis wir uns die B�uche hielten vor Lachen und l�ngst vergessen hatten, was so komisch war. Dann schob sie Tastatur, Zettel und Stifte auf meinem Schreibtisch zur Seite und streckte sich gen�sslich darauf aus. Ich wollte ihr so gerne sagen, dass ich allerdings in Dolly verschossen war, dass ich ihr treu sein w�rde, egal wie lange, dass kein "Loch" dieser Welt mich verf�hren k�nnte. Das Problem war nur, dass meine Finger l�ngst unter ihrem Pulli fummelten, dabei ihren tiefen, endlos erotischen Bauchnabel freigelegt hatten, und meine andere Hand sich fahrig an den Kn�pfen ihrer Jeans zu schaffen machten. Wir k�ssten uns kein einziges Mal, redeten kein Wort, bis wir beide nackt waren und ihre gespreizten Beine �ber die Tischkante hingen. Dann hauchte sie gen�sslich:
"Wow! Ich treib's mit Dollys Geliebtem! Was bin ich doch f�r eine Schlampe!"
"Allerdings, aber eine, die verdammt gut aussieht."
"Ja, das k�nnte das Problem sein. Hey, dein Pimmel gef�llt mir. Zeig doch endlich, was er kann."
Ich st�rzte mich auf sie. Fiel �ber sie her. Rammelte sie geh�rig durch. Nennen Sie es, wie Sie wollen. F�r so einen zierlichen, kleinen Teenager war sie erstaunlich schwer zufriedenzustellen. In jedem meiner St��e lag eine geh�rige Portion Wut und Verachtung �ber ihr herausforderndes Gerede, und alles was sie tat, war "Fester! Doller!" zu fordern. Schwei��berstr�mt und mit wahnsinnig kribbelnden Lenden - Orgasmus ist ganz h�bsch, dies hier war ein Gef�hl wie aus entfernteren Galaxien - pumpte ich sie voll Sperma und schaffte es gerade so, sie in die N�he eines H�hepunktes zu bringen. Als ich meine Bewegungen einstellte, richtete sie sich ein St�ck auf und spuckte mir ins Gesicht.
"Ist das etwa alles? Findest du nicht, dass ich rotzfrech zu dir bin? Du k�nntest mich wenigstens bestrafen. Oder mal daf�r sorgen, dass ich komme, das w�re auch nicht schlecht" schimpfte sie.
Es endete damit, dass ich ihre Handgelenke mit einem herumliegenden St�ck Seil zusammenband und mit dem losen Ende wild auf ihren kleinen Po einschlug, bevor ich sie von hinten nahm und sie dabei verzweifelt an den Haaren zog. Endlich keuchte sie, dann stie� sie ein paar dieser grellen Schreie aus, die ich schon so oft aus allen Richtungen des Hofes und seiner Umgebung geh�rt hatte.
Sie fand, ich war "gar nicht so schlecht. Vielleicht komme ich mal wieder vorbei." Dann zog sie sich in aller Ruhe an, naschte noch ein paar Trauben, und t�nzelte hinaus. Ich hockte einigerma�en verzweifelt auf meinem Schreibtischstuhl und f�hlte mich wie ein seit Jahren gl�cklich verheirateter Familienvater, der zum ersten Mal fremdgegangen ist. Als Dolly sp�ter durch die T�r kam, zuckte ich zusammen und f�hlte das Blut in meinen Adern gerinnen. Dazu bestand kein Anlass.
"Oh, Katha war hier. War's gut?" fragte sie beil�ufig. Ohne meine Antwort abzuwarten, nahm sie meine Hand und zog mich, barfu� wie ich war, in die Nachmittagssonne hinaus zu einer Runde Federball. Danach f�tterten wir zusammen die Schafe. "Sind echt gro� geworden in den paar Wochen, die L�mmchen, findest du nicht? Hey, du hast noch gar nicht erz�hlt, wie's mit Katha war" plauderte sie.
"Also das mit Katharina...das tut mir echt leid, ich hab voll das schlechte Gewissen, ich meine..."
"Du bist verliebt, oder? Ich mein so richtig doll? In mich, meine ich."
Ich nickte.
Sie umarmte mich, stellte sich auf die Zehenspitzen und k�sste mich. "Du bist soooo s����, Rolf!" sagte sie und sah mich zufrieden an. "Ich wei�, dass man Katha nicht widerstehen kann. Keiner kann das. Ich bin dir nicht b�se. Ich bin noch nicht...bereit...also, f�r die Sachen, die Katha macht. Die ein Mann machen will. Ich bin nicht eifers�chtig deswegen."
"Ehrlich gesagt - Katha ist ganz sch�n anstrengend. Das h�lt doch kein Mann aus. Mir lief der Schwei� runter, mein Schwanz war schon ganz wund, und sie hat immer noch nach mehr verlangt. Schlagen musste ich sie auch. �berhaupt nicht mein Ding, das ganze. Ich halte mich lieber an eine kleine, zuk�nftige Romantikerin."
Dolly l�chelte mich zufrieden an, umarmte mich und seufzte: "Mein kleiner Romantiker!" Dann legte sie mir eine Hand in den Schritt und f�gte hinzu: "Trotzdem - wenn du Druck hast in deinem kleinen S�ckchen hier, dann lass ihn raus! Versprich mir das!"
Kapitel 5
Katharina w�rdigte mich keines Blickes mehr, nachdem ich ihre Einladung zu "einem kleinen Gruppenfick" ausgeschlagen hatte. Es muss in jener Nacht ziemlich abgegangen sein. Wenn man Gerd glauben darf, gab es keinen Quadratzentimer von Katharinas Haut, der nicht von einer dicken Schicht Sperma bedeckt war, ihr unfassbar geweitetes Poloch habe be�ngstigend ausgesehen, und als er sie ein letztes Mal in die schon knallrot gescheuerte Muschi gefickt h�tte, h�tten drei Schw�nze in ihrem Zahnspangenmund gesteckt. Sie h�tte soviel Sperma geschluckt, dass sie dauernd h�tte r�lpsen m�ssen, einmal h�tte sie sich von vorne und hinten nehmen lassen und sich dabei �ber sechs Kerle ausgestreckt, die von den Vibrationen ihres bebenden K�rpers gekommen w�ren.
Obwohl ich mir so exzessive Hemmungslosigkeit durchaus als befreiend und befriedigend vorstellen konnte: ich hatte keinen Grund, neidisch zu sein. Dolly k�mmerte sich n�mlich ziemlich gut um den "Druck in meinem kleinen S�ckchen." Eines Nachts erwachte ich aus s��en Tr�umen, weil ein zartes H�ndchen meine Eier kraulte. Jemand hatte ein feuchtes H�schen mit aufgedrucktem rosa Elefanten �ber meinen Kopf gezogen und ergriff, als ich wach war und mit fahrigen Fingern ein entz�ckendes Knie zu fassen bekam, meinen Penis und holte mich mit mal schnellen, hektischen, dann wieder tiefgr�ndigen, langsamen Bewegungen, so sanft einen runter, wie es nur eine geborene Romantikerin bewerkstelligen konnte. Eines Morgens erwachte ich neben einem Foto, das Dolly nackt, mit gespreizten Beinen und dem Fokus auf ihrer haarlosen, aprikosigen Spalte neben einer Obstschale auf dem K�chentisch ihrer Eltern liegend zeigte. Daneben lag eine ihrer Unterhosen, und dazu stand auf einem Zettel: "Das H�schen bitte vollgewichst zur�ck." Ich �berreichte es ihr, bevor das Sperma trocken war, und alles was sie tat, au�er mir ein K�sschen auf die Lippen zu dr�cken war: sie pinnte es mit Stecknadeln an die Wand �ber ihrem Kopfkissen und malte daneben mit Lippenstift ein Herz auf die Tapete.
Als ich ihr am Abend abgek�ndigt hatte, am Vormittag mit dem Fahrrad ins Dorf zu fahren, um einzukaufen, klemmte sie mir, w�hrend ich schlief, einen Zetter unter den Penis: "Folge dem Herzen!" stand darauf. Ich r�tselte noch �ber den Sinn dieser Mitteilung, als ich auf dem Rad den Weg ins Dorf rollte und pl�tzlich ein riesiges Herz aus rotem Karton an einem Baum h�ngen sah. Ein Pfeil in seiner Mitte deutete in ein Gestr�pp am Wegesrand, und dort fand ich Kira in einem orangenen Kleid, ohne Unterw�sche. Sie l�chelte mich selig an, sagte etwas von "also hatte Dolly recht" und formte aus Daumen und Zeigefinger der einen Hand einen Ring, in den sie den Mittelfinger der anderen Hand reinschob und rauszog. Unser Sex war plump wie ihr K�rper, aber durchaus eine Wiederholung wert, wie ich fand.
Ich machte es auch mit Mara, die am Badesee pl�tzlich nackt neben mir auftauchte. Ich h�tte mich gro�artig am�sieren k�nnen unter diesen Umst�nden, und doch dominierte ein Gef�hl der Traurigkeit. Mein gro�er Traum war, meiner unwahrscheinlichen, unglaublichen, unbeschreiblichen Liebe zu Dolly endlich einen angemessenen k�rperlichen Ausdruck zu verleihen. Und alles was sie sagte, bevor sie zum ersten Mal ihre hei�en, feuchten Lippen �ber meinen Penis st�lpte, war: "Dann warte ab! Du hast wohl recht, es lohnt sich."
Kapitel 6
"Das Sommerfest wird ein Debakel. Wie jedes Jahr" teilte mir Klara seine Erwartung schon beim Anheizen der Grills mit. Das allj�hrliche Sommerfest war ihr und Justus' hilfloser Versuch, einen Beitrag zum Gemeinschaftsgef�hl und zu einer Verbindung zum Dorf zu schaffen. Letztes Jahr endete das Ganze im str�menden Gewitterregen, heftige B�en warfen Grills und Tische um und rissen das Zelt in Fetzen. Vor zwei Jahren kam es zu einer heftigen Schl�gerei, vor drei Jahren erwies sich der Fisch als verdorben, aber erst, als die H�lfte der G�ste bereits kotzte. "Und, wie gef�llt es ihnen bei uns? Sie haben sich ja schon ein bisschen mit Dolly angefreundet" erkundigte sich Justus.
"Alles bestens" l�chle ich. "Erst hatte ich das Gef�hl, hier sind zuviele Freaks, die ihr eigenes, skurriles Ding machen. Aber Dolly ist ein Schatz. Keine Zeit f�r schlechte Laune, wenn sie mich jeden Tag anl�chelt."
"Ja, Dolly ist ein Segen. Wenn sie nicht w�re und mit wirklich jedem Freundschaft schl�sse, w�ren wahrscheinlich l�ngst alle ausgezogen. Wir haben sehr viel Wechsel hier, obwohl am Anfang immer alle behaupten, das w�re genau ihr Traum vom Wohnen auf dem Land. Anscheinend habt ihr St�dter v�llig falsche Vorstellungen. Also sind die meisten gleich wieder weg, sobald sie die Realit�t kennen. Und die Realit�t ist: kein Kino, kein Nachtclub, keine Konzerte. G�hnende Langeweile, wenn man sich nicht f�r Schafe oder Vogelgesang interessiert."
"Oder f�r fr�hreife M�dchen" gab ich mutig zum besten.
"Ja, sie haben gut reden" lachte Justus.
Im n�chsten Moment bewahrheitete sich alles Gesagte. Allgemeine Unruhe, entsetztes Geschrei, w�tende Beschimpfungen schallten �ber den Hofplatz. Ein Ger�cht machte die Runde: Gerd hatte Dolly vergewaltigt! Ich wusste, dass das so nicht stimmte. Aber ich wusste auch, dass der Spa� nun vorbei war. Nach einem langen hin und her stand Gerd vor einer Meute, die au�er sich war vor Wut, angef�hrt von Karl und m�hsam beschwichtigt von Justus und dem alten Magnus.
"Ich hab sie nicht vergewaltigt" beteuerte er und breitete die Arme aus. "Sie wollte es!" Emp�rte Zwischenrufe. "Sie hat mich verf�hrt!"
"Du Schwein! Kindersch�nder!" gr�lten einzelne. "Sie hat mir erz�hlt, sie hat es schon mit vielen getrieben! Ich wusste doch nicht, dass sie l�gt!" jammerte Gerd. Ich half Justus und Magnus mit ausgebreiteten Armen, den entfesselten Mob aus V�tern, M�ttern und Vollidioten im Zaum zu halten, aus dem heraus manche spuckten, manche nach Galgen und Seil verlangten und andere nach der Polizei.
"H�rt auf! Bleibt ruhig! Erstmal wissen, was wirklich passiert ist!" riefen wir wiederholt in dem beruhigendsten Tonfall, zu dem wir in unserer Panik f�hig waren. F�r mich besand kein Zweifel daran, dass Gerd mit meiner geliebten Dolly geschlafen hatte. Dass er sie entjungfert hatte, dass in diesem Moment, w�hrend ihre Mutter mit ihr sprach, Blut an den Beinen hatte und weinte. Jenny kam mit langen entschlossenen Schritten auf uns zu, bahnte sich ihren Weg durch die Menge, stieg auf einen Tisch und erhob die Stimme. "Aufh�ren! H�rt mir zu!" schrie sie und verschaffte sich Geh�r. Das Schieben und Dr�ngeln und Schimpfen h�rte auf. "Gerd ist unschuldig!" verk�ndete sie, ein Raunen ging durch die Menge. "Meine Tochter wollte mit ihm schlafen. Er wollte nicht. Sie hat ihn �berredet. Er ist unschuldig." Weiteres Raunen. "Und was ist mit euch? Ihr seid selbstgerecht. Gerd durfte tun, was jeder einzelne von euch seit langem vorhatte! Dolly hat jedem hier sch�ne Augen gemacht, jedem! Was f�llt euch ein, �ber Gerd zu richten? Lasst ihn in Ruhe! Geht nachhause! Lasst uns jetzt einfach in Ruhe!"
Murrend, z�gernd zerstreute sich der Lynchmob. Zur�ck blieben betroffene Kinder, fassungslose M�tter und Dollys streitende Eltern. Justus und Klara begannen resigniert damit, Partytische zusammenzuklappen und goldbraune W�rstchen in den M�ll zu werfen. Ich ergatterte zwei davon und gesellte mich zu Dolly, die unbeachtet, wie ein H�ufchen Elend, am Rande der Veranstaltung hockte, weinend, den R�cken an die Hauswand gelehnt. Gequ�lt l�chelnd, dankbar f�r die Geste, nahm sie eine Wurst entgegen, ohne sie zu essen.
"Warum hast du das gemacht?" fragte ich, nachdem wir eine Weile nebeneinander gesessen hatten.
"Ich wollte wissen, wie das ist" antwortete sie bed�chtig. "Ficken, meine ich. Alle hier ficken die ganze Zeit. Ich wollte einfach mal wisssen, wie das ist."
"Ja, aber warum heute, jetzt, hier, warum mit Gerd?"
Sie weinte. Schluchzte. "Warum nicht mit dir - willst du das fragen?"
Ich nickte.
"Ich wollte bereit sein f�r dich" gestand sie mir und lehnte sich hilfesuchend an mich. "Ich wollte dieses dusselige erste Mal hinter mir haben. Alle sagen, es tut weh, es blutet, es ist schei�e. Ich wollte, dass es sch�n ist mit dir. Und ich fand, Gerd hatte es verdient. Er war immer so nett zu mir. Oh, er hat sich gro�artig gestr�ubt. Ich w�re noch zu klein und so. Dann war ihm das peinlich, er wollte das nicht so sagen, dass ich zu irgendwas noch zu klein w�re. Also haben wir es gemacht. Ich konnte ja nicht ahnen, dass diese eifers�chtigen Arschl�cher, Manfred und Horst, dass die uns beobachten w�rden und hinterhergehen und Mama und Papa rufen. Letztes Jahr hab ich Horst eine geknallt, als er seine Hose schon runter hatte und mich ficken wollte und gedroht hat, dass er Mama erz�hlt, was ich f�r eine Schlampe bin. Jetzt tut er so, als w�re er der prima Saubermann hier, das Schwein!" Schluchzend kuschelte sie sich an mich, schlang ihre d�nnen Arme um meinen Hals und schimpfte noch ein bisschen weiter. Und ich verstand sie. Verstand sie so gut wie vermutlich keiner sonst auf dem Hof. Ich bef�rchtete das Schlimmste, n�mlich dass Jenny und Karl sofort ihre Sachen packen und mir meine Dolly wegnehmen w�rden, um sie in ein fieses Internat zu stecken oder so.
Tats�chlich passierte: erstaunlich wenig. Gerd wurde von allen gemieden, packte seine Koffer und verschwand eines Nachts. Niemand erfuhr, dass er zu einem letzten Glas Rotwein zu mir kam und mir viel Gl�ck mit Dolly w�nschte. Er h�tte gewusst, gestand er mir, dass es seine einzige Gelegenheit w�re, seinen gierigen Schwanz in ihre Spalte zu schieben, und wider besseres Wissen, in Erwartung all der Folgen, h�tte er es schlie�lich getan und w�rde es nicht bereuen, denn es sei himmlisch gewesen.
Jenny und Karl misstrauten jedem Mann auf dem Hof, sprachen mit kaum jemandem. Auch mir gegen�ber gaben sie sich reserviert. Als sie mich mal wieder zum Fr�hst�ck einluden, br�llten sie Dolly ungeduldig an, sie solle sich gef�lligst etwas ordentliches anziehen, dann sprachen wir �ber Fu�ball, das Wetter, die Landtagswahl und dar�ber, dass sie den Bau der Reithalle verschoben h�tten, um die gierigen Blicke einer Horde Bauarbeiter auf Dollys Hintern zu vermeiden. Im Vertrauen gestanden mir beide, dass ihre Beziehung unter der ganzen Sache gelitten hatte. Dolly machte einen traurigen Eindruck. Der Streit und die pl�tzliche Strenge ihrer Eltern lasteten auf ihrem unbefangenen L�cheln. Wenn wir uns trafen, f�hlten wir uns beobachtet. Die anderen M�dchen gaben sich zugekn�pft. Mara und Kira trugen lange Hosen und biedere Strickjacken, lange bevor die K�hle des Herbstes Anlass dazu hab. Katharina floh ins Dorf, um ihre Triebe mit Ole auszuleben. Die Tiere auf dem Hof vegetierten ungeliebt vor sich hin, das Gem�se verwelkte in der Trockenheit, bevor ein prasselnder Gewitterregen die letzten Triebe in Fetzen schlug. Justus und Klara zogen sich in ihr Fachwerkhaus zur�ck und verhandelten mit potenziellen K�ufern. Magnus zog ins Seniorenheim, Louis erlag seinem Krebsleiden, Ben ging mit seinen Eltern zur�ck in die Stadt. Eine schwere Stille lastete auf dem Hof in der schw�len, gl�hend hei�en Augustnacht, in der ich nackt auf meinem Bett lag und nachdachte, ohne einen klaren Gedanken zu fassen.
Meine T�r �ffnete und schloss sich, Schritte tippelten �ber den Fu�boden, ein Nachthemd wurde abgestreift und flog in eine Ecke. Dann kuschelte sich ein zw�lfj�hriger, warmer, weicher K�rper an mich, traurig und gierig, scheu und fordernd zugleich. Ihre Zunge in meinem Mund. Ihre Hand an meinem Penis. Ihre winzigen Tittchen auf meiner Brust. Eine Kerze auf dem Nachttisch und eine Handvoll herzf�rmiger Kekse auf ihrer Haut. Ihre bet�rende Stimme in meinem Ohr: "Ich hab heut Geburtstag!"
Sie hatte nur einen Wunsch, und ich erf�llte ihn ihr. Dreimal.
Was sie mir verheimlichte, war die Tatsache, dass sie kurz vorher ihre ersten Tage hatte, das fr�hreife Biest. Neun Monate sp�ter feierten die verbliebenen Bewohner ein wirklich gelungenes, rauschendes Fest. Wir feierten die Einweihung der Reithalle, die Geburt von Dollys und meiner ersten Tochter, und unsere Verlobung. Wir feierten den �berw�ltigenden Erfolg meines ersten erotischen Romans, der f�r einen riesigen Skandal und astronomische Verkaufszahlen gesorgt hatte. Und wir feierten Dollys Diplom als erste und un�bertrefflich beste Romantikerin der Welt. Aber das genauer zu erkl�ren w�re eine andere Geschichte...
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