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Das Zeitungsm�dchen

  • von Rolf Isar und Paul Pixie
  • Creative Commons: (CC: BY-NC-ND) Rolf Isar und Paul Pixie. Der Text darf frei verwendet werden, jedoch nicht kommerziell, nur vollst�ndig und unver�ndert und nur einschlie�lich der (CC)- und Autorenangaben.

 

– Erotische Erz�hlung –

Inhalt: Die Geschichte behandelt ein Tabuthema: Eine erotische Beziehung zwischen einem minderj�hrigen, gerade erst pubertierenden M�dchen und einem �lteren Mann. Es handelt sich um reine Fiktion. Der Text ist nicht pornographisch, aber durchaus explizit. Bei Weitergabe beachte man die rechtlichen Rahmenbedingungen des jeweiligen Staates.

      • Herausgegeben von den Autoren. Wien, �sterreich, Dezember 2013
  • – Die Geschichte ist auch als E-Book im Format EPUB erh�ltlich. –

 

  6 – M�dchentr�ume und M�nnerphantasien

    • Was zuletzt geschah: Thea erlebt ihr �erstes Mal“ mit Falko als ein wundervolles Ereignis. Sie erz�hlt ihm die Geschichte ihrer Freundschaft mit Dunja, die ein Licht darauf wirft, warum das Thema Sex eine besondere Rolle in der Beziehung der beiden M�dchen zueinander spielt.
  • W ar es nicht eine bodenlose Gemeinheit, dass der Freitag nach dem Himmelfahrtstag, anders als in den meisten Jahren zuvor, ein Schultag war? Doch Theas Mutter hatte f�r diesen �Br�ckentag“ frei genommen; so war Thea immerhin der Aufgabe ledig, den kleinen Mirko abzuholen, und konnte sich ganz ihrer selbst auferlegten Pflicht widmen, Benno auszuf�hren, da doch dessen Besitzer nunmehr nachbarschaftsbekannt ach so schwach auf den Beinen war. Freilich w�re Theas Runde mit dem munteren Gef�hrten noch ein ganzes St�ck gr��er geworden – wof�r das M�dchen im Stillen bei dem R�den Abbitte leistete – wenn es da nicht noch eine andere, ganz spezielle Verlockung gegeben h�tte, die der unzutreffend als invalid Gestempelte f�r sie bereithielt.

Falko hatte sich, nachdem dank des ersten Einsatzes von Theas neuem Mobiltelefon der Treff vereinbart war, vorgenommen, seine junge Freundin zu einem Orgasmus zu lecken. Schier unerm�dlich ging er zu Werke. Die Dankbarkeit �ber all das, was er dieser Tage mit ihr erleben durfte, befl�gelte ihn ungemein. Und Thea genoss wahrhaftig die noch immer f�r sie so neuen, gro�artigen Z�rtlichkeiten, die einfach unvergleichlich sch�ner waren als alles, was sie an k�rperlicher Zuwendung zuvor erlebt hatte.

Der von beiden erhoffte Orgasmus freilich wollte sich nicht einstellen, und das war wohl f�r Falko ein gr��eres Problem als f�r Thea selbst, die auch ohne einen solchen legend�ren H�hepunkt so fasziniert und begeistert war, dass sie das bevorstehende Wochenende verfluchte, weil ihre Mutter es derart durchgeplant hatte, dass sich f�r sie wohl �berhaupt keine Gelegenheit ergeben w�rde, ihren Geliebten zu besuchen. Im Moment bedeutete es alles f�r sie, mit ihm zusammen zu sein, und so aufmerksam und charmant er auch mit ihr umging, so sehr sie sein liebevolles Wesen sch�tzte und die interessanten Gespr�che mit ihm, so bestand doch ein wesentlicher, in der Euphorie des Momentes wohl sogar der wichtigste Teil seines sehnlichst begehrten Liebreizes f�r sie in seinen hei�en Lippen, seinen z�rtlichen Fingern und – vor allem – seinem ihr so zauberhaft erscheinenden Penis. 

Doch f�r das – wie sie empfand, vergeudete – Wochenende war eine verhei�ungsvolle Entsch�digung in Sicht. Im Gegenzug dazu, dass sie am Samstag mitfahren musste zur Shoppingtour in einer endlosen Einkaufsmeile, f�r die ihrer Erfahrung nach vermutlich der ganze Tag draufgehen w�rde und bestenfalls ein, h�chstens zwei neue Kleidungsst�cke f�r sie herausspr�ngen – im Gegenzug auch zu dem Besuch bei der nervigen Freundin ihrer Mutter am Sonntag, bei dem ihre Anwesenheit allein dazu notwendig w�re, Mirko zu besch�ftigen, so dass die beiden erwachsenen Frauen ihre Ruhe h�tten – f�r all das Ungemach hatte Thea am Vortag ihrer Mutter die Zustimmung abgerungen, dass sie Pfingsten, und zwar vom Samstag an bis zum Montag durchgehend bei Dunja verbringen d�rfe… was f�r Thea hie�, dass sie in Wirklichkeit bei Falko schlafen w�rde. 

Dunja aber, die Falkos Gr��e erfreut zur Kenntnis genommen hatte, sah einem eher tr�ben Pfingstfest entgegen, angesichts dessen, dass nicht nur all ihre mehr oder weniger regelm��igen Liebhaber die Tage mit ihrer jeweiligen Familie verbrachten, sondern auch ihre Theli nun f�r sie ausfiel. Nach dem Motto �Fragen kostet nichts“ hatte sie nunmehr das Ansinnen gestellt, an das sie ohnehin l�ngst schon gedacht hatte, und Thea ganz direkt gebeten: �Lass mich doch mitkommen zu deinem Falko, ich will ihn doch auch mal kennenlernen!“

Eigentlich hatte Thea sich das Pfingstwochenende mit Bestimmtheit so ausgemalt, dass sie mit ihrem Liebsten allein sei, um die Zeit nicht nur H�ndchen haltend und Kaffee trinkend zu verbringen. Andererseits war ihr klar, dass Dunjas Anwesenheit, wenn nicht f�r Falko, so doch aber ganz bestimmt f�r sie kein Hindernis sein w�rde, besonders jetzt, da sie ihr �erstes Mal“ hinter sich hatte. Wenn es etwas gab, was aus ihrer Sicht dagegen sprach, dann war es etwas ganz anderes: �Kennenlernen oder mit ihm ficken?“, hatte Thea keck und unverbl�mt zur�ckgefragt, woraufhin Dunjas Antwort aus einem l�ngeren Vortrag dar�ber bestand, dass M�nner nicht zur sexuellen Treue geboren seien, Frauen aber auch nicht, und dass es nicht auf Keuschheit ankomme, sondern auf die inneren Gef�hle, und Thea k�nne ganz unbesorgt sein, dass sie, Dunja, ihr nicht den Liebsten wegnehmen wolle und werde, zumal sie sich doch sodar�ber freue, dass er bei ihr schon so eine gro�artige �ffnung f�r all das Neue bewirkt habe.

Normalerweise w�re eine solche Erkl�rung wohl eher nicht angetan gewesen, die Zw�lfj�hrige tats�chlich zu beruhigen und zu �berzeugen, aber sie kannte ihre Janni und wusste, dass sie ihr absolut vertrauen konnte und eben auch, dass es wirklich kein Problem war, wenn Dunja ihr und Falko zusehen w�rde. Im Gegenteil, dachte sie: So k�nne die Hobbyfotographin doch noch ein paar spannende Schnappsch�sse auf die Speicherkarte bringen, die sich alle drei gemeinsam anschlie�end vergn�glich anschauen w�rden. Und insgeheim war Thea sogar ein winziges Deut neugierig, wenn es denn doch dazu k�me, dass Dunja Falko herumkriegen w�rde – ob sie dabei eifers�chtig w�re oder ob es ihr vielleicht sogar Spa� machte, den beiden zuzusehen.

Somit musste sie nur noch Falko beibringen, was sich die beiden M�dchen ausgedacht hatten, und ihn n�tigenfalls zu �berzeugen versuchen. Dazu schien ihr jetzt, bevor sie f�r drei Tage von ihrem Geliebten Abschied nehmen musste, genau der richtige Zeitpunkt. All ihren Mut zusammenfassend und mit vorsichtigen, kompromissbereiten Worten fragte sie ihn, w�hrend sie ganz beil�ufig mit einer Hand seinen Schwanz massierte, was er davon hielte.

F�r den Endf�nfziger war es freilich gar nicht so eine gro�e �berraschung, dass Thea ihm �ber kurz oder lang ein solches Ansinnen nahebringen w�rde, und nach all ihren Erz�hlungen war ihm auch l�ngst klar, dass sich Dunja ganz bestimmt als alles andere als eine l�stige Besucherin erweisen w�rde. Dass ein solcher Vorschlag allerdings so rasch k�me, h�tte er nicht erwartet.

* * *

F alko schwebte auf Wolke sieben. Lange dachte er dar�ber nach, ob er in seinem Leben schon einmal einem Menschen begegnet war, der ihn so beeindruckte, dem er so vertraute, der ihn so sehr inspirierte, den er so unfassbar gerne um sich hatte, wie es jetzt mit Thea der Fall war. Niemand fiel ihm ein, abgesehen vielleicht von seiner Mutter, als er selbst noch Kind war. Alles schien m�glich mit Thea. Des Umstandes, dass die Inspiration, die sie ihm gab, sich in erster Linie auf sexuelle Phantasien konzentrierte, wurde er gewahr, als er sich frohen Mutes an einen kurzfristigen Auftrag begab, den er spontan �bernommen hatte. Es handelte sich um einen Beitrag f�r ein Jugendmagazin, dessen neue Ausgabe schwerpunktm��ig den Ver�nderungen gewidmet war, die ein neu geborenes Geschwisterchen in das Leben von Kindern bringt, insbesondere, wenn diese Kinder bereits zur Schule gehen oder gar auf die Pubert�t zusteuern.

Falko kam gar nicht auf die Idee, das naheliegende Beispiel Theas und des kleinen Mirko aufzugreifen, Erfahrungsberichte aus der Realit�t �bernahm ohnehin ein anderer Autor; von Falko wurde hingegen eine nette, kleine, nicht allzu p�dagogisch erscheinende Geschichte erwartet, in der sich zeigen sollte, dass die Konzentration der Eltern auf das Neugeborene, die als Zur�ckweisung empfunden werden mag, auch neue Freir�ume bringt, die es eigenverantwortlich zu nutzen gilt. �berschw�nglich schrieb Theo drauf los. Die S�tze sprudelten geradezu aus ihm heraus, mehrere Male musste er selbst �ber seine Ideen lachen, und er war sicher, mit seinem Text jedem kleinen Leser und jeder kleinen Leserin die Geburt des Familiennachwuchses in hohem Ma�e schmackhaft zu machen.

Doch beim Korrekturlesen fiel ihm gerade noch rechtzeitig auf, dass sein Werk von erotischen Anspielungen und verr�terischen Kommentaren nur so strotzte. Nein, das konnte er unter keinen Umst�nden einreichen, das sah er sofort ein. Und so merkte er, dass sein Gehirn neuerdings fr�hpubert�ren – oder in der Tat allen – M�dchen ein Interesse an sexueller Bet�tigung zutraute, wenn nicht unterstellte, mit einer Selbstverst�ndlichkeit, die im Verlag und bei der Leserschaft und in der Welt au�erhalb seiner vier W�nde nur wenige w�rden guthei�en k�nnen. Darin lag eine Gefahr – er musste von nun an noch sorgf�ltiger auf seine Kontakte zur Au�enwelt achten, er musste unterscheiden zwischen den wenigen Gleichgesinnten und den Anderen.

Und da fiel ihm Alfons wieder ein. Spontan nahm er das Telefon. Sein alter Freund freute sich, von ihm zu h�ren, offenbar hatte er ihm sein etwas abweisendes Verhalten von neulich nicht �bel genommen. Noch mehr freute ihn Falkos Vorschlag, endlich wieder die alte Tradition gemeinsamer Kneipenbesuche aufleben zu lassen. Sie verabredeten sich noch f�r den gleichen Abend. Rasch verflogen die wenigen Stunden bis dahin. 

�Mensch, Falko!“, sagte Alfons und strahlte. Er streckte seinem Freund die Hand hin, dann besann er sich anders und umarmte ihn. Dabei klopfte er Falko kr�ftig auf die Schultern, als wisse er gar nicht, wohin mit seiner Wiedersehensfreude. Sie bestellten am Tresen ein Bier, dann zogen sie sich auf ihren alten Stammplatz in der hintersten Ecke zur�ck. 

�Tut mir leid, dass ich neulich so gereizt war“, sagte Falko, nachdem sie eine Weile schweigend das Gesicht des anderen studiert hatten. Alfons winkte ab: �Ich war auch nicht besser. Du kamst ein bisschen...“

�…ungelegen?“

�K�nnte man sagen. Das bleibt doch unter uns, was du da gesehen hast? Wir k�nnen doch offen reden?“, vergewisserte sich der Apotheker. Offen zu reden in einer �ffentlichen Kneipe schien in diesem Fall nicht unproblematisch, aber sie hatten den Nebenraum f�r sich allein, w�hrend sich eine l�rmende Gruppe von Stammg�sten um den Tresen herum gruppierte, untermalt von den wummernden Kl�ngen der alten Musikbox. In dieser Kneipe, die in mehr als einer Hinsicht ein Relikt vergangener Zeiten war, w�rde es nicht gelingen, fremde Gespr�che belauschen.

�Jetzt erz�hl doch mal - wem verabreichst du denn die Pille?“, dr�ngelte Alfons. Gleich darauf hob er entschuldigend die H�nde: �Tut mir leid, ich bin wirklich neugierig, wei�t du. Was ist eigentlich los, dass du neuerdings mit dieser Kr�cke heruml�ufst?“

�Schon gut“, entgegnete Falko, �der Stock ist eine... eine Art Tarnung. L�ngere Geschichte.“ Und so erz�hlte er dem kleinen Mann mit dem l�ngst ergrauten, fast wei�en Haar und dem gem�tlichen runden B�uchlein von seiner kleinen Freundin. Er war nicht bereit, jede Einzelheit preiszugeben und h�tete sich vor �u�erungen, die auf ihre Identit�t h�tten schlie�en lassen, so weit ging sein Vertrauen vorerst noch nicht. Er berichtete von Liebesbriefen einer Zw�lfj�hrigen, von Fotographien zunehmend erotischerer Gestalt, von ihrem zuf�lligen ersten Treffen, der ersten Menstruation des M�dchens, und schlie�lich – hier war er l�ngst in detailreiches, romantisches Schwelgen verfallen – von ihrer Entjungferung.

Alfons nahm die Brille ab, als verd�chtige er sie einer T�uschung, mit der sie ihm vorspiegelte, es sei wirklich Falko, der ihn mit dieser wundervollen Geschichte begl�ckte. Doch mit blo�en Augen erkannte auch nichts anderes, und so setzte er die Brille zur�ck auf die Nase, kratzte sich am Hinterkopf und seufzte: �Was f�r ein Gl�ck du hast, mein Lieber, so ein unfassbares Gl�ck!“ Dann fragte er: �Was ist denn mit diesem M�dchen, dass sie es so auf dich, entschuldige den Ausdruck, alten Sack abgesehen hat?“ 

Hier brachte Falko nun also, weiterhin ohne Namen zu nennen, Dunja ins Spiel, die ihm dank ihrer bedeutenden Rolle in Theas Entwicklung inzwischen schon so vertraut war, dass Alfons den Eindruck bekommen mochte, er h�tte auch sie bereits in seinem Haus empfangen, was doch in Wirklichkeit erst f�r das kommende Wochenende vorgesehen war.

�Mein Falko“, sagte Alfons anerkennend, �verliebt sich �ber beide Ohren in ein kleines M�dchen, und sie sich in ihn.“

Der auf diese Weise Gepriesene bestellte, fast etwas peinlich ber�hrt, erst einmal zwei weitere Gl�ser Bier. Dann verlieh er seinerseits seiner Neugier Ausdruck: �Ich wei� ja, dass du schon lange etwas f�r kleine M�dchen �brig hast. Aber wie machst du das? Was war das f�r eine Kleine, die ich neulich bei dir gesehen habe?“

Alfons nahm einen tiefen Schluck. �Ach ja... die lieben Kleinen“, sinnierte er, �ja, es ist wahr, sie gefallen mir zu gut. Frauen... erwachsene Frauen – das ist nichts f�r mich. Diese Kurven, das ganze Fett...“ Er verzog das Gesicht und deutete mit den H�nden ausladende H�ften und gewaltige Br�ste an. �Buschige Schamhaare – pfui Teufel. Oder rasierte Stoppeln – noch schlimmer. Ich mag es, wenn es da unten sch�n gerade ist, d�nne Beine, kaum Taille, und hier oben zwei kecke Nippelchen auf der flachen Brust, oder allenfalls klein und fest und spitz. Wenn sich gerade mal so andeutet, dass aus dem Kind bald eine Frau wird. Dann kann ich nicht widerstehen. Es darf auch mal ein kleines, tollpatschiges Pummelchen dabei sein. Ich mag diese Kinderaugen, die so wahnsinnig gro� werden, wenn man ihnen seinen Schwanz zeigt. Und wenn sie in ihrer unbedarften Neugier alles erkunden wollen und, wenn sie erst einmal ihre Scheu �berwunden haben, dankbar sind f�r alles Neue, was man ihnen beibringt. Aber solche kleinen H�schen laufen einem alten Knacker selten hinterher. Ich sehe, es gibt Ausnahmen“, hier lachte er und warf Falko einen neidischen Blick zu, �aber bei mir stehen sie jedenfalls nicht gerade Schlange.“

Er leerte sein Glas und bestellte eine neue Runde. Vom Tresen schallte dr�hnendes Gel�chter her�ber, offenbar wurde einer der Trinker von seinen Kumpanen aufgezogen, weil er einer Heiratsschwindlerin aufgesessen war. Falko wusste, es geh�rte sich nicht, fremde Gespr�che zu belauschen, aber diese Typen br�llten es ja un�berh�rbar durch den Saal. 

Zu Alfons gewandt, wollte er wissen: �Wie kommst du denn dann zu deinen Gespielinnen? Bezahlst du sie etwa?“ Dem Apotheker entging nicht, dass sein Gespr�chspartner missbilligend die Stirn in Falten zog. Er machte ein schuldbewusstes Gesicht: �So �hnlich ist es tats�chlich. Sagen wir, es gibt immer eine Gegenleistung. Das fing bei meinen eigenen T�chtern an. Sie waren schlecht in der Schule, hier und da ging was zu Bruch, der einen fiel das Fahrrad um, in eine Schaufensterscheibe, die andere tat die Pizza in der Folie in den Backofen, und dann kamen sie zu Papa mit ihren F�nfen und Sechsen und schlechten Nachrichten. Und ich sagte: �Wenn ihr ein bisschen lieb zu Papa seid, erf�hrt Mama nichts davon und Papa k�mmert sich darum.‘ Naja, die G�ren haben sich irgendwann verplappert, Mama erfuhr in der Tat von einer ganzen Menge, was sie nicht h�tte wissen d�rfen, und es hat ihr ganz und gar nicht gefallen.

Aber ich konnte es nicht lassen. Ich hab wirklich versucht, ein braver, biederer Apotheker zu sein, der sich abends ein Filmchen reinzieht und sich dazu einen runterholt. Ich bin in den Puff gegangen, und da standen dann diese Nutten vor mir und fingerten an mir rum, und ich dachte: �Wo sind denn die geilen kleinen M�uschen?‘, aber es gab da nat�rlich keine, wie ich sie suchte.“

�Ich verstehe. Nicht einfach, so ein Leben. Aber dann hast du sie ja doch gefunden, deine kleinen M�uschen“, stellte Falko fest. Er sp�rte allm�hlich seine drei Bier, der Alkohol verlieh seinen Gedanken eine seltene Leichtigkeit, die er genauso genoss wie dieses Gespr�ch hier, bei dem er seinen langj�hrigen Freund endlich wirklich kennenlernte. Es lag wohl auch am Alkohol, dass er nicht in sch�rfsten Worten verurteilte, was Alfons mit seinen T�chtern getan hatte, und auch nicht, was er jetzt als n�chstes erfuhr.

�Dann hab ich einmal eine kleine Ladendiebin erwischt. Sie wollte um jeden Preis verhindern, dass ihre Eltern davon erfahren. Da wusste ich nat�rlich Rat.“

�Sie hat mit dir geschlafen?“

�Nein. Sie musste sich ausziehen und mir einen blasen.“ Alfons sch�ttelte den Kopf, als k�nne er sein Erlebnis heute noch nicht fassen: �Alles nur wegen einer Packung Traubenzucker.“ Tief in der Erinnerung schwelgend an jenes ungl�ckliche Ding, das Alfons ungewollt einen Weg zur Befriedigung seines Triebes aufgezeigt hatte, nippte er an seinem Glas. 

�Sp�ter hatten wir dann so eine Praktikantin aus der Schule. Ganz hei�er Feger. Die hat beim Putzen eine ganze Glasvitrine runtergerissen und f�rchterlich geheult, so peinlich war ihr das.

Ich hab sie mit nach hinten genommen und gesagt, die Arbeit in der Apotheke ist nichts f�r sie, aber sie kann gerne etwas anderes von mir lernen. War echt aufgeweckt, das H�schen, total neugierig. Es war ungelogen ihre Idee, dass wir alles, was ich ihr da so erkl�rt habe, gleich in die Praxis umsetzten.

In den letzten Jahren lief es dann meistens so, dass die Eltern in der Klemme sa�en. Ein Kollege hat sich auf dem Apothekerkongress verplappert, dass er seine Nichte fickt, hatte Angst, dass ich ihn verpfeife. Ich hab vorgeschlagen, dass er mir einfach mal die Nichte vorbeischickt. Dann war da ein Kunde mit einer chronisch kranken Frau, der konnte ihr Medikament nicht bezahlen, und ich sagte: �Habt ihr nicht eine kleine Tochter?‘ Das M�dchen, das du letztens hier gesehen hast – ihren Vater kenne ich seit Jahren. Seine Frau war krank, inzwischen ist sie gestorben und ihm ist alles egal. Er hat sein Geld beim Pferderennen verzockt, und die Kleine verdient sich bei mir eine anst�ndige Mahlzeit. Du m�sstest sie sehen, wie dankbar sie mich anblickt.“

Falko hatte in jenem fl�chtigen Moment das gerade in Rede stehende M�dchen, verglichen mit Thea, als ziemlich kindlich wahrgenommen, und nun rekapitulierte er, wie alt es demnach anfangs, vor dem bedauerlichen Todesfall, gewesen sein mochte und fragte seinen Gegen�ber danach: �Sag mal… als das angefangen hat, dass sie bei dir die Medikamente abgeholt hat, wie alt war sie denn da?“ 

Alfons senkte den Blick, ohne aber der Antwort auszuweichen, die nun kaum h�rbar her�berkam: �Noch keine neun…“

�Und du hast sie schon von da an…?“, setzte Falko seinen Gedankengang fort.

�Nein, nein“, widersprach sein etwas �lterer Freund nun etwas befreiter, �beim ersten Mal hab ich ihr gezeigt, wie sie einen Schwanz mit den H�nden befriedigt. Allerdings, gleich eine Woche sp�ter durfte sie mir einen blasen. Aber ich hab es ihr auch gleich richtig gezeigt, also, Ausspucken gab es bei mir nicht!“

�Aber inzwischen…“, bohrte Falko weiter.

�Das ist eigentlich eine traurige Geschichte“, erz�hlte Alfons nun weiter, sich an seinem Bierglas festhaltend, �nachdem die Mutter gestorben war, dachte ich ja, ich w�rde die Kleine nicht wiedersehen. Aber einige Wochen sp�ter kam sie ganz von sich aus und ohne Wissen des Vaters zu mir und zeigte mir etwas, was sie im Nachttisch ihrer Mutter gefunden hatte. Es war ein schwarzer Dildo. Sie hatte durchaus eine Ahnung, wof�r so ein Teil gedacht ist, aber sie wollte, dass ich ihr zeige, was eine Frau damit tut. So ein kleines gewitztes Luder, nicht wahr?“ 

Der Apotheker zwinkerte seinem Freund zu und setzte fort: �Da konnte ich nat�rlich nicht so sein; hab ihr erl�utert, wie sich Frauen daran erfreuen, hab das Ding dabei als �Spielzeug‘ bezeichnet, und das war f�r sie das Signal! Ich konnte sie mit M�he gerade noch davon �berzeugen, dass es besser sei, wenn ich etwas Gleitgel hole, und dann hat sich das Ding reingedr�ckt. Obwohl der Dildo nicht mal sehr klein war, hat sie sich damit selbst entjungfert. Hat nicht gejammert dabei, kein Pieps! Dann hab ich mich freilich nicht lumpen lassen und hab ihr gleich anschlie�end gezeigt, wie man es auf nat�rliche Weise macht, nicht nur mit einem leblosen Phallus aus Gummi, und siehe da, das hat ihr noch viel besser gefallen. Man muss doch die kleinen Biester aufkl�ren, wenn sie so neugierig sind, oder? – Das war im letzten Sommer, aber inzwischen wird sie ja auch schon bald elf.“

Falko musste nun doch ein wenig dar�ber l�cheln, mit welcher Selbstverst�ndlichkeit der Freund, der ihm hier seine Lebensbeichte abgab, vom Sex mit einem so kleinen M�dchen sprach: �…inzwischen schon bald elf“. Andererseits, wenn es ihr doch offenbar gut tat? Und, �bald elf“ war auch nur ein gutes Jahr weniger als gerade zw�lf, wie Thea. Wo mochte da die Grenze sein? Gab es �berhaupt eine?

�Ich kann dir nur sagen“, setzte Alfons seine Schilderung fort, �sie kommt l�ngst nicht mehr nur wegen des Essens. Sie kommt wegen des Sex. Und da ist sie nicht mal die Erste. Weil der alte Alfons n�mlich inzwischen alle Tricks drauf hat, wie ein M�dchen Spa� an der Sache findet. Du denkst bestimmt, ich bin ein Unmensch, einer, der die Not der G�ren ausnutzt und sie qu�lt und waswei�ich. Aber das stimmt nicht. Ich mag diese kleinen Nutten wirklich gern, und es ist das Sch�nste f�r mich, wenn auch sie einen Orgasmus kriegen. Das ist wirklich toll. Es ist einfach himmlisch... unvorstellbar sch�n, das zu erleben.“

Nachdenklich widmete Falko sich seinem Bier. Es w�re ihm leicht gefallen, die L�ge hinter den selbstgerechten Worte seines Freundes zu erkennen, h�tte dieser nicht so lebhaft und wirklich glaubw�rdig von den Orgasmen seiner kleinen Gespielinnen geschw�rmt. Noch z�gerte er, aber da schwirrten wieder diese bruchst�ckhaften Gedanken in seinem Kopf herum, Thea und Dunja, er selbst, Alfons und das M�dchen von neulich, das jetzt in seiner Vorstellung mit einem riesigen schwarzen Dildo in ihrer engen M�se in den h�chsten T�nen die obsz�nsten Dinge herausschrie – und das Gesamtbild, das sich aus den Bruchst�cken ergab, vereinte alle diese Personen in einem einzigen Raum, und es schien ihm durchaus m�glich, ja sogar auf vorerst unerkl�rliche Weise unausweichlich, dass diese Zusammenkunft eines Tages Realit�t w�rde.

�Thea hatte noch nie einen Orgasmus“, sagte er leise, an Alfons gerichtet, aber seinem leeren Glas zugewandt. Die Kellnerin brachte ihm ein neues Bier. �Geht’s euch gut, Jungs? Braucht ihr noch was? Sind noch welche von den K�sebroten da“, bot sie freundlich an. Falko sch�ttelte den Kopf und bedankte sich. 

�Soso, Thea hei�t die Kleine, wirklich sch�ner Name“, bemerkte Alfons, und nachdenklich f�gte er hinzu: �Kein Orgasmus?“ In bester Apothekermanier um die richtige Behandlung dieses Symptoms bem�ht, erkundigte er sich, wie oft Falko und Thea schon zusammen waren, was sie da gemacht hatten, wie Thea auf Falkos Bem�hungen reagiert hatte. �F�r mich ein ganz klarer Fall“, sagte er dann aufmunternd. �Sie denkt zuviel. Sie konzentriert sich zu sehr. Sie l�sst sich in deine Arme fallen, das ist gut, das zeigt, wie sehr sie dir vertraut, aber sie l�sst sich nicht in ihre Gef�hle fallen, verstehst du?“

Ja, das verstand Falko, und es �rgerte ihn jetzt, dass er das Thema �berhaupt aufgebracht hatte. Weder Thea noch er selbst betrachteten es bisher als Problem, dass sie ihre erotischen Stunden zwar �beraus genossen, dabei aber noch nicht den h�chsten Gipfel der Lust erreicht hatte. Und doch nahm er Alfons’ Ratschlag ernst, als dieser hinzuf�gte:

�Normalerweise w�rde ich als Erstes denken, der Mann, also du, ist nicht geschickt genug. Genauer gesagt, nicht ausdauernd genug. Denkt nur an sich, und dann kann er nicht mehr. In dem Falle w�rde ich sagen: �Gib sie einfach mal f�r ein paar Stunden in Alfonsens ge�bte H�nde.‘“ Er blinzelte Falko lausb�bisch an. �Aber Quatsch – erstens bist du ja kein dummer Junge mehr und zweitens merke ich doch an deiner Schilderung, dass die Sache anders liegt. Ich glaube, deine Thea, so verfallen sie dir ist, macht sich schlichtweg noch zu viele Gedanken dar�ber, ob sie gut genug f�r dich ist und ob sie es f�r dich sch�n genug machen kann. Ihr m�sst es einfach noch viel �fter miteinander tun, so dass sie mit der Zeit merkt, dass sie wirklich alles um sie herum vergessen darf. Wenn dann vielleicht mal noch ein ganz besonderer Kick dazukommt, dann geht die kleine Schlampe so richtig ab, wirst du sehen. Und wenn sie es erst einmal gelernt hat, dann wird sie es immer wieder schaffen, und ihr habt noch viel mehr Spa� miteinander!“ 

Bald darauf verabschiedeten die Freunde sich, und sie zweifelten nicht daran, dass sie sich bald schon wiedersehen w�rden. Zweifelhaft war nur, ob dieses Treffen wiederum in dieser Kneipe, oder nicht vielleicht an einem g�nzlich anderen Ort in g�nzlich anderer Gesellschaft stattfinden w�rde. Falko schwirrte zu sehr der Kopf, um jetzt gleich dahingehende Pl�ne zu schmieden, daran war der Alkohol schuld, aber nicht nur er allein. 

* * *

N unmehr war Thea nicht nur frisch verliebt, sondern zudem inzwischen regelrecht s�chtig. All die neuen Sinnesempfindungen, die ihr K�rper, sowohl im Inneren als auch durch das Sehen, F�hlen, Riechen, Schmecken �fremder“ Haut, ihr bescherte, waren so �berw�ltigend, dass sie davon im Moment nur noch mehr, mehr, mehr haben wollte. Das von der Mutter verplante Wochenende war da genauso hinderlich und l�stig wie der nun wieder beginnende trockene Schulalltag.

F�hlte sich das M�dchen wenige Tage zuvor noch regelrecht befl�gelt und angespornt, nur bedacht, alles schnell und gut zu erledigen, war sie jetzt in einer Phase, in der einzig und allein ein Treffen mit ihrem Geliebten geeignet war, sie aus der Lethargie zu erwecken. Nicht einmal Dunja w�re wohl dazu in der Lage gewesen, umso weniger, als sie sich an diesem Montag wieder beim – und vor allem nach dem – Judotraining austobte und jeder schw�rmerische Bericht von ihr Theas Leidensdruck sehns�chtigen Begehrens nur noch vergr��ert h�tte. Beinahe dreimal vierundzwanzig Stunden waren vergangen, in denen die Zw�lfj�hrige nun schon Verzicht hatte �ben m�ssen. So qu�lte sie sich durch die nicht enden wollenden Unterrichtsstunden.

Nur gut, dass sie das von ihrem Falko geschenkte Telefon besa�, so dass sie mit einer kurzen Nachricht eine Verabredung f�r den fr�hen Abend treffen konnte, zu der – gottlob – ihr heldenhafter Liebhaber nur allzu gern bereit war, hatte ihn doch die Euphorie der Gef�hle keineswegs weniger vereinnahmt. Wenn er nur an den wunderbaren, makellosen jungen K�rper seiner Geliebten dachte, wenn er in den Arbeitspausen, die er sich g�nnte, immer wieder die Fotos betrachtete, die er von ihr besa�, und wenn er an das so reine, gewissenhafte und doch schon so verst�ndige Wesen ihrer Pers�nlichkeit dachte, wurden wahrhaftig seine Augen feucht ob des ihm geg�nnten, vor Wochen noch undenkbar scheinenden Gl�ckes. So war die Aussicht auf den pl�tzlich angek�ndigten, wenngleich insgeheim durchaus erhofften, Besuch ein weiterer Katalysator seines Hochgef�hls.

Schlie�lich stand sein M�dchen vor der T�r; Benno hatte es schon l�ngst bemerkt und angezeigt, noch bevor der elektrische Gong ert�nte. Doch erst jetzt, eine weitere halbe Stunde sp�ter, lie� Thea sich, entkr�ftet, endlich in den Sessel fallen. 

Ihr Tag hatte sich nach der Schule keineswegs verbessert: Zun�chst waren die Hausaufgaben zu erledigen gewesen, was fast zwei Stunden in Anspruch nahm. Allein die vielen Englisch-Vokabeln! Als ob es f�r die Lehrerin gegolten h�tte, den verlorenen Feiertag von der vergangenen Woche nachzuarbeiten. Dann hatte Mirko auf dem Nachhauseweg unertr�glich getr�delt, dauernd war er stehen geblieben, um seine neugierigen Augen auf gar nichts Besonderes zu richten, bis Thea die Geduld verlassen hatte und sie so streng wie selten mit ihm geschimpft hatte. 

Darauf hatte der Giftzwerg wohl nur gewartet: Mit voller Absicht lie� er sich der L�nge nach in eine Pf�tze fallen. Nun musste Thea nach all den unn�tigen Verz�gerungen ihren durchn�ssten, schlammverschmierten, weinenden Bruder nicht nur das letzte St�ck nach Hause tragen, er brauchte nat�rlich auch sofort saubere Sachen, und auch Thea musste sich umziehen, doch alles, was ihr auch nur ann�hernd erotisch genug erschien, um es bei Falko zu tragen, befand sich in der W�sche, und ihr blieb nur ein Paar langer, roter Sommerhosen und eine gr�ne Bluse, die sie als kleines M�dchen gerne angehabt hatte, doch diese Zeiten waren ja nun vorbei. Inzwischen war ihre Mutter gekommen, und wie �blich hatte sie nicht das geringste Verst�ndnis gezeigt, als Thea sich �ber Mirkos Verhalten beklagte. Sie m�sse eben besser auf ihn aufpassen, hatte es gehei�en. Na, die hatte gut reden. 

Bei Falko angekommen, hatte sofort Benno sie in Beschlag genommen und mit all seinen h�ndischen Gesten deutlich gemacht, dass er dringend und sofort Gassi gehen musste. Wie sehr Thea es auch liebte, diese Runden mit ihm zu drehen – dieses Mal hatte es keinen rechten Spa� gemacht: Genau wie vorher Mirko hatte er sie mit all seiner Kraft mal in diese, mal in jene Richtung gezogen, um dann stehenzubleiben und endlos lange an ein und derselben Stelle zu schn�ffeln, ohne sich entschlie�en zu k�nnen, seine eigene Duftmarke zu hinterlassen und seines Weges zu ziehen. Erst die letzten paar hundert Meter hatten Thea vers�hnlich gestimmt, denn da zog es Benno genauso zur�ck in Falkos gem�tliches Heim wie sie selbst, und so waren sie gemeinsam und einvernehmlich gerannt, so schnell sie konnten. Jetzt im Sessel, alle Viere von sich gestreckt, wartete Thea zuversichtlich darauf, dass sich in Falkos N�he ihre Stimmung ganz bestimmt bessern w�rde, auch wenn sie zu ihrem gr��ten Bedauern wenig dazu beitragen konnte in ihrer ungewohnten Ersch�pfung. 

Sie wurde nicht entt�uscht: Falko war einfach wunderbar. Er servierte ihr eine Tasse kr�ftigenden Kr�utertees und ein St�ck Apfelkuchen. Er hockte sich zu Theas F��en auf den Teppich, nahm ihre Hand und, anstatt sie �ber die Gr�nde ihrer miesen Laune auszuquetschen, erz�hlte er von seinem eigenen Tag. 

Und Falkos Tag war tats�chlich erbaulicher gewesen als Theas. Zun�chst hatte ihn die Nachbarin besucht, um ihm selbst gebackenen Apfelkuchen zu bringen und sich nach seinem Befinden zu erkundigen, was ihm die M�glichkeit gegeben hatte, eine merkliche Linderung seines Gebrechens zu schildern. Der Gehstock w�rde also bald wieder im Schirmst�nder bleiben k�nnen, woraufhin die Nachbarin ihre Vermutung kundtat, dass er wohl trotzdem weiterhin seinen Hund mit dem Zeitungsm�dchen teilen m�sse, so wie die beiden sich offenkundig ins Herz geschlossen h�tten. In den Stunden danach war es ihm gelungen, den im ersten Versuch noch so verungl�ckten Aufsatz nunmehr zu seiner Zufriedenheit fertigzustellen.

Falko gefiel sich in seiner Rolle. Ein paar Minuten Ruhe taten Thea gut, dann weckte der starke Tee ihre Lebensgeister, und die Farbe kehrte in ihr blasses Gesicht zur�ck. Er las Thea einen Ausschnitt aus seinem Tagwerk vor, und dann, zu ihrer sichtlichen Erheiterung, auch ein St�ck aus jener ersten Version. Sie prustete und kicherte und sch�ttelte fassungslos den Kopf, ganz offensichtlich ziemlich beeindruckt davon, wie durcheinander sie ihren Falko gebracht hatte, aber auch wie offen und selbstironisch er damit umgehen konnte. �Vielleicht sollte ich mal anfangen, ein Buch �ber uns zu schreiben“, �berlegte er laut. Thea war begeistert von dieser spontanen Idee, ihre gro�e, ungew�hnliche Liebe in den sch�nen Worten aufzuschreiben, zu denen Falko f�hig war. Ihre Reaktion ermutigte ihn, und er beschloss, beizeiten ausgiebiger �ber ein solches Projekt nachzudenken. 

Als sie danach immer lebhafter Falkos Hand dr�ckte, die sie die ganze Zeit gehalten hatte, merkte er, dass sie beinahe schon wieder die Alte war. Sie sah ihn verliebt an, dann beugte sie sich vor und dr�ckte ihm einen Schmatz auf die Stirn, und bald darauf verschmolzen ihre Lippen und ihre Zungen und ihre einander umarmenden K�rper zu einem langen, leidenschaftlichen Kuss. 

Falkos H�nde ber�hrten sanft ihren Nacken, wanderten an den Seiten herunter zu ihren H�ften und weiter auf dem d�nnen Hosenstoff herum, nach und nach k�hner werdend, bis sie sich an den Innenseiten ihrer Schenkel der Knopfleiste n�herten. Scheinbar von selbst verfl�chtigten sich Theas und auch Falkos Beinkleider zwischen zwei K�ssen. Als seine Finger zum ersten Mal ihr bereits feuchtes H�schen streiften, fl�sterte Thea erregt: �Leckst du mich heute wieder so sch�n wie letztes Mal?“

Falko lie� sich nicht zweimal bitten. Sein Kopf vergrub sich zwischen Theas gespreizten Schenkeln, seine Zunge wanderte gen�sslich in ihrer Spalte herum, dr�ngelte sich zu ihrem Anus, den sie ihm bald bereitwilliger pr�sentierte, indem sie die Knie an ihre Brust zog, und spielte ein wenig damit herum. Falko merkte Thea an, dass sie sich wieder einmal �ber sich selbst wunderte, bestimmt h�tte sie sich nie ausgemalt, ohne Z�gern eine solche Stellung einzunehmen, damit man sie auf den Po k�ssen konnte, aber er lie� ihr keine Zeit, lange bei diesen Gedanken zu verweilen, denn seine gierige, raue Zunge drang nun tief in ihre Scheide ein, wo sie ihr die k�stlichsten Empfindungen bereitete. Bald begann Theas Liebesorgan zu zucken. Lange, sch�ne Minuten beiderseitigen, h�chsten Genusses widmete Falko ihrem Kitzler, den er leckte und umkreiste, und an dem er – O Wunder! – auf fabelhafte Weise saugte.

Stundenlang h�tte es noch so weitergehen d�rfen, aber Falko war nicht nur darauf bedacht, die Intensit�t des Vorspiels stetig zu steigern, sondern sp�rte nun das immer dr�ngendere Bed�rfnis, zum Eigentlichen �berzugehen, und als er Thea die tropfende Spitze seines harten St�nders sp�ren lie�, zeigte sie durch aufgeregtes Nicken ihre Bereitschaft an, sein Genital in ihrem Unterleib aufzunehmen. Er fickte sie langsam und gef�hlvoll, die wunderbaren Empfindungen genie�end, die die Enge ihrer Vagina ihm bereiteten, w�hrend ihre Beine geradezu festgeklemmt waren zwischen seiner Brust und ihrer, und zwischen ihren Unterschenkeln hindurch l�chelte sie ihn versonnen an. 

Falko zog sich aus ihr zur�ck. Er bedeutete ihr, sich auf den Bauch zu drehen, sich auf Knie und Unterarme zu st�tzen. Erneut, dieses Mal von hinten, drang er in sie ein, fasste ihr an die kleinen Br�ste, begrub ihren kleinen K�rper unter seinem lusterf�llten Leib und sp�rte, wie die neue Position ihre Erregung merklich steigerte. F�r einen kurzen Moment glaubte er sie ihrem langersehnten Orgasmus nahe, dann erlag er endg�ltig der Versuchung, sich durch schnelle, heftige Fickst��e selbst zum H�hepunkt zu verhelfen, doch noch bevor auf dem Gipfel des Kribbelns in seinen Lenden die erste Ladung Sperma in ihre Vagina schnellte, sah er ihr an, dass ihre Erregung l�ngst wieder abflaute, und sie beinahe nur geduldig darauf zu warten schien, dass auch seine Lust befriedigt war.

Da konnte sie ihn jetzt noch so fr�hlich und dankbar am ganzen K�rper k�ssen und ihm versichern, noch nie so etwas Tolles erlebt zu haben wie mit ihm zu ficken (ja wirklich, sie sagte: �ficken“) und auch nicht zu erwarten, dass irgendetwas auf der Welt noch toller sein k�nnte: F�r Falko wurde es allm�hlich zur fixen Idee, dass ihr die Erfahrung dessen, was eigentlich die Kr�nung an der Sache war, immer noch fehlte. Sie kauerte, zusammengerollt wie ein H�ndchen vor dem Kaminfeuer, auf seinem Scho� und kraulte seine Hoden so z�rtlich, dass sein Penis in j�ngeren Jahren sicher sofort wieder in die H�he geschnellt w�re. F�r einen Moment �berschlugen sich seine Gedanken und veranlassten ihn, eine Idee auszusprechen, die genau genommen schon seit geraumer Zeit in seinem Kopf herumgeisterte, ohne dass er sie bisher einer geb�hrenden Erw�gung unterzogen h�tte. Scheinbar beil�ufig erw�hnte er, sich neulich mit seinem Freund Alfons getroffen zu haben: �Du wei�t schon, das ist der Apotheker, von dem ich die Pillen bekommen habe.“

Thea nickte, als verst�nde sie, aber in Wirklichkeit fragte sie sich, warum er ihr Minuten nach einem gl�hend hei�en Fick ausgerechnet von diesem Alfons erz�hlte. Sie sollte es gleich erfahren.

�Also... ich hab mir gedacht, weil doch an Pfingsten Dunja zu Besuch kommt... und du hast ja selbst gesagt, dass du dir vorstellen kannst, dass wir dann Sex haben, und sie ist mit dabei... Wei�t du, Alfons ist, wie soll ich das sagen, jungen Frauen und M�dchen durchaus sehr zugeneigt. Man k�nnte ihn f�r einen geilen alten Bock halten, aber im Grunde ist er zuverl�ssig und liebensw�rdig, ein richtig feiner Kerl – vielleicht w�re das irgendwann mal ein spannendes Abenteuer f�r uns beide, und auch f�r Dunja, wenn auch er mit dabei w�re. Vielleicht funkt es ja sogar ein bisschen zwischen ihm und Dunja.“

Da hatte er sich aber weit herausgeh�ngt, seinen alten Freund in derart rosaroten Farben zu malen, und das, obwohl er an dessen eindeutigen Absichten gar keinen Zweifel lie�. Aber das gute Zeugnis f�r den Apotheker, es stimmte eigentlich auch: Schlie�lich hatte dieser sich nach all den Jahren der eingeschlafenen Freundschaft sofort und anstandslos hilfsbereit gezeigt, und �berhaupt erschien Falko jetzt, nachdem er selbst mit so viel Leidenschaft und Gef�hl ein erst zw�lfj�hriges M�dchen entjungfert hatte, seine jahrelange distanzierte Zur�ckhaltung Alfons gegen�ber geradezu befremdlich.

Halb unbewusst hatte er das Gef�hl, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu k�nnen, wenn er dem �lteren Geistesbruder Gelegenheit g�be teilzuhaben. So k�nnte er diesem gegen�ber etwas gutmachen und so sein Gewissen beruhigen, vor allem aber umgab ihn die stille Vorstellung, Thea �therapieren“ zu k�nnen: Wenn vielleicht Thea mit Alfons… und dieser es dank seiner Erfahrung mit jungen M�dchen schaffte… W�re es nicht geradezu egoistisch, Thea nicht diese Chance zu geben? Doch selbst wenn, verst�ndlicherweise, seine kleine Liebesfee sich bei einem ersten Mal in einer Viererkonstellation ganz und gar nicht r�ckhaltlos fallen lassen k�nnte, dann w�rde diese Erfahrung doch sicherlich dazu beitragen, dass sie hernach den �einfachen“ Sex mit ihm, Falko, weitaus befreiter von irgendwelchem Erwartungsdruck genie�en k�nnte!

Nach all diesen fl�chtigen Gedankeng�ngen wollte er gerade noch weitersprechen, um seiner Geliebten den f�r sie vollkommen �berraschenden Vorschlag schmackhaft zu machen, da biss er sich f�rmlich auf die Zunge, als er sah, wie Thea mit zweifelnd gekr�uselter Stirn nachdachte. Immerhin beruhigte ihn, dass ihre Hand dennoch nicht aufh�rte, ihn zu verw�hnen. Allzu �bel konnte sie ihm seine Idee wohl nicht nehmen. Und gerade, als er schon zu erw�gen begann, die Sache herunterzuspielen und f�r die absehbare Zukunft von der Liste m�glicher Unternehmungen zu streichen, hellte sich ihre Miene auf.

Denn Thea war weit davon entfernt, sich Falkos W�nschen zu versperren, auch in diesem Fall nicht. Obwohl Falko diesen alten Freund ihr gegen�ber hier gerade zum ersten Mal erw�hnt hatte, fand sie seinen Vorschlag sogar v�llig logisch. Wenn Thea sich das Recht herausnahm, ihre Freundin mitzubringen, dann war doch klar, dass Falko mindestens auch Entsprechendes zustand; au�erdem h�tte, wenn es sich denn so erg�be, Dunja gleich jemanden, an den sie sich gern heranmachen d�rfe. Und schlie�lich w�rde Falko sie zweifellos niemals zu so etwas anstiften, wenn er sich nicht ganz sicher w�re, ihr damit eine Freude zu machen. 

So traute Falko seinen Ohren kaum, als Thea ihn jetzt anl�chelte, gen�sslich seine Vorhaut zur�ckzog, seinem schlaffen Penis ein schmatzendes K�sschen verpasste, und sagte: �Kannst du nicht diesen Alfons fragen, ob er am Montag Zeit f�r uns hat? Dann h�tten wir den Samstag f�r uns, am Sonntag lernst du endlich Dunja kennen, die muss n�mlich Samstag noch was mit ihren Eltern machen, und Montag, hihi, g�nnen wir uns ein richtig spannendes Abenteuer.“ 

Es war also abgemacht, und es gelang der euphorischen Thea sogar noch, Falkos Schwanz steif zu k�ssen und ihm einige dankbare Tropfen Sperma zu entlocken, bevor sie schleunigst nach Hause musste. 

Wie verwandelt verlie� sie Falkos Haus. Die Mattheit war wie weggeblasen und der Missmut des fr�hen Nachmittages erst recht. Nur wenige Tage trennten Thea noch vom Pfingstwochenende, und sie freute sich darauf, mehr noch als sonst auf Weihnachten. Ein weiteres Mal versprachen neue, reizvolle Verlockungen f�r sie Wirklichkeit zu werden.

* * *

F alko vergingen die restlichen Tagen bis zum Wochenende entschieden zu langsam. Thea mochte sich nicht einmal f�r einen Kurzbesuch von zu Hause loseisen. Sie spielte die brave, zuverl�ssige Tochter und gro�e Schwester, um unter keinen Umst�nden ihre Mutter zu ver�rgern, was die bereits erteilte Erlaubnis h�tte gef�hrden k�nnen, die Tage bei Dunja zu verbringen. Doch die wunderbare Thea verk�rzte ihrem Falko die Wartezeit auf die s��est erdenkliche Weise, indem sie die Zeitung wieder mit kleinen Briefen bereicherte. So schrieb sie ihm am Dienstagabend: 

�Mein geliebter Falko, Du hast gestern gemerkt, wie fix und fertig ich war und irgendwie auch, bevor ich zu Dir kam, deprimiert. Ich hatte so gro�e Sehnsucht nach Dir! Du hast mich s�chtig gemacht und ich war auf Entzug. Und Du hast es ja auch geschafft, mich wieder aufzurichten, und wie! Als ich nach Hause gezogen bin (nicht ohne Deinen Spermasaft im Bauch mitzunehmen!!!) war mir nach Jubeln zumute, auch wenn ich’s niemandem zeigen durfte.

Die Tage bis zum Samstag, nach meiner letzten Zeitungs-Runde vor Pfingsten, sind endlos lang, aber die werden schon vergehen. Ich freue mich sooo sehr auf das lange Wochenende bei Dir, das glaubst Du gar nicht! Was hast Du nur mit mir gemacht?! Auf alles freue ich mich. Auf das sch�ne Essen, das Du mir immer machst, auf Deine lieben Worte, darauf, mit Dir zu erz�hlen, auf Dein Streicheln und das Kuscheln und wenn ich abends nackt mit Dir im Bett liege und einschlafe! Und auf den Sex, das ist das Allersch�nste, Spannendste, Tollste. Dein Penis kann wahrhaftig zaubern. Wenn ich die Augen schlie�e, sehe ich ihn vor mir und mir wird ganz hei�!

Und, ja, ich freue mich auch riesig darauf, dass Dunja am Sonntag und Montag dabei sein wird. Du wirst sehen, sie wird ganz und gar nicht st�ren, im Gegenteil! Du wei�t ja inzwischen, wie sie drauf ist. Aber sie ist eine ganz Liebe, glaub mir das! Der tollste Mensch, den ich kenne. Au�er Dir nat�rlich!

Und dann kommt auch noch Dein Freund dazu. Ich hab keine Ahnung, was alles passieren wird, und wie das f�r mich sein wird, aber ich bin ganz hibbelig, und wei�t Du was? Ich finde es sch�n, dass er M�dchen wie mich mag. Irgendwie macht das ihn mir gleich sympathisch, obwohl ich ihn gar nicht kenne. Was kann sch�ner sein, als begehrt zu werden? Und au�erdem muss er ja nett sein, sonst w�re er ja nicht Dein Freund. Von mir aus kann er ein geiler alter Bock sein, Du bist auch ein geiler Bock (aber nicht alt!), und wenn ich irgendetwas bedaure, dann nur, dass ich Dich nicht schon eher kennengelernt habe. Niemals h�tte ich gedacht, dass ich solche Sachen (zu dritt oder viert), von denen Dunja immer wieder redet, selbst einmal erleben k�nnte, und dann auch noch so bald. Dass ich einen lieben Mann kennenlerne, der so toll und souver�n (schreibt man das so?) ist, dass ich bei ihm so etwas alles kennenlernen kann. Du bist der tollste und gro�z�gigste Liebhaber, den man sich nur w�nschen kann!

Wei�t Du, worum ich Dich beneide? Du hast schon etliche Fotos von mir gemacht, Du wei�t schon, solche, die man nicht gleich jedem zeigt. Und die kannst Du Dir immer angucken, wenn Du willst. Aber ich – hab fast nichts. Dabei w�rde ich mir so gern Dich auch immer angucken k�nnen oder, noch besser, uns, wie wir es gerade miteinander treiben! Und wei�t Du, was ich am allerliebsten sehen m�chte? Deinen Schwanz, wie er steif ist, wie er vor mir steht: gro�, fordernd und gleichzeitig verlockend f�r ein M�dchen wie mich. Ich mag Deinen Steifen vor meinem Gesicht, vor meinen Lippen. Ich mag diesen eigenartigen, geilen Duft und den Moment, wenn ich ihn in den Mund nehme. Ich wei�, das ist richtig versaut, stimmt’s? Aber ich hoffe, das ist nicht schlimm f�r Dich. Vielleicht k�nnen wir Dunja am Wochenende bitten, solche Bilder zu machen, sie kann wirklich gut fotographieren, und vielleicht kann ich mir die ja dann auf mein Telefon laden?

Jetzt hab ich immer nur von mir geschrieben und gar nicht von Dir, dabei hoffe ich so sehr, dass Du Dich genauso wohl f�hlst und auf das Wochenende freust wie ich! Und der Benno fehlt mir. Ob er mich auch vermisst? Als ich ihn am Montag ausgef�hrt hab, da hat er einmal ganz lange an meiner Muschi rumgeschn�ffelt, das fand ich lustig. Hat Gott sei Dank keiner gesehen. Dann ist er immerzu an mir hochgesprungen, und wir sind ganz schnell zu Dir nach Hause gerannt. Ich denke, der Benno mag mich wirklich, und ich w�rde ihm so gern noch viel mehr zeigen, wie lieb ich ihn hab. Er muss jetzt auch bis zum Wochenende warten. Dabei w�ren wir beide (oder wir drei) doch viel lieber schon eher wieder zusammen! Aber es ist besser so, damit meine Mutter nicht noch einen Grund hat, dass ich zu Hause bleiben muss. Danke, dass Du so geduldig bist mit Deiner kleinen Freundin. Tausend K�sse, auf den Mund und, Du wei�t schon, wohin, von Deiner Thea“

Von diesen Zeilen war Falko nicht nur ger�hrt, er war wieder einmal �berw�ltigt. Und er schalt sich, weil er doch selbst h�tte auf die Idee kommen k�nnen, ein paar Fotos auf das Mobiltelefon zu laden, bevor es in Theas H�nde wanderte. Andererseits mochte so etwas auch heikel sein, falls das Ger�t einmal in falsche H�nde geriete. Dar�ber wollte er sich sp�ter noch Gedanken machen.

Aber ihm kam eine Idee, wie er Thea noch vor dem Wochenende eine Freude machen konnte: Er fertigte eine Zeichnung f�r sie an. Jahre war es her, dass Falko den Zeichenstift endg�ltig gegen die Tastatur eingetauscht hatte. Doch sein Denken war so erf�llt von dem, was er auszudr�cken gedachte, durch seine kleine Geliebte inspiriert, dass die Bleistiftspitze beinahe von selbst �ber das Papier huschte.

Sein Kunstwerk zeigte ein sich auf dem Bett r�kelndes M�dchen, in dem Thea sich unschwer wiedererkennen konnte, und einen sich diesem ausgestreckten Leib n�hernden Penis. Dieser Penis war gleichzeitig detailgetreu und abstrakt; klare, harte Striche kontrastierten mit verwischten oder nur angedeuteten; die Perspektive war so gew�hlt, dass er einen �berproportionalen Teil des Bildes einnahm, ohne allerdings bedrohlich zu wirken, im Gegenteil. Seine Darstellung enthielt alles, was Thea vor sich sah, wenn Falko nackt und sehr nah vor ihr stand, aber dar�ber hinaus dr�ckte sie die ganze Faszination aus, die magische Kraft, die das m�nnliche Genital auf Thea aus�bte. Wenn jemand sie fragen w�rde, was ihr an so einem Schwanz gefalle, sie h�tte es nicht in Worte fassen k�nnen. Aber diese Zeichnung enthielt die vollst�ndige Antwort. Sie fand sie am Donnerstagmorgen.

W�hrend Thea bei der Betrachtung der ihr gewidmeten erotischen Zeichnung genau diese �berlegungen anstellte, begab Falko sich auf einen kleinen Einkaufsbummel. Er deckte sich ein mit Lebensmitteln und Leckereien, dazu mit einer ausreichenden Menge Backzutaten, mit denen er einen besonderen Plan verfolgte. Dieser Plan f�hrte ihn auch in das antiquarisch anmutende Haushaltswaren- und Handarbeitsgesch�ft, das wie durch ein Wunder immer noch sein Dasein in der kleinen Fu�g�ngerzone fristete. Die Greisin, die es seit Jahrzehnten betrieb, wurde in ihrem vollgestopften Lagerraum nach langer Suche nach etwas, das Falkos Wunsch entsprechen mochte, tats�chlich f�ndig und zauberte eine leicht nach Mottenkugeln riechende, ansonsten aber tadellose K�chensch�rze hervor. Genau wie Falko sich das vorgestellt hatte, waren der untere Teil und die Tr�ger mit einer breiten, in Falten gelegten Verzierung versehen, und die Gr��e mochte Theas Statur angemessen sein. Die alte Dame war nur allzu erpicht, ihren Kunden in ein ausgiebiges Gespr�ch zu verwickeln, doch er verabschiedete sich h�flich, aber bestimmt.

Zuletzt stattete er Alfons noch einen Besuch ab, um ihm die Einladung zu �bermitteln. Der Apotheker suchte vergeblich nach Worten, um seine Freude �ber diese pl�tzliche Wendung seines Gl�cks auszudr�cken. Er sagte nur: �Ich komme. Na klar. Ich komme gern.“

Gegenw�rtig schienen die Sterne f�r ihn wahrlich nicht schlecht zu stehen, denn w�hrend sein Gast noch in seinem Arbeitszimmer verweilte, �ffnete sich die T�r und das kleine M�dchen vom letzten Mal kam herein. Allerdings huschte es, kaum dass es Falkos Anwesenheit gewahr wurde, auch gleich wieder hinaus, doch Alfons eilte hinterher. �Es ist gut, Maria, du kannst ruhig hereinkommen“, h�rte sein Freund ihn sagen. Als sie, sch�chtern und zaghaft, ins Zimmer zur�ckkehrte, erkl�rte Alfons: �Dies ist ein guter Freund von mir. Ich habe ihm von dir erz�hlt.“ 

Maria war ein blasses, aber unbestreitbar h�bsches Kind, mit feinen Gesichtsz�gen und schm�chtiger Statur. Im auff�lligen Gegensatz zu ihrer sonst noch so kindlichen Erscheinung war ihre Oberweite allerdings bereits beachtlich. Sie schob sich an Falko vorbei zum Schreibtisch, auf dem sie in wenigen Minuten Alfons zum Gefallen die Beine breitmachen w�rde, und sah den fremden Mann mit gro�en Augen an, ohne ein Wort von sich zu geben. Falko betrachtete sie seinerseits wohlwollend und l�chelte. Etwaige Gedanken, sich wom�glich selbst eines Tages mit ihr zu vergn�gen, spielten dabei keine Rolle, schlie�lich hatte er ja Thea, aber er verlie� die Apotheke frohen Mutes angesichts der vielf�ltigen M�glichkeiten, die sich im Laufe der n�chsten Tage ergeben konnten. Alfons eilte ihm noch einmal hinterher und dr�ckte ihm augenzwinkernd eine Packung Tabletten in die Hand, von der Sorte, wie sie potenzschwache M�nner anzuwenden pflegen. Falko zog ihren Gebrauch immerhin in Erw�gung, wollte er doch die Zeit mit Thea ausgiebig genie�en

* * *

U nd dann war es endlich so weit: Gl�cklich schloss Falko seine Thea in die Arme – drei Tage und zwei N�chte w�rde er sie nicht wieder loslassen m�ssen! Als Erstes unternahmen sie einen ausgiebigen Spaziergang, bewusst jetzt am Vormittag, bevor es die Rentner und Familien der Umgebung in gro�er Zahl in den Wald zog, aber auch, weil es seinen besonderen Reiz hatte, der unverkennbaren erotischen Spannung nicht sofort nachzugeben. In den Wohnstra�en hielten sie beide die Schlaufe von Bennos Leine fest, Thea von links, Falko von rechts, denn so w�rde niemand vermuten, sie hielten H�ndchen, vielmehr musste wohl jeder annehmen, sie h�tten sich nur noch nicht so recht geeinigt, wer denn nun den Hund f�hren sollte.

Doch kaum waren sie in der sch�tzenden Umgebung des von Fr�hdunst und jungem Laub erf�llten Waldes angekommen, da legte Falko Thea seinen Arm um die Schultern, und sie ergriff fest seine Hand und kuschelte sich an ihn, so eng sie konnte. Was machte es schon, dass sie so beinahe nur mit Trippelschritten vorankamen, solange sie einander nur nah genug waren. �Willst du echt, dass Alfons kommt? Ich kann ihm immer noch absagen“, erkundigte sich Falko vorsichtshalber. – �Du hast also mit ihm gesprochen? Er hat Zeit? Ist doch prima“, best�tigte Thea ihre bisherige Meinung. �Aber ich wei� noch nicht, ob ich mich von dem ficken lasse“, f�gte sie frech hinzu, und Falko war es egal, ob sie ihn damit nur ein bisschen necken wollte oder wirklich noch dahingehend unentschlossen war.

Nach dem Spaziergang schlug er vor, einen Kuchen zu backen. Die Zutaten standen in der K�che schon bereit. Zun�chst zog Falko sich seine schlichte K�chensch�rze �ber, dann kleidete er auch Thea mit dem reich verzierten und eigens von ihm frisch gewaschenen Exemplar, das er f�r sie gekauft hatte. Es passte ausgezeichnet. Das M�dchen verstand zun�chst nicht, was ihr Geliebter da im Schilde f�hrte. Etwas so Altmodisches wie eine Sch�rze zu tragen, w�re ihr nie und nimmer in den Sinn gekommen, und Kuchenbacken war nun auch nicht gerade ihr dringendstes Bed�rfnis, doch sie freute sich �ber diese Abwechslung, die auf jeden Fall lustig zu werden versprach. Falko w�rde sich schon etwas dabei gedacht haben. 

Was er im Sinne hatte, merkte sie zu ihrem Entz�cken gleich, als sie, der ersten Anweisung des Rezeptes folgend, Butter und Zucker in die riesige R�hrsch�ssel gab und den Mixer zur Hand nahm. Falko stand dicht hinter ihr, schob seine Arme unter ihre sch�ne Sch�rze und begann ihre Bluse aufzukn�pfen. Sie r�hrte die beiden Zutaten schaumig, er entledigte sie geschickt ihres Oberteiles, ohne sich von der dar�berliegenden Arbeitskleidung st�ren zu lassen. 

Als er dann ank�ndigte, die Kirschen absch�tten zu wollen, und sich dazu mit den Konserven-gl�sern, einem Sieb und einer weiteren Sch�ssel auf den Boden hockte, wusste Thea gleich, was sie zu tun hatte: Sie nutzte die Gelegenheit, den Oberk�rper des gr��er Gewachsenen so bequem erreichen zu k�nnen, und zog ihm m�hsam, aber letztlich erfolgreich, unter einigem Kichern sein T-Shirt aus. 

Beim Einr�hren von Vanillezucker, Kakao und Backpulver streifte Falko ihr den Rock von den Beinen, woraufhin sie es ihm gerne �berlie�, die Eier aufzuschlagen, und sich w�hrenddessen seinen Hosen zuwandte, von denen sie fand, dass er sie nun nicht mehr zu tragen brauchte. Falko genoss es, wie sie danach ihre Wange gl�hend hei� an seinen R�cken schmiegte und ihre H�nde �ber seine Unterhosen wandern lie�. 

Als die Kirschen unterger�hrt waren, trugen sie beide nichts mehr au�er ihren Sch�rzen. Theas Exemplar bedeckte gerade mal knapp ihre Br�ste und reichte ihr bis zur Mitte der Oberschenkel. Von hinten betrachtet baumelte die Schleife, die ihr Liebster gebunden hatte, verf�hrerisch �ber dem Po, der Falkos H�nde magisch anzuziehen schien, w�hrend dieser sich des h�chst erotischen Anblicks erfreute, den seine Geliebte ihm bot.

Thea naschte mit dem Finger von dem fertigen Teig. �Hmmm, lecker – willst du auch mal?“, sagte sie und hielt ihm einen �ppig mit der s��en Masse bedeckten Finger hin. Sorgf�ltig und gen�sslich schleckte Falko ab, was ihm dargeboten wurde, unter Theas Kichern just mit solchen Bewegungen, wie das M�dchen sie vom Steifblasen seines �besten St�ckes“ kannte. 

Sie widmeten sich diesem Spiel einige Minuten, und es dauerte nicht lange, bis die kleine Nachkatze ihr ganzes Gesicht bekleckert hatte. Bald gluckste sie zufrieden angesichts der gr�ndlichen Reinigung, die Falko ihr mit wachsender Erregung zukommen lie�. Thea schmierte sich reichliche Mengen Teig auch an andere K�rperstellen und lockte auf diese Weise Falkos Zunge zu ihrem Nacken, in ihre Achselh�hlen, zu ihren Zehen, schlie�lich ihre Beine hinauf, und zwischendurch immer wieder zu ihren Fingern, an denen Falko saugte, als h�tte er seit Jahren auf dieses Ereignis gelauert. 

Es h�tte ein bisschen schade sein k�nnen um den guten Kuchen, aber vorsorglich hatte Falko die Mengen reichlich dimensioniert. Ein bisschen streng behauptete er, nun sei es aber genug. Theas Entt�uschung war offensichtlich. Er f�llte die Masse in die bereitstehende Backform. Als diese randvoll war und sich im Ofen befand, wandte er sich um, mit einer immer noch beinahe halbvollen Sch�ssel in der Hand. Nach wenigen Handgriffen Theas sah er sich seiner Sch�rze entledigt, und eine zarte M�dchenhand bestrich gro�z�gig seinen Penis mit Teig, um ihn anschlie�end ausgiebig sauber zu lecken. Beinahe w�re er dabei gekommen. 

Die Teigschlacht ging noch eine Weile weiter, bis sich nach einem lauten Schlag die K�chent�r �ffnete und Benno schwanzwedelnd und aufgeregt schnuppernd hineinst�rmte. Die Sch�ssel konnte Falko ihm im letzten Moment noch wegziehen und oben auf den K�chenschrank verbannen, doch statt ihrer machte der fr�hliche Hund sich �ber Thea her, an deren Haut er noch ausreichend Spuren der s��en K�stlichkeit fand. Wobei Falko kaum sagen konnte, ob nicht vielleicht Thea die eigentliche K�stlichkeit war, auf die es sein vierbeiniger Gef�hrte abgesehen hatte, als er sie mit seiner breiten Zunge bearbeitete. Verst�ndnis daf�r konnte Benno von seinem Herrchen allemal erwarten. Thea kicherte ausgelassen, versuchte das in rasendem Tempo um sie herumschnellende Tier eher halbherzig mit den H�nden abzuwehren, da zeigte sich unter dessen B�uchlein un�bersehbar sein r�tlicher, an eines dieser h�chst unappetitlichen W�rstchen aus dem Glas erinnernder Hundepenis. 

Endlich schickte Falko den nur widerwillig gehorchenden Hund mit scharfen Worten hinaus, dann seufzte er. �Ach ach ach, dieser Hund, lass uns ins Schlafzimmer gehen, da sind wir vor ihm sicher“, schlug er vor. �Der Arme!“, hatte Thea Mitleid, doch gleich darauf sagte sie mit Bestimmtheit: �Aber der Teig kommt mit.“ 

Falko vergn�gte sich damit, ihren s��en Po immer noch weiter zu vers��en, und dann ausgiebig zu genie�en, bis es ihm selbst auffiel, wie sehr er sich auf dieses spezielle K�rperteil konzentrierte. Seine Finger wanderten derweil unerm�dlich zwischen Theas Beinen herum,und Thea selbst wurde durch diese Stimulierungen aufs �u�erste erregt, ach was, sie wurde geil und immer geiler, bis sie zwischen tiefen, schnellen Atemz�gen ein entfesseltes �Fick mich!“ von sich gab. 

Falko verwarf angesichts ihrer, und auch seiner, heftigen Erregung seine Absicht, sie noch ein bisschen l�nger zappeln zu lassen, doch anders, als sie es erwartet hatte, legte er sich r�cklings neben sie. �Na los“, forderte er sie auf, und in dem Moment verstand sie, welches Feuerwerk neuer Erfahrungen ihr bevorstand, zu dem es jetzt geh�rte, dass sie die Oberhand haben sollte und dass es ihr zum ersten Mal selbst obliegen w�rde, sich den magischen Liebesstab einzuf�hren und darauf zu reiten.

Mit gro�en, fragenden Augen hockte sie sich auf Falkos Beine, seinen Penis streichelnd, �ihren“ Penis, der sie durch gieriges Zucken ermunterte. Einen Augenblick musste sie sich noch an die unerwartete Situation gew�hnen. Dann hob sie ihr Becken, rutschte ein St�ckchen nach vorn und lie� den erregten Schwanz in ihre kleine, nasse H�hle gleiten. Als das vollbracht war, stand ihr der Stolz ins Gesicht geschrieben, ja, es schien, als gen�sse sie in vollen Z�gen, wie Falko ihr in all seiner Geilheit ausgeliefert war, wie er es kaum erwarten konnte, was sie nun mit ihm anstellen w�rde.

Instinktiv zog sie ihre Beckenmuskulatur zusammen und entspannte sie wieder und verabreichte ihrem Liebsten auf diese Weise einen beinahe �berw�ltigenden Gef�hlscocktail. Sie begann sich langsam und genie�erisch zu bewegen, vor und zur�ck, auf und ab, konzentriert auf der Suche nach einem Rhythmus, der ihr den meisten Spa� verschaffte. Dabei schloss sie die Augen, �ffnete versonnen den Mund, aus dem ein leises Keuchen zu vernehmen war, und sah dabei so sinnlich und entr�ckt aus, dass Falko �berzeugt war, die Explosion ihrer un�bertrefflichen Erregung st�nde unmittelbar bevor.

Doch dann �ffnete sie die Augen und fragte: �Ist es gut so? Mache ich das richtig? Gef�llt es dir?“, und da wusste er bereits, dass die Antwort auf die Frage, wie ihr erster Orgasmus herbeizuf�hren war, noch nicht gefunden war. Denn sie dachte. Es war beinahe von ihrer Stirn abzulesen, wie sie mit aller Konzentration �berlegte, wie sie es noch besser machen und noch sch�ner haben k�nnte, und dar�ber verga� sie notgedrungen das Einzige, worauf es jetzt ankam: die kribbelnden Stimulationen, die sein Penis in ihrer Vagina hinterlie�. 

Was hingegen Falkos H�hepunkt betraf, all seine Gedanken vermochten ihn doch h�chstens ein wenig hinauszuz�gern. Unaufhaltsam n�herte er sich ihm in der hei�en Enge von Theas Scho�, w�hrend sie ihn mit all ihrem Enthusiasmus bearbeitete. Keine Chance blieb ihm, sich dem sich unaufh�rlich steigernden Reiz ihrer unwillk�rlich schneller werdenden Bewegungen zu entziehen. Keuchend, laut st�hnend kam er zu dem Punkt, an dem er es aufgeben musste, der schier unb�ndigen Liebeslust des M�dchens standzuhalten. Ihren fordernden Rhythmus nunmehr mit eigenen kr�ftigen St��en erwidernd, konnte er sich gerade noch daran erfreuen, wie sie aus jeder Pore das gro�artige Gef�hl verstr�mte, das es ihr gab, ihren Falko so gl�cklich zu machen, dann durchzogen die Wellen der Lust seinen K�rper und lie�en seinen Saft aufsteigen und in wilden Spritzern in ihre H�hle dringen. 

Er dr�ckte sie an sich mit aller Kraft, �berzog sie von Kopf bis Fu� mit feuchten, hei�en, dankbaren K�ssen, unf�hig, dar�ber hinaus auch noch in Worte zu fassen, welche Liebe er f�r sie empfand, und er konnte sie auch gar nicht so viel k�ssen, wie sie es verdient hatte. Dann, als sie sich, einander an den H�nden fassend, einige Minuten der Ruhe und Stille g�nnten nach diesem erlebnisreichen und schwei�treibend-sch�nen Vormittag, fand er Gelegenheit zu einigen wenigen klaren Gedanken. Es erschien ihm jetzt unausweichlich, dass es Alfons’ Hilfe bedurfte, Thea endlich die Kr�nung der Lust erleben zu lassen, und Falko war sich nun auch endlich vollkommen sicher, dass er genau das wollte: Thea liebte ihn, wie sie niemals einen anderen lieben w�rde, und wenn dieser andere ihr geben konnte, was sie mit ihm selbst bisher nicht erlebt hatte, dann w�rde ihm das ja nicht schaden, sondern ihn im Gegenteil aufs H�chste erregen, und er freute sich schon darauf, wie Thea ihm gleich anschlie�end, bevor sich noch Alfons von der Anstrengung erholt h�tte, in sch�nen Worten von dem Empfundenen berichten w�rde.

Er schluckte jetzt unauff�llig doch eine von Alfons’ hilfreichen Pillen. Die Wirkung war verbl�ffend: Kaum hatte Thea begonnen, ihre inzwischen ge�bten Fingerkuppen �ber seinen Schaft gleiten zu lassen, einer Virtuosin am Klavier �hnlich, schon regte sich sein Penis aufs Neue, ganz zu ihrem Entz�cken. �Da bist du ja wieder, mein Kleiner!“, freute sie sich.

Da schm�ckte auf einmal ein freches, abenteuerlustiges Grinsen ihr Gesicht, denn ihr Blick fiel auf die R�hrsch�ssel, und der darin verbliebene Teig brachte sie auf eine erstaunliche Idee. Sie stellte die Sch�ssel vor den knienden Falko auf die Bettdecke, steigerte allm�hlich das Tempo und den Druck ihrer Finger, bis sich nach kurzer Zeit einige frische Tropfen von Falkos Liebessaft in den Teig ergossen. Augenzwinkernd verr�hrte Thea den Inhalt der Sch�ssel, k�stlichen Teig mit nach ihrer Ansicht kaum weniger k�stlichem Sperma, und dann hielt sie Falko einen dick beschmierten Zeigefinger zum Abschlecken hin. Er z�gerte, doch sie duldete keinen Protest: �Na komm schon, ich hab das schon so oft pur gegessen, einmal musst du auch probieren.“ Und so machten sich die Liebenden �ber die au�ergew�hnliche Mischung her.

Vielleicht gingen sie anschlie�end ausgiebig duschen und verbrachten danach einen geruhsamen restlichen Nachmittag, mit Kirschkuchen und Kuscheln, Vorlesen und vergn�glichem Erz�hlen, einigen Partien Halma und einer perfekten Spaghettisauce, in einer solchen Vertrautheit, dass es Falko vorkam, als lebten sie dauerhaft hier zusammen in diesem Haus, Thea und er, als h�tten sie es schon immer getan und w�rden es auch �ber dieses Wochenende hinaus auf absehbare Zeit selbstverst�ndlich tun. Schlie�lich schliefen sie Seite an Seite ein.

Vielleicht geschah aber auch etwas ganz anderes. Vielleicht ergriff, noch w�hrend Falko ihr den Teig von den Fingern a�, ein kreiselnder Sog Besitz von Thea, in dessen unaufh�rlicher Rotation ihr das bereits Erlebte durch den Kopf ging und die Erwartung des Bevorstehenden best�ndig auf sie einpl�tscherte, einem Sommerregen gleich, oder dem warmen Duschwasser, doch beides, das Pl�tschern und der sich immer schneller drehende Strudel, verschmolzen in Theas Kopf nach und nach zu einem �berw�ltigenden Cocktail von Empfindungen, in dem alles M�gliche einen Platz zu haben schien. Aus dem Kuchenteig wurde Eis mit hei�en Kirschen, das sich fr�stelnd kalt und gleichzeitig gl�hend �ber sie ergoss und ihren K�rper einh�llte. Das siedende Eiswasser, in dessen wirbelndem Chaos sie sich bereitwillig treiben lie�, verwandelte sich in Schwei� und Spucke und Sperma. Immer schneller drehte sie sich im Kreis, und ihr letzter klarer Gedanke galt einer Aufgabe aus dem letzten Physiktest, deren Sinn sich ihr jetzt erst erschloss, denn es schien ihr, als bef�nde sie sich anstelle des Raumschiffes mit halber, oder ganz bestimmt mindestens siebenfacher, Lichtgeschwindigkeit auf ihrer Umlaufbahn. 

Statt jedoch im Kopf die Faktoren auszurechnen, die w�hrend dieses Fluges auf sie einwirkten, gab sie sich jenen Kr�ften einfach hin und betrachtete die Sch�nheit des sie umgebenden Universums. Sie lag in Falkos starken Armen, die sie sch�tzend an seine Brust pressten, doch ihr geistiges Auge sah sich von immer mehr anderen M�nnern umgeben, die ihre erigierten Schw�nze pr�sentierten, sich ihr verf�hrerisch n�herten, sie lockten, und w�hrenddessen wurde die Empfindung, einer wahren Dusche aus Sperma und anderen K�rperfl�ssigkeiten ausgesetzt zu sein, st�rker und st�rker und schlie�lich so real, dass sie nicht l�nger zwischen Phantasie und Wirklichkeit unterscheiden konnte. Sie war bereits nicht mehr das einzige M�dchen in dieser rotierenden Pl�tscherwelt, da waren andere s��e, kleine Muschis, und sie warben um die z�rtlichen Zuwendungen von M�dchenzungen, um die salzig-s��en Sperma-gaben steifer M�nnerschw�nze. Eines dieser M�dchen war Dunja, oder vielleicht war auch jedes der M�dchen eine Version von Dunja, und alle diese Dunjas waren so nackt, wie es nur irgend m�glich war.

In Theas Ohren pochte das Blut und es vibrierte der Widerhall heller Stimmen, die leuchtend klar ihre Lust hinausschrien, und Thea hob dazu an, es ihnen gleichzutun. Pl�tzlich war wirklich und leibhaftig Dunja da, Thea sp�rte den Unterschied, weil sie nun den vertrauten Geruch ihrer Freundin in der Nase hatte und sich deren Sommersprossen deutlicher als zuvor von ihrer Haut abhoben, und Thea fand sich auf Dunjas Scho� wieder und gab sich dem unaufschiebbaren Bed�rfnis hin, die Freundin ungest�m zu k�ssen, all ihre Dankbarkeit undall ihren �berschwang in diesen innigen, hei�en, feuchten, langen, erotischen Kuss zu legen, w�hrend Falko – Thea sp�rte es nur am Rande, als kleine Zugabe zu einem perfekten Kuss – sich ihrer beider Tittchen widmete mit seinen z�rtlichen Fingern, jedes Kalk�l und jegliche Kontrolle verlierend angesichts dessen, was ihm dargeboten wurde.

Es ergab sich v�llig von selbst, dass Thea irgendwann auf dem R�cken lag und die Beine spreizte, und Dunja hockte sich �ber ihr Gesicht und lie� sich von ihrer Freundin lecken, w�hrend Falko in Thea eindrang. Dabei befanden sich also der alte Mann und die F�nfzehnj�hrige Angesicht zu Angesicht, vereint in ihrer bedingungslosen Zuneigung zu Thea und ihrer Bewunderung f�r ihr Gegen�ber, so dass ihre Lippen und ihre Zungen mit gro�er Selbstverst�ndlichkeit zu einem Kuss verschmolzen. 

Und wiederum ganz nat�rlich ergab es sich bald, dass die drei die Rollen tauschten, die Pl�tze wechselten, und jetzt k�ssten sich Thea und Falko, Dunja leckte Thea, und Falko fickte Dunja, mit der gleichen Gier und Erregung und Hemmungslosigkeit, die er auch in den Kuss legte, bis er st�hnte und nach Luft schnappte, und Dunja st�hnte auch, und Thea wollte mehr, immer nur noch mehr, doch dann war dieser mitrei�ende Geschlechtsakt vorbei, viel zu schnell, nachdem er eine Ewigkeit gedauert zu haben schien, wie Thea fand, die jedes Zeitgef�hl verloren hatte und es auch f�r entbehrlich hielt, solange dieses Gef�hl, dieser Cocktail von Gef�hlen nur ewig andauerte. �Wow, war das krass“, h�rte sie eine vertraute Stimme sagen, Falko und Dunja beruhigten sich ein wenig, begannen �ber Fotographie zu fachsimpeln, nachdem Falko der von Dunja mitgebrachten Kameraausr�stung gewahr wurde.

Doch Thea kam keineswegs zur Ruhe. Immer noch lie� sie sich bereitwillig treiben in ihrem kribbelnden, prickelnden, kreisenden Gef�hlsstrudel, weiterhin empfand sie den Strom der Empfindungen als h�chst angenehme Dusche ganz besonderer Art, sie war sich der st�ndigen N�he von Falkos Penis bewusst, der ihr geh�rte, und zwar so sehr, dass ihre Freundin daran auf intimste Weise Anteil nahm, und den sie ungeduldig zur�ck in ihre Muschi w�nschte, doch einstweilen posierte er vor der Kamera, und auch sie selbst schien vor ihr zu posieren, von Dunjas Stimme und Falkos H�nden dirigiert, unf�hig, auch nur eine einzige Bewegung aus eigenem Antrieb durchzuf�hren. Janni stand erregt der Mund offen, w�hrend sie Falkos stolzen Penis im Sucher betrachtete, jeder seiner Bewegungen folgend, und sie fotographierte ihn, wie er sich reckte und streckte, sie fotographierte ihn in Theas Hand und auf dem Weg in Theas Mund und dabei, wie er ihre Schamlippen zur Seite dr�ngte und den mittlerweile gewohnten Weg in ihre warme H�hle nahm. 

Thea h�rte sich selbst etwas rufen oder schreien, ohne zu wissen, was sie da schrie, ob es �fick mich“ war oder �fotographier mich“, wobei sie sich auf den R�cken warf und einen Spagat machte, und Dunja r�ckte mit der Kamera dicht an ihre feuchte Spalte heran, Falko kam mit seiner Zunge noch ein St�ck n�her, und alles wurde festgehalten, nichts entging der aufmerksamen Fotographin, auch nicht der Moment, als es Thea schien, als fesselte ihr jemand die H�nde auf dem R�cken, ohne dass sie sagen konnte, ob das dazu diente, sie vor ihrer ungest�men Erregung zu sch�tzen, oder zu ihrer Unterwerfung, zu der sie in diesem Moment gerne bereit war, oder ob es um eine noch erotischere Aufnahme ging. Sie begann zu tr�umen, von Dingen, die sie wohl irgendwo schon einmal gesehen haben mochte, sie tr�umte davon, im Handstand gefickt zu werden und sich selbst ins Gesicht zu pinkeln und auf ihrer Muschi den Aufprall einer Peitsche zu sp�ren, und dies alles schien ihr so erstrebenswert, dass sie kaum erwarten konnte, auf der Reise durch Raum und Zeit, auf der sie sich gegenw�rtig befand, neue Entdeckungen zu machen.

In der Tat gesellte sich ein neues Gef�hl zu den bereits vorhandenen, ein tiefes Gl�cksgef�hl, dass die beiden, Falko und Dunja, sich so ausgezeichnet verstanden, in dem Bewusstsein gipfelnd, dass mit solchen Partnern alles m�glich war, noch so vieles mehr, als sie bereits erlebt hatte, und in dieses Gl�cksgef�hl lie� sie sich fallen wie in ein tiefes, weiches Kissen, doch es musste ein immenses Kissen sein, so endlos schien ihr freier, ungebremster Fall. Schon sp�rte sie die flauschigen Daunen ihre Haut stimulieren, doch statt einer weichen Landung beschleunigte sich ihr Fall weiter, Dunja und Falko fielen mit ihr, lie�en sie nicht allein, hielten sie fest an H�nden und F��en und Brustwarzen, und ein Weiterer tauchte auf, ein nackter Mann mit kugelrundem Bauch und kleinen, freundlich blinzelnden Augen, dessen Penis vor Dunjas Nase baumelte. �Schnapp ihn dir doch, du kleine Schlampe, du willst ihn doch so gerne“, sagte der Mann, der es auf bewundernswerte Weise verstand, etwas so Schreckliches zu sagen und es zutiefst verf�hrerisch und lieb klingen zu lassen, eine Kunst, die auch Dunja anwandte, als sie entgegnete: �Mit so einem alten Bock hab ich noch nie, meinst du, es k�nnte sich lohnen?“

Nun endlich sp�rte Thea so etwas wie festen Grund unter sich, weich und flauschig, und die Rotationen in ihrem Kopf in eine ungeahnte, neue Richtung lenkend, sie befand sich nicht l�nger k�ferartig hilflos auf dem R�cken, sondern auf allen Vieren, gewann sie einen besseren�berblick, endlich sp�rte sie auch wieder den geliebten Schwanz sich in ihre Scheide bohren, die geliebten H�nde ihre Titten massieren, ihre eigene Hand tauchte unverhofft an ihrem Kitzler auf, neben ihr schrie Dunja vor Verz�ckung, und der alte Mann st�hnte, w�hrend sein �ber Dunja gebeugter K�rper in rhythmischen St��en zuckte und bebte, und Falko keuchte ihr seine Lust ins Ohr, und da h�rte Thea auch sich selbst schreien, hell und klar und laut und so faszinierend, dass selbst die eigene Stimme ihr noch einen weiteren Kick gab, bevor sich nach tagelangem Bad im Strudel ihr K�rper in Kribbeln aufl�ste, ihre Augen nichts mehr sahen als ein grelles Licht, ihr Verstand explodierte, die alte Thea verging, und an ihrer Stelle zeichnete sich ganz allm�hlich eine andere ab, eine neue Thea, entstanden in der gewaltigen Wucht der Explosion ihrer aufgestauten Gef�hle, irgendwann entlang ihrer letzten Drehung um die eigene Achse, bevor ihre Haut, ihre neugeborene Haut, endlich in der W�rme des bequemen, sicheren Federbettes zu liegen kam und sie mit ungl�ubigen Augen fragend in die Runde sah. 

Wie er sich �ber Tage hinweg aufgebaut hatte, so allm�hlich ebbte Theas erster Orgasmus auch wieder ab. Raum und Zeit und alles Konkrete um sie herum gewannen langsam wieder an Kontur, ohne bereits wirklich greifbar zu sein f�r sie, benebelt und benommen, nicht sicher, ob der unfassbar intensive Traum, als den sie das alles erlebt hatte, noch andauerte oder vorbei war, in jedem Fall aber weiterhin unter seinem Einfluss stehend. Nur am Rande bekam sie mit, dass Falko sie k�sste und Dunja sie streichelte und Alfons ihr Komplimente machte. Als sie gerade wieder ihren Puls f�hlte und sich der Fortdauer ihrer Atmung bewusst wurde, erkannte sie verschwommen Dunja, zwischen den beiden M�nnern liegend, es erinnerte Thea an eine d�nne Scheibe Mozzarella zwischen zwei Br�tchenh�lften, und �ber diesen Vergleich schmunzelte sie ein wenig, dachte dar�ber nach, was f�r ein seltsam haariges Brot f�r dieses Sandwich verwendet wurde, doch als ihr Verstand ein weiteres St�ck Klarheit zur�ckgewann, begriff sie, was die drei da machten. Sie konnte es nicht sofort glauben, aber es war eindeutig: Alfons nahm Dunjas Po, Falko vergn�gte sich in ihrer Muschi, und Dunja ging darauf so was von ab, dass Thea sich sofort mit neuer Kraft an diesem unglaublich versauten Spiel beteiligen musste.

Sie t�nzelte um das fickende Kn�uel herum, bis Alfons ihr fordernd zwischen die Beine fasste und sie an sich zog, sie knutschte mit Dunja, die von beiden Seiten gerammelt wurde, und sp�rte dabei Alfons’ Finger tief in ihrer Scheide, doch als sich ihre und Falkos Blicke trafen, war klar, wie es als N�chstes weitergehen w�rde, nachdem die aufgeputschten M�nner von Dunja abgelassen hatten. N�mlich damit, dass Dunja Thea festhielt und streichelte und k�sste, w�hrend Alfons sie fickte und sie Falkos Schwanz tief in den Mund nahm.

Nachdem er heftig und vollkommen entfesselt in Theas Kehle gekommen war, und allm�hlich seine Besinnung zur�ckkehrte, �berraschte es Falko keineswegs, dass Alfons’ kunstvolle St��e Thea gleich zu einem weiteren, erdbebenartigen Orgasmus trieben, hatte sie sich doch zwei volle Tage lang in einem beinahe be�ngstigenden Zustand v�lliger Erregung befunden, von dem es ein langer Weg zur�ck auf den festen Grund ihrer gewohnten Nachdenklichkeit war, aber ein unvergleichbar k�rzerer zu den h�chsten H�hen, von denen aus sie jetzt erneut ihre unb�ndige Lust herausschrie. Als Alfons seinen Penis zur�ckzog und Theas Zittern nachlie�, ihre Schreie in seliges Wimmern und Seufzen �bergingen, gelang es Dunja, ihre liebestrunkene Freundin zu einem ausgelassenen Tanz durch die Wohnung zu bewegen, getrieben von der Freude und dem Stolz �ber das, was sie zusammen erlebt hatten. 

Falkos erste Reaktion auf diesen Ausgang des Experiments – denn zweifellos stellte dieses Sexwochenende zu dritt und zu viert ein Experiment dar – �hnelte Dunjas: �berschw�ngliche Freude, auch ihm war nach Tanzen zumute, doch zu sehr sp�rte er nach ungez�hlten Samenerg�ssen und andauerndem, schwei�treibendem Geschlechtsverkehr die Ersch�pfung, die sich in seinem doch nicht mehr ganz so jungen und leistungsf�higen K�rper jetzt einstellte, und so verharrte er auf seinem nach Lust und nach Leibern, nach Schwei� und nach Schleim, nach Sperma und Speichel duftenden Bett und sagte sich, dass er wohl einige Tage des Alleinseins ben�tigen w�rde, um das Erlebte zu verarbeiten. Eines wusste er schon jetzt mit Sicherheit: Thea in seinen Armen zu halten, w�hrend ein anderer sie fickte, war gro�artig, war eine Wiederholung wert, wenn sie es nur wollte, und davon war er mehr als �berzeugt. Doch die gr��te Freude bedeutete es ihm, dass sie endlich, und dann so wahnsinnig intensiv, ihren ersten Orgasmus erlebt hatte, und zwar – das war noch das Sahneh�ubchen auf dem mehr als gelungenen Pfingstgeb�ck – mit ihm.

Und doch beruhigte es ihn, dass Alfons genauso wenig wie er selbst zu weiterem Sex f�hig war, da konnte Thea jetzt noch so sehr um mehr betteln. Vielleicht besorgte Dunja es ihr ein weiteres Mal, doch es hatte eher den Anschein, als bem�hte sie sich, ihre Freundin ganz vorsichtig in einen Zustand zu versetzen, in dem sie ihrer Mutter gegen�bertreten konnte, die ahnungslos war und ahnungslos bleiben musste.

Alfons verabschiedete sich bald, f�rmlich und w�rdevoll mit dem typischen festen H�ndedruck und einem K�sschen f�r die M�dchen, nicht ohne sich �berschw�nglich f�r die Einladung zu bedanken. Die Freunde verabredeten sich, den unvergleichlichen Tag am n�chsten Abend bei einem Glas Bier zu verdauen. Auch Dunja sammelte ihre Kleidung ein. Drei�ig Stunden zuvor, gerade war sie da ins Haus getreten, schon hatten Falkos Nacktheit und Theas Erregung sie gen�tigt, Kapuzenpulli, Jeansminirock, bunt geringelte Strumpfhosen, T-Shirt, B�stenhalter und H�schen in allen Ecken des Schlafzimmers zu verteilen, kaum dass Falko den Gedanken zu Ende denken konnte, dass sie exakt so aussah, wie er sie sich vorgestellt hatte. Und nichts davon hatte sie seitdem wieder anger�hrt. Jetzt, w�hrend sie Thea half, in ihre Sachen zur�ckzuschl�pfen, die gar noch vom Backen in der K�che herumlagen,studierte Falko in Ruhe ihr �u�eres

Dunja war kaum gr��er als ihre Freundin und genauso zierlich. Ihre H�ften und ihr Busen waren ein wenig rundlicher, aber die drei Jahre Altersunterschied waren kaum zu erkennen. Dunjas Haut war blass und von makelloser Reinheit, wenn man von einigen Sommersprossen absah, die aber doch eigentlich auch gar kein Sch�nheitsfehler waren. Lange, blonde Haare umspielten ihr ovales Gesicht mit der entz�ckenden Stupsnase. Ihre tiefblauen Augen waren von wirklich bemerkenswerter Sch�nheit. W�re er ihr auf der Stra�e begegnet, Falko h�tte sich sicherlich nach Dunja umgedreht. Genau genommen glaubte er sich nun dunkel zu erinnern, genau das sei ihm vor zwei, drei Jahren tats�chlich geschehen.

Damals war ihm aber nicht aufgefallen, was er jetzt erkannte: Ihre vollen Lippen, der anerkennende Blick, mit dem sie ihn taxierte, ihre selbstbewusste Art, sich zu bewegen – das allesstand in markantem Kontrast zu ihrem fast kindlichen �u�eren und verriet, welche permanente Lust in ihrem K�rper gl�hte. F�r Falko war es gar keine Frage, dass er sich jederzeit wieder in seine Thea verlieben w�rde, niemals in eine wie Dunja, doch gleichzeitig mochte er sie vom ersten Moment an gerne, und das nicht nur, weil sie Theas beste Freundin war. Dunja war immer noch ein ganz anderes Kaliber als ihre Freundin, gleichwohl diese in den letzten Stunden eine Ver�nderung, ja eine Verwandlung, erlebt hatte, deren Tragweite noch gar nicht abzusehen war.

Einmal noch durfte Falko seine Thea in die Arme schlie�en, ruhig und friedlich, und ihr war anzumerken, dass ihr bei aller Freude die ganze Sache auch hochgradig peinlich war. �Hab ich mich sehr schlimm benommen?“, fragte sie, nachdem sie einige vergebliche Anl�ufe unternommen hatte, ihre inzwischen weitgehend abgeebbten Gef�hle in Worte zu fassen. Falko sch�ttelte den Kopf und k�sste sie, doch dann fragte sie besorgt nach: �Hab ich es wirklich getan? Hab ich wirklich mit Alfons...?“, und Falko l�chelte sie an, und sie strahlte zur�ck, und da wussten beide, dass sie es wieder tun w�rde und dass er einverstanden war, wof�r sie ihn noch mehr geliebt h�tte als bisher, wenn das nur m�glich gewesen w�re, doch da fiel ihr wiederum die Schule ein, diesmal begriff sie endlich eine Rechenaufgabe aus dem letzten Jahr, jetzt wusste sie, dass bei einhundert Prozent Schluss ist und mehr nicht mehr geht, denn sie liebte ihren Falko mit einhundert Prozent, und dass sie wieder an die Schule denken konnte, war ein Hinweis darauf, dass sie nun auch ihrer Mutter gegen�bertreten k�nnte, ohne sich etwas anmerken zu lassen. Dunja versprach, sie sicher und wohlbehalten zu Hause abzuliefern. Falko drehte indes erst mal eine Runde mit Benno. Die Fr�hlingsluft vertrieb das traurige Gef�hl, Thea erst nach Tagen wiedersehen zu k�nnen, anstatt den Rest seines Lebens ununterbrochen nackt an ihrer Seite zu verbringen, was ihm wesentlich lieber gewesen w�re. Statt Tr�bsal zu blasen, freute er sich auf Dunjas Fotos, die ihm bestimmt bald zu Gesicht kommen w�rden.

Leichter als gedacht, fand am selben Abend Thea in die Wirklichkeit zur�ck – und zugleich war genau dies ihr v�llig unm�glich. Kaum hatte sie Falkos Haus verlassen, sp�rte sie die – ihr in dem Moment geradezu absurd scheinende – Normalit�t eines ruhigen, ja langweiligen Pfingstmontags mit leeren Stra�en; in der nur die sie begleitende Freundin einen einsamen und vorerst letzten Lichtblick der Lebenslust ausstrahlte, bevor das Zeitungsm�dchen sich wieder ins h�usliche Einerlei begab. 

Dort angekommen, schnappte sie sich freilich zuallererst auf der Toilette einen Tampon und zog sich einen frischen Slip an; den getragenen w�rde sie unm�glich ihrer Mutter in die W�sche geben k�nnen; vielmehr w�rde sie diesen am n�chsten Tag gleich nach der Schule von Hand auswaschen und irgendwo, vielleicht unter ihrem Bett, trocknen, wo es keiner sah. Denn den ganzen Weg �ber war unmerklich, aber ebenso unaufh�rlich immer noch eine schleimige Mixtur in ihrem Schritt herausgesickert.

Thea dachte dar�ber nach, ob sie sich f�r weitere derartige Gelegenheiten, wie sie nun wohl des �fteren folgen mochten, einige Slips anschaffen sollte, von denen ihre Mutter nichts w�sste und die sie vielleicht Falko mitwaschen lassen k�nnte, oder ob sie vielleicht besser ein luftiges R�ckchen und gar keinen Schl�pfer tr�ge, stattdessen ein P�ckchen Zellstofftaschent�cher mitn�hme, so dass sie sich unterwegs und vor der Ankunft zu Hause s�ubern k�nnte, wenn die schleimigen Hinterlassenschaften der wilden Popperei an den Innerseiten ihrer Schenkel hinabr�nnen. 

Dass sich schon bald wieder eine entsprechende Situation f�r sie ergeben w�rde, dar�ber hatte sie gar keine Zweifel, auch wenn ihr klar war, dass eine solche surreale Orgie, wie sie sie gerade erlebt hatte, etwas Au�ergew�hnliches war, was sich nicht jeden Tag und sicherlich auch nicht jede Woche wiederholen w�rde. Ganz gewiss w�rde Thea die T�r, die sich ihr in den letzten Tagen aufgetan hatte, nie wieder schlie�en wollen, und zwischen dem eher ruhigen, entspannenden Zusammensein mit Falko und dem ungehemmten Treiben zu viert gab es sicherlich noch vieles mehr, das zu erkunden und zu probieren das M�dchen entschlossen war wie nie zuvor.

Doch was war das eigentlich f�r eine eigenartige Seite des Lebens? So bet�rend sch�n und aufregend, so s�chtig machend – aber was war mit ihrer Mutter? Sie war doch auch eine Frau. Dass sie sich jedoch auf derartige Eskapaden einlie�e, konnte Thea sich beim besten Willen auch im Entferntesten nicht vorstellen. Zu gut kannte sie den Tagesablauf ihrer Mutter und den Bekanntenkreis, als dass so etwas, zumindest, wenn es mit gewisser Regelm��igkeit gesch�he, ihr h�tte v�llig verborgen bleiben k�nnen. 

War sexuelle Lust vielleicht etwas, was Frauen ab einem bestimmten Alter verloren ging, etwa dann, wenn sie M�tter wurden? War es m�glicherweise eine Neigung, der nur junge M�dchen in Theas oder Dunjas Alter verfallen konnten? Das w�rde auch erkl�ren, dass �lteren M�nnern wie diesem Alfons gar nichts anderes �brig blieb, als sich aufgeschlossene M�dchen zu suchen, die noch nicht zu alt daf�r waren. Vielleicht so zwischen zehn und f�nfzehn Jahren? Aber dann m�sste es ja bei Dunja schon bald zu Ende gehen mit der Geilheit – das war gewiss nicht anzunehmen. 

Oder gab es einfach nur Unterschiede zwischen den Frauen, so wie es blonde und dunkle gab, kluge und unbedarfte, sportliche und bewegungsfaule? Wahrscheinlich war sie, Thea, einfach nur in dieser Hinsicht v�llig anders veranlagt als ihre Mutter. Ja, ihre Mutter, dachte sie, wenn man mit ihr doch �ber diese Dinge sprechen k�nnte! In Wirklichkeit jedoch w�re es f�r Thea so ziemlich zu allerletzt infrage gekommen, ausgerechnet mit ihr gemeinsam ein solches Thema zu er�rtern. Wie sch�n, dass es daf�r Falko gab! Und ihre Janni nat�rlich.

Am Abend setzte sich Thea in ihrem Zimmer an den Tisch und schrieb: 

�Mein liebster Falko, es ist das erste Mal, dass ich gar nicht wei�, was ich Dir schreiben soll. Aber das liegt nicht daran, dass mir nichts einf�llt, sondern im Gegenteil, meine Gedanken �berschlagen sich und ich wei� �berhaupt nicht, wie ich es sagen soll, wie ich es ausdr�cken kann, was ich an den letzten Tagen bis heute erlebt habe und was ich dabei empfunden habe. Ich will Dir aber sagen, dass Du mich sehr, sehr gl�cklich gemacht hast!

Vielleicht noch eines: Ich hab Dich ganz furchtbar arg lieb, �berhaupt und immer. Wenn ich Deinen kleinen Mann in mir habe, der uns beiden so viel Freude macht, dann ist es so, dass ich die Liebe nicht nur mit meinem Herzen f�hle, sondern mit meinem ganzen K�rper.

Aber ich habe auch mit Alfons gefickt. Dabei wollte ich das vorher gar nicht, ehrlich nicht, das musst Du mir glauben, es hat sich einfach so ergeben. Doch es war sch�n! Nicht so toll, wie mit Dir, aber sch�n, sehr sch�n sogar. Eben irgendwie anders. Ganz ehrlich, wenn Du nichts dagegen hast, mir f�llt gar kein Grund ein, warum ich es nicht wieder tun sollte oder sogar immer wieder! Ist das sehr schlimm?

�Fickst�ck‘, hat er zu mir gesagt und: �Babyschlampe‘. Wenn mich einer in der Schule so nennen w�rde, w�re ich w�tend ohne Ende, aber mit ihm hat mir das in dem Moment sogar gefallen, hat mich hei� gemacht, ist das nicht krass? Und trotzdem wei� ich, dass ich von Dir, mein Liebster, nicht so genannt werden m�chte. Denn es gibt da einen ganz wichtigen Unterschied: Als Alfons in mir war, hab ich keine Liebe zu ihm gef�hlt, sondern – zu Dir, als w�rst Du es, mit dem ich gerade vereint war. Vielleicht war ich deshalb froh, dass ich f�r Alfons nur eine Schlampe bin? 

Ich glaube, mein Gef�hl f�r Dich war dabei sogar ganz besonders stark: Die Freude darauf, dass ich das, was ich, wie ich ja nun wei�, zur Abwechslung gern mit einem anderen erlebe, bald wieder mit meinem vertrauten Falko tun werde, bei dem ich mich so geborgen f�hle. Und: Ich kann es kaum erwarten! Deine Thea“

* * *

A ls Thea am n�chsten Morgen den kleinen Brief der Zeitung ihres Geliebten beilegte, fand sie ihrerseits ein Nachricht vor. Mit M�he war es ihm gelungen, seine eigenen Gedanken und seinen Eindruck von Theas Aufgew�hltheit in Worte zu fassen:

�Liebste, geliebte Thea! Was hatten wir, was hattest vor allem Du, f�r ein aufregendes Wochenende. F�r mich war es ein gro�artiges Geschenk, an das ich f�r den Rest meines Lebens denken werde: Ich durfte dabei sein, hautnah im w�rtlichen Sinne, als Du alles um Dich verga�t und Dich Deinen Gef�hlen und Empfindungen hingabst und erlebtest, wie wundervoll Sex ist, wenn man sich voll und ganz darauf einl�sst, sich nicht scheut, sich seine innersten, heimlichsten W�nsche erf�llen zu lassen, selbst wenn man diese W�nsche vorher selbst noch gar nicht kannte und sich niemals getraut h�tte, sie jemandem zu erz�hlen. Du hast geschrien vor Begeisterung und Dich ohne Hemmungen in jede neue Konstellation gest�rzt, und ich kann Dir gar nicht sagen, wie toll es war, Dich dabei zu beobachten. Du hast gemerkt, auch ich habe die Kontrolle �ber mich fallen lassen und getan, was mir gerade so in den Sinn kam, habe mit Dunja geschlafen, sogar mit Alfons gemeinsam, und als ich Alfons und Dich beobachtete, hat mich das mehr erregt als alles andere, was da in meinem Bett passiert ist.

Wie ich Dich kenne, hast Du jetzt in einer Ecke Deines Denkens ein kleines schlechtes Gewissen, weil Du mir �untreu‘ gewesen bist. Das solltest Du nicht: Dich zu lieben bedeutet f�r mich keineswegs, Dich zu besitzen. Ich m�chte, dass Du gl�cklich bist, auch und gerade beim Sex, und geh�rt zum Gl�cklichsein nicht auch, dass man sich austobt, Erfahrungen sammelt, �berraschende Dinge erlebt, ohne Hemmungen und schlechtes Gewissen, von denen man sich hinterher erz�hlen kann? Ich jedenfalls empfinde es so, und von dieser Konstellation mit Dunja und Alfons habe ich mir genau das versprochen, auch wenn ich vorher nicht ahnte, dass es so toll werden w�rde. Deswegen solltest Du Dich einfach nur freuen und auf keinen Fall denken, irgendetwas daran sei falsch. Denn es war so richtig, wie eine Sache nur richtig sein kann, rundherum perfekt f�r alle Beteiligten.

Jetzt kann ich es kaum erwarten, Dich wieder zu sehen, und ich bin gespannt, welche aufregenden Abenteuer wir gemeinsam und mit anderen als N�chstes erleben werden. In gl�hender Liebe, Dein Falko.“

Falko sp�rte, als er nun seinerseits Theas liebe Zeilen las, seinen K�rper von wohliger W�rme durchflutet. Nat�rlich hatte er gegr�belt, welche Gef�hle sie wohl gehabt habe, als sie sich von einem anderen Mann, Alfons, nehmen lie�. Auch wenn Falko ein Mensch war, der durchaus zwischen Liebe und Sex zu unterscheiden vermochte, war ihm der Gedanke unangenehm, dass seine kleine, s��e Thea wom�glich eine so abgefuckte Coolness entwickeln k�nnte, dass es ihr egal w�re, mit wem sie gerade v�gelte.

Wie viel Einf�hlungsverm�gen doch in seiner noch so jungen Geliebten steckte, dass sie in ihrem vergleichweise kurzen Brief genau auf dieses Thema einging! Und: Sie h�tte nichts Sch�neres schreiben k�nnen. Ihre Einlassung, der Sex mit Alfons habe ihr sehr viel Spa� gemacht und zugleich habe sie sich dabei ganz besonders deutlich ihrem Liebsten, Falko, verbunden gef�hlt, beruhigte ihn nicht nur, sondern trug ihn zu einem wahren Gl�cksgef�hl. So klar ihm auch war, dass er die Reize dieses blutjungen Gesch�pfes, das alles Recht der Welt hatte, sexuelle Erfahrungen auch mit anderen Partnern als mit ihm zu gewinnen, nicht auf Dauer f�r sich allein h�tte reservieren k�nnen, so verlockend war die Aussicht, dass sein Verh�ltnis zu Thea, auch wenn sich die Zeiten �nderten, doch immer ein ganz besonderes bleiben k�nnte.

Abenteuer, Experimente, neue Gedanken – waren das nicht die wahren Merkmale des Lebens, der Jugend? Falko f�hlte sich wohl dabei, geradezu befl�gelt. Da musste erst der – �ltere – Freund kommen, um ihn wieder in Schwung zu bringen, rekapitulierte er f�r sich, als er sich auf den Weg zum abendlichen Treff mit Alfons machte, ohne zu vergessen, dass sein Theli-Rehli einen freilich noch viel gr��eren Anteil an dieser frischen Lebenslust hatte.

Wie deutlich sich doch die Atmosph�re des Treffens der beiden M�nner von dem vorherigen unterschied! Lag vor wenigen Tagen noch eine distanzierte Spannung in der Luft, eine unterschwellige Vorsicht, wenn nicht gar Misstrauen, so hatten jener erste Bierabend und, vor allem, der so gro�artig verlaufene Pfingstmontag bewirkt, dass beiderseits jegliche Besorgnis gewichen war. F�r Falko war das Wichtigste, dass es Thea gut tat, dass er sie mit Alfons zusammengebracht hatte, w�hrend der �ltere nun wirklich keine Bedenken mehr haben musste, dass Falko ihn etwa f�r seine Art und Weise des Umgangs mit den jungen Dingern verurteilte.

Einig im Sinn, redeten die beiden sich vorbehaltlos alles von der Seele, was ihnen in Bezug auf den vorigen Tag im Kopf herumging. Aber dabei blieb es nicht. Das sch�nste, �ber alle Ma�en begeisternde Erlebnis w�re doch noch viel mehr wert, wenn man darauf aufbauen k�nnte, um es nicht nur gelegentlich zu wiederholen, sondern gar zu steigern. Und �der gute alte Alfons“, wie er sich mit dem ihm eigenen feinen ironischen Unterton gern selbst nannte, war genau der Richtige, dazu die passenden Ideen zu entwickeln.

�Und als wir uns dann zusammen �ber diese Dunja hergemacht haben – das war schon was!“, schw�rmte er. �Das war echte Freundschaft: miteinander teilen.“

Feierlich hob er den Korn, den er zur dritten Runde Bier spendiert hatte, zwinkerte Falko zu und sagte in seiner typischen Rhetorik: �Also, mein Lieber, ich m�chte mich revanchieren. Es gibt schlie�lich noch mehr kleine Fickm�use in dieser Stadt. Du wei�t ja, eine davon geht bei mir ein und aus, und ich finde, du solltest Maria ein bisschen n�her kennenlernen. H�chste Zeit, dass die kleine Nutte endlich ein paar Schw�nze mehr zu reiten lernt.“

Dass Alfons seinen erheblichen Durst in gro�en Z�gen l�schte, war sicher nicht unschuldig daran, dass die Worte unbedacht aus ihm heraussprudelten. Dennoch war er darauf erpicht, bei Falko in keiner Weise den Eindruck entstehen zu lassen, er wolle sich in dessen Verh�ltnis zu Thea einmischen. Was Dunja betraf: Sie war ihm sympathisch, doch trotz ihres gleicherma�en verf�hrerischen wie unschuldig-jungen Aussehens, mit dem sie durchaus als Dreizehnj�hrige durchgehen konnte, erschien sie ihm doch eher wie eine Seniorpartnerin in diesem gemeinsamen Spiel, in dessen Mittelpunkt unerfahrene, j�ngere M�dchen standen. Analverkehr mit Dunja war f�r den Apotheker ein h�chst angenehmer Zeitvertreib, doch ein laues L�ftchen gegen den erotischen Sturm, in den ihn allein schon die Vorstellung einer Zehn- oder Elfj�hrigen warf, die mehrere Schw�nze nacheinander oder gleichzeitig in ihre L�cher gesto�en bekam, einschlie�lich seines eigenen, um am Ende f�rmlich im Sperma zu baden.

Alfons war kein Unmensch, auch er hatte seine Grenzen. Sein besonderes Faible mochte auf M�dchen liegen, die sich wirklich noch am Anfang ihrer pubert�ren Phase befanden, doch ihm war wichtig, dass die kleinen Luder seine Zuwendung nicht nur hinnahmen, sondern bestens zu genie�en verstanden. Hierauf verwandte er sein ganzes Einf�hlungsverm�gen, mit Erfolg, wie es schien.

Falko hingegen wurde f�r einen Moment noch einmal deutlich bewusst, worin er und sein Freund sich unterschieden. Alfons wollte ein M�dchen besitzen und beherrschen, er selbst lehnte dieses Besitzdenken ab. Auf seltsame Weise liefen neuerdings diese gegens�tzlichen Denkweisen auf das Gleiche hinaus, nur deswegen sa�en sie ja jetzt so einvernehmlich beieinander. Der Alkohol verhinderte jedoch, dass er diese philosophischen Gedanken weiterspann, und lie� ihn zunehmend hemmungsloser Alfons’ Ideen folgen. Die beiden M�nner hatten sich hier am Schnittpunkt ihrer Interessen getroffen. Das war es, was z�hlte!

Noch vor Tagen h�tte Falko Alfons’ Vorschlag, jenes noch j�ngere M�dchen einzubeziehen, zwar schon in seiner Phantasie begr��t, in der Wirklichkeit jedoch dankend abgelehnt, zumindest bei klarem Verstand und n�chternem Nachdenken und vor allem seiner Thea zuliebe. Doch das Wochenende hatte alles ge�ndert. Falko war bewusst geworden, nicht zuletzt auch noch durch Theas liebe Zeilen, die er am Morgen bekommen hatte, dass derlei Dinge das romantische Verh�ltnis zwischen Thea und ihm nicht ersch�ttern konnten, sondern eher nur noch mehr festigten.

�Maria...“, murmelte also Falko mit bereits schwerf�lliger Zunge, �ich w�re nicht abgeneigt.“ Er nahm einen weiteren Schluck Bier, der ihm die unangenehme Sch�rfe des Schnapses vom Gaumen vertrieb. �Aber wei�t du....“

Alfons schaute in Falkos ratloses Gesicht und wusste sofort, welches Problem sein Freund erkannt hatte. �Ich wei� – drei von den nimmersatten Schlampen sind zu viel f�r uns.“

�Wir brauchen Verst�rkung“, pflichtete Falko bei.

�Hat Dunja da nicht ’was von einem Fernfahrer erz�hlt, mit dem sie es treibt? So einer hat doch bestimmt Ausdauer.“

Falko nickte zustimmend. Und dann brachte er auch gleich noch Veit ins Spiel, Theas erste, harmlose Liebelei, von dem er annehmen durfte, dass er als eine Art unvollendetes Projekt in ihrem Hinterkopf durchaus noch eine gewisse Rolle spielte. Schon sah er vor sich, wie Thea ihn anfeuerte: �Los, du Schlappschwanz, besorg es mir endlich, das wolltest du doch“, wie er seinen jungfr�ulichen Penis in ihre gierige Spalte gr�be, bevor sich im n�chsten Moment seine Aufregung entl�de, woraufhin sich Thea entt�uscht an Alfons wenden w�rde und Veit bei Dunja Trost und Zuwendung f�nde. 

Zwei weitere Bier wurden gebracht, und Alfons erhob sein Glas. �Auf die Zukunft“, verk�ndete er augenzwinkernd und leckte sich die Lippen. Seine vorherigen Gedanken �ber Freundschaft und gerechtes Teilen und Respekt vor Falkos romantischer Ader hatten sich wohl im Alkoholrausch verfl�chtigt, denn lallend f�gte er hinzu, was er urspr�nglich kaum zu denken gewagt hatte: �Ich hab mir �berlegt, deine Thea... die k�nnte doch auch selbst ihre Pillen in der Apotheke abholen. Direkt bei mir, meine ich, im Hinterzimmer.“

Falko sah ihn aus glasigen Augen an. Was er da h�rte, riss ihn aus der einen erektionsverursachenden Phantasie und bef�rderte ihn gleich in die n�chste, lie� ihm jedoch gleichzeitig auf unangenehme Weise den Schwei� auf die Stirn treten. Alfons sprach weiter: �Es ist ja auch so: Als Apotheker trage ich ja Verantwortung. Ich muss mich ja schlie�lich �berzeugen, dass das Medikament wirkt, gerade bei einem so jungen Ding. Naja, und wenn sie will – ich brauchte auch mal wieder eine Sch�lerin zum Ausliefern, vielleicht w�rde sie das ja lieber machen, als Zeitungen auszutragen.“

Falko starrte vor sich auf den Tisch und merkte, dass es Zeit wurde zu gehen. �Ich kann sie ja mal fragen“, antwortete er.

Das Zeitungsm�dchen (Teil 6 von 8) –   Creative Commons:

(CC: BY-NC-ND)   Rolf Isar und Paul Pixie

 

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