|
Alles ist Gut
by
ManuelaYasmina
©
Die Nacht ist schon sehr weit fortgeschritten. Wir hatten noch den Spielfilm auf pro7 gesehen und sind danach ins Bett
gegangen. Als sie sich auszog starrte ich sie nur an.
�Was ist Schatz?", fragte sie mich, als sie meine Augen auf ihrem K�rper ruhen sah.
�Du bist wundersch�n.", antwortete ich ihr.
Sie l�chelte mich nur an und zum Dank f�r dieses ehrliche Kompliment verf�hrte sie mich. Erst sehr viel sp�ter lag sie, v�llig
ersch�pft, in meinem Arm und schlief. Sie l�chelte im Schlaf und dr�ckte sich nur noch fester an mich. Wie sehr hatte ich in
den Jahren, welche hinter uns lagen, dies an ihr geliebt. Selbst im tiefsten Schlaf kam sie jede Nacht zu mir und suchte meine
W�rme. Und ich gab sie ihr. Jede Nacht. Und dies nun schon seit 42 Jahren. Unterbrochen nur von ihren tr�nenreichen
N�chten, als ich bei der Bundeswehr war. Nur, um an den Wochenenden jene verlorenen N�chte der Woche nachzuholen. All
die Jahre gab es nur sie f�r mich und mich f�r sie. Nur zu gerne h�tten wir die Zeit zur�ckgedreht, um all die Jahre erneut zu
durchleben. Den ersten scheuen Blick, den ersten Ku�, die erste Nacht, der Moment in der Kirche, ihr fast schon sch�chterner
Satz: Schatz, ich bin schwanger, die Geburt unserer Tochter, wie sie gro� wurde und mit ihrem Leben unsere Liebe nur noch
mehr festigte. Sie war so gl�cklich mit ihr an ihrer Brust. Sie bl�hte richtig auf. Als Mutter. Ich habe ihr geholfen, ihr zur
Seite gestanden, so sehr ich konnte. Mein Blick gleitet �ber ihr Gesicht. Einige Falten sind hinzugekommen. Aber seinen
Liebreiz hat es niemals verloren. Meine Gedanken schweifen ab, reisen durch die Zeit. An den Anfang.
�Die Jungen auf die Seite und die M�dchen in die Mitte und an die Fensterseite."
1964 war das Jahr der gro�en Revolution. In unserer Schule. Wir waren die ersten, die in den Genu� des gemischten
Unterrichtes kamen. Zu deutsch: Wir Jungs wurden mit M�dchen in eine Klasse zusammengelegt. Nur, wir waren 10, 11.
Was interessierte uns schon an den M�dchen? Nix. Sp�ter w�rde sich das �ndern. Aber bis dahin flo� noch sehr viel Wasser
den Rhein hinunter. Jetzt sahen sie alle gleich aus. Wie Schneewittchen: Keinen Arsch und keine Tittchen.
Langsam gingen wir zu den uns zugewiesenen Pl�tzen. Ich sa� in der vorletzten Reihe, ganz links am Gang, der dort die
Jungen von den M�dchen trennte. Auf der Seite der M�dchen war der erste Platz am Gang frei. Doch dann kam ihr Platz. Sie,
das war ein M�dchen, mit einer ganz besonderen Ausstrahlung. 10j�hrige M�dchen hatten noch nichts an sich, was uns
Jungen auf schmutzige Gedanken bringen konnten. Aber ihr Gesicht brachte mich auf saubere, sch�ne Gedanken. Mit ihrem
langen blonden Haaren, sie reichten ihr bis fast auf die H�fte und waren stets zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden,
sah sie sehr h�bsch aus. Das Kleidchen stand ihr sehr gut. Wei�e Kniestr�mpfe und schwarze Schuhe. Egal was sie trug, sie
sah immer bezaubernd darin aus. Aber das wichtigste, und auch das wesentlichste an ihr waren: Ihre Augen! Sie waren klar
und hell. Doch was sie damit machte, das nahm mich damals gefangen. Denn wenn sie ihren Kopf senkte, sch�chtern und
verlegen zu Boden schaute und mich nur kurz aus den Augenwinkeln anblickte, dann war ich in ihrem Bann gefangen.
Damals, wie heute auch noch.
Schon am ersten Tag schaute sie mich so an und hatte mich in ihren Bann gezogen. Es war eigentlich nur ein kurzer Blick zu
mir her�ber gewesen. Wahrscheinlich nur um zu sehen, wer dort sa�. Aber als sie meinen Blick zu ihr sah, schaute sie
sch�chtern zu Boden. Und ich war von ihnen gefangen. In der Folgezeit schaute ich sehr oft zu ihr hin�ber. Manchmal
merkte sie es nicht. Aber es gab auch Augenblicke, da schaute sie in dem Moment wieder sch�chtern zu Boden. Als wenn sie
meinen Blick gesehen oder gesp�rt hatte. Dennoch dauerte es noch Jahre, bis das ich den Mut aufbrachte, sie anzusprechen.
Wir waren 13, 14, da hielt ich es nichtmehr aus. St�ndig drehte sich alles nur um sie. Jeden Abend vor dem Einschlafen
dachte ich an sie. Tr�umte davon wie ich sie ansprach, mich ihr erkl�rte, sie fragte und sie das eine Wort sagt, was ich mir so
sehr w�nschte. Doch am Tag war ich wieder zu einem sch�chternen Jungen geworden. Zum Gl�ck entwickelte sich Helmi
nicht so schnell wie einige andere M�dchen in unserer Klasse. Bei einigen reichte �C" schon nichtmehr aus. Daher waren sie
auch das Ziel der Blicke der Jungs. Niemals meine angebetete. Doch dies konnte sich jeden Tag �ndern. Und so mu�te etwas
passieren. Nur was? Mit ihr reden konnte ich nach den 4 Jahren noch immer nicht. Blieb also nur ein Ausweg. Ein
Liebesbrief. Doch wie man den schrieb, davon hatte ich damals noch keine Ahnung. Also versuchte ich es mit einem kleinen
Gedicht. Etwas, was ich noch weniger konnte. Aber ich war da anderer Ansicht. Also schrieb ich:
�Ich liebe dich, ich k�sse dich, doch dich zu fragen trau ich mich nicht.
Wer dir das schrieb das mu�t du raten, denn ich werd es dir nie verraten."
Zugegeben, nach dem Motto: �Reim dich, oder ich fre� dich" war dies ein nettes Gedicht. Darunter malte ich noch einen
kleinen Schneekristall, wie sie ihn auf meinem Rechenblock bestimmt schon gesehen haben mu�te. Den konnte ich sehr gut
und malte ihn gerne. Meist keine 10 mal 10 K�stchen gro�. Doch an jenem Tag lag auf meinem Pult mein Rechenheft. Und
auf der ersten Seite prangte ein Schneekristall in �bergr��e. Fast das ganze Blatt nahm er ein. Und den mu�te sie sehen.
Denn das Heft lag am Rand meines Platzes, direkt am Gang. Und hier ging sie vorbei. Als ich wenig sp�ter, wegen meines
Benehmens, vor die T�re mu�te, da steckte ich das Gedicht in die Tasche ihres Anoraks, welcher drau�en an einem der
Haken hing. Jedenfalls dachte ich, da� es ihrer war. Minuten sp�ter schellte es zur Pause. Wir gingen hinunter auf den Hof
und man kann sich vorstellen, wie sehr mein Herz schlug. Hatte sie meinen Zettel gefunden? Hatte sie ihn gelesen? Alleine?
Hatte sie ihn den anderen M�dchen gezeigt? Als wir nach der Pause in die Klasse kamen, zeigte sie keinerlei Reaktionen.
Mein Rechenheft mit dem �bergro�en Kristall lag noch immer auf der Ecke meines Pultes. Sie �mu�te" ihn gesehen haben.
Aber nichts geschah. Und in den folgenden Tagen auch nicht. Nun war guter Rat sehr teuer. Hatte ich etwa den verkehrten
Anorak best�ckt? Es hingen drei oder vier fast gleiche zusammen. Hatte ich in der Aufregung den falschen erwischt? Wartete
am Ende jetzt ein anderes M�dchen auf mich? Und wu�te sie, da� ich einer anderen geschrieben hatte? Aber wenn, dann war
das doch nur ein Versehen gewesen. Eine Verwechslung!
In der folgenden Zeit wurde ich immer unruhiger. Weder von ihr, noch von einer anderen kam eine Reaktion. Auf letzteres
war ich nun wirklich nicht scharf. Letztendlich mu�te ich einen anderen Weg w�hlen. Aber noch konnte ich nicht �ber
meinen Schatten springen. Erst Jahre sp�ter schwang ich mich zu einer gewaltigen Tat auf. Ihr Geburtstag kam wieder in
Sicht. Sehr lange hatte ich an dem Brief gesessen. Ja! Ich schrieb ihr wirklich einen Brief. Doch t�glich kam etwas hinzu,
wurde etwas gestrichen. W�rter, S�tze, ja sogar ganze Abschnitte verschob ich, zerpfl�ckte sie und ordnete sie neu an.
Schlie�lich, nach gut einem Monat angestrengter Arbeit lag er vor mir. Gur, einige Aussagen wiederholten sich. Teils
wortw�rtlich, teil abgewandelt. Ich beschrieb ihr meine erste Reaktion als ich sie sah. Wie sie in meinen Augen war. Zog
vergleiche von fr�her und heute, schlie�lich war sie in der Zeit ja gewachsen. Auch in fraulicher Hinsicht. Jedoch legte ich
auf diesen Blickpunkt weniger wert. Und zum Schlu� blieben nur noch ihre Augen und ihr Wesen �brig. Und dies kam mehr
als einmal im Brief zur Sprache. Auch die Entt�uschung, da� ich sie in all der Zeit niemals mit offenen Haaren gesehen hatte
und da� sie so bestimmt noch h�bscher aussehen w�rde. Ich schrieb �ber die vergangenen Jahre und meine Zuneigung zu ihr,
wie sie vom ersten Tag an immer gr��er und tiefer geworden war. 6 Seiten lang war er geworden. Ich steckte ihn in einen
Umschlag und schrieb darauf, da� sie ihn bitte alleine lesen m�ge. Und diesen Umschlag steckte ich in einen weiteren, an sie
adressiert. Nat�rlich war ich mutig genug und hab meinen Absender �nicht" drauf geschrieben. Doch der versteckte Hinweis,
da� ich fast neben ihr sa�, und ein kleiner Schneekristall als Unterschrift, das mu�te sie doch eigentlich auf den richtigen
Weg bringen. Da der 30te November 1968, ihr Geburtstag, auf einen Samstag fiel, schmi� ich den Brief am Donnerstagabend
in den Briefkasten. So w�rde er am Freitag, der Briefkasten wurde an diesem Abend nichtmehr geleert, auf dem Postamt
ankommen und sp�testens, nein, genau am Samstag zu ihr gelangen. Unn�tz zu sagen, das ich es schon eine Minute nach
einwerfen des Briefes bereute. Ich war halt ein Feigling. Und es war auch unn�tz zu sagen, da� ich Donnerstagnacht sehr
schlecht schlief. Eigentlich Bl�dsinn, da sie den Brief ja fr�hestens am Freitagnachmittag nach der Schule, wenn alles richtig
lief, am Samstagvormittag in H�nden halten konnte. Dennoch hatte ich an jenem Freitag und dem folgenden Wochenende ein
�u�erst schlechtes Gewissen. Doch eigenartigerweise schlief ich in der Nacht zum Montag sehr gut. Und dann kam der
Montag.
An jenem Morgen kam ich gutgelaunt in die Schule. Doch schon der erste Blick von ihr lie� mich klein wie eine Am�be
werden. Nicht das er irgendwie b�se oder auslachend gewesen w�re. Aber er war v�llig anders als bisher gewesen. Ich
konnte nicht erkennen, ob sie meinen Brief gelesen hatte, noch, ob sie ihn mir zuschrieb. Und ob sie von mir angetan war
oder nicht, lie� sich auch nicht ermitteln. Zumindest lachte niemand �ber mich. Also behielt sie das Geheimnis meiner Liebe
f�r sich. Doch, �h, wu�te sie, da� ich der Urheber war?
Drei Wochen waren seit jenem Brief vergangen. T�glich schaute sie mich so eigenartig an, da l�chelte sie mich pl�tzlich an.
Mitten in der Erdkundestunde, ich hatte wieder zu ihr hin�ber geschielt, da wand sie ihren Kopf zu mir hin und l�chelte. Und
als ich zusammenzuckte, da grinste sie und schaute wieder nach vorne. In den folgenden Tagen wiederholte sich dieses Spiel.
Dennoch hatte ich nicht den Mut zur�ckzul�cheln. Ich wu�te nicht, ob sie auf eine Reaktion meinerseits wartete. Ich dachte
nicht, denn dazu war ich doch nicht f�hig. Noch nicht. Erst eine Woche nach den Weihnachtsferien passierte etwas. Als die
Schule zu Ende war, blieb sie etwas zur�ck. Da ich noch meine B�cher einpacken mu�te, war ich der letzte der Jungen,
welcher die Klasse verlie�. Noch zwei M�dchen waren hinter mir, darunter �sie". W�hrend das andere M�dchen die Klasse
abschlo� und uns dann �berholte um schnell raus zu kommen, holte sie mich nur ein und ging schweigend neben mir her.
Vorsichtig schielte ich zu ihr hin und sah, da� sie dies ebenfalls machte.
�Hast du kapiert, war sie damit meinte?", fl�sterte sie da.
Sie bezog sich auf die uns gestellte Hausaufgabe in Deutsch. Wir sollten einen Aufsatz schreiben, �ber einen gl�cklichen
Moment. Ich erkl�rte es ihr auf dem Heimweg, da wir fast den gleichen hatten. Sie mu�te noch eine Stra�e weiter. Da blieb
sie pl�tzlich stehen und schaute nach unten auf den Boden. Das war der Anfang ihrer Augenattacke. Dann sagte sie, mich aus
den Augenwinkeln mit ihrem Blick attackierend:
�Mein gl�cklichster Moment war, als ich deinen Brief gelesen habe."
Starr vor Schrecken sah ich sie an.
�Das ist ein sehr sch�ner Brief. Danke. Ist das alles wahr?"
Ich konnte nur nicken, denn der Klo� in meinem Hals schwoll gerade zur Gr��e eines Fu�balles an.
�Warum hast du mir das nicht schon fr�her gesagt oder geschrieben? Du bist doch sonst nicht sch�chtern."
Noch konnte ich ihr nicht antworten. Ich starte sie mit feuerrotem Gesicht an, da hob sie ihren Kopf und schaute mir in meine
Augen.
�Du hast so viele Jahre vergeudet."
�Wie meinst du das?", brach es aus mir heraus.
�Das sag ich dir, wenn du mich fragst."
�Wie fragst?"
�Steht doch in deinem Brief. Also frag."
Nat�rlich wu�te ich genau was sie damit meinte. Nur, ich dr�ckte mich wie ich nur konnte um diese Frage herum. Eigentlich
wollte ich sie ja fragen. Aber ich brachte es nicht fertig. Doch als sie sagte, das da noch jemand w�re, sie aber noch nicht
gefragt habe und sie nicht gerne den anderen nehmen w�rde, aber kein anderer sie bisher gefragt habe, da raffte ich mich auf.
�Willst du mit mir gehen?", stolperte es aus mir heraus.
�Ja.", war ihre kurze und knappe Antwort.
Z�gernd hielt sie mir ihre Hand hin, den Blick wieder nach unten gesenkt, mich aber aus den Augenwinkeln anblickend. Und
damit hatte sie mich wieder in ihren Bann gezogen. Vorsichtig nahm ich ihre Hand und ich begleitete sie nach Hause. Vor
der T�re verabschiedeten wir uns voneinander. Doch sie schien auf etwas zu warten. Zuerst wu�te ich nicht wieso wir uns
schweigend gegen�ber standen. Als sie aber mit ihren Kopf n�her kam, da wu�te ich es. Sie wollte einen Ku�! Oh Gott!
Trotz meines Alters hatte ich doch noch nie ein M�dchen gek��t. Was ist, wenn ich etwas falsch machte? Trotzdem k��te ich
sie. Ganz harmlos, aber dennoch sehr z�rtlich, ohne Druck, ohne Zunge. Und als ich kurz die Augen �ffnete, da sah ich, da�
sie ihre geschlossen hielt. Leider war der Ku� sehr schnell zu Ende. Dennoch mu�ten wir grinsen, da jeder von uns in ein
rotes Gesicht blickte. Darum k��ten wir uns erneut. Nun schon etwas intensiver, aber noch immer sehr z�rtlich und ohne
Zunge. Als wir uns nun voneinander trennten, war unsere Gesichtsfarbe schon wieder normal geworden. Wir schauten uns
noch einige Sekunden in die Augen und ich sp�rte, da� ihr Bann auch funktionierte, wenn sie mich direkt ansah.
Schon am folgenden Morgen winkte sie mich auf dem Schulhof zu sich in eine abgelegene Ecke. Irgendwie f�hlte ich mich
schuldig oder �ngstlich. Eines davon mu�te es sein. Da sagte sie:
�Hast du nichts vergessen?"
�Was?"
�Gestern hast du mich gek��t, als du gegangen bist."
�Ja."
�Und?"
�Was?"
�Krieg ich keinen zur Begr��ung?"
Ein Stein fiel mir vom Herzen. Sie wollte einen Ku�. Nat�rlich wollte ich sie k�ssen. Doch hier in der Schule? Was w�rden
die anderen sagen? Und dies sagte ich ihr auch. Allerdings erst nachdem ich sie gek��t hatte.
�Das ist mir doch egal was die sagen. Die sind doch nur neidisch."
Und damit gab sie mir einen Ku�, obwohl in dem Moment ein Sch�ler uns sah. Allerdings nicht aus unserer Klasse. Und von
diesem Tag an begr��ten wir uns jeden Morgen mit einem Ku�. Allerdings blieb unser Geheimnis doch nicht lange geheim.
Jemand aus unserer Klasse schien uns gesehen zu haben. Und so waren wir, trotz der eigentlich vorhandenen Reife unserer
Mitsch�ler, eine Zeitlang das Gesp�tt der Klasse. Aber wir waren zu dem Schlu� gekommen, da� uns das egal w�re.
Schei�egal! Und so begr��ten wir uns auch weiterhin mit einem Ku�. Aber niemehr in der kleinen Nische, sondern mitten
auf dem Schulhof. Und in den Pausen sa�en wir auch immer zusammen. Und da wir uns nicht an dem Gel�chter st�rten, so
ebbte dies auch bald ab. Nach der Schule machten wir meistens zusammen die Hausaufgaben. Und wenn wir damit fertig
waren, spielten wir zusammen. Hin und wieder gingen wir ins Kino, Eis essen oder einfach nur raus. Dann allerdings suchten
wir uns immer einen versteckten Platz, wo wir uns ungest�rt k�ssen konnten. Zwei oder drei Monate sp�ter suchten wir uns
Freundschaftsringe aus. Billige Freundschaftsringe, die f�r uns viel mehr bedeuteten als nur Freundschaftsringe. Irgendwie
wu�ten wir, da� wir zusammen bleiben w�rden. Fest zusammenbleiben w�rden. Sehr fest.
Es dauerte sehr, sehr lange, wir standen mittlerweile beide schon vorm Abi, bis das wir begannen uns vorsichtig zu ber�hren.
Unsere Gesichter streichelten wir fast schon seit dem ersten Tag. Ebenso unsere Arme. Aber schlie�lich sp�rten wir, da� es
uns nichtmehr gen�gte. Eines Tages fuhren wir in meinem Wagen zum Herkulesberg. Oben geschah es dann. Sie legte an
diesem Tag meine Hand auf ihre Bluse mitten auf ihren Busen und schaute mich an. Sehr vorsichtig dr�ckte ich ihre Brust
und sie schaute mich in dem Moment gl�cklich an. Lange Zeit war dies auch das Einzige, was ich tat. Nat�rlich war ich
neugierig auf das, was sich unter ihrer Bluse und ihrem BH verbarg. Schlie�lich war die Zeit an ihr nicht vorbeigegangen,
ohne sichtbare Ver�nderungen an ihrem K�rper hinterlassen zu haben. Die Zeit der A-Gr��e war schon l�ngst �berschritten
worden, und sie schien B einfach �bersprungen zu haben. Doch die Festigkeit, die ich nun in meinen H�nden sp�rte,
bescheinigte ihr einen straffen Busen. Doch eigenartigerweise dachte ich bisher nie daran, ihr von mir aus an ihre Br�ste zu
gehen. Und ihre Pers�nlichkeit lie� mich ihren Busen nun auch sehr langsam und vorsichtig erforschen. Und wenn ich in der
Zukunft mal an eine Grenze stie�, so war sie es, die diese Grenze f�r mich einri�. Sie �ffnete, statt meiner Hand, ihre Bluse,
sie griff hinter sich und �ffnete ihren BH, sie schob ihre Bluse auseinander oder ihren Pulli hoch und schob meine Hand an
ihre nackten Br�ste. Sie war es auch, die ihre Hand auf Wanderschaft schickte und meinen Unterleib erkundete, ohne da� ich
sie dazu aufgefordert hatte. Erst danach, als sie mein Glied bereits in ihren H�nden gehalten hatte, da traute ich mich meine
Hand auf ihr Bein zu legen. Doch bereits eine halbe Stunde sp�ter schob sie meine Hand in ihr H�schen. Und von da an ging
alles ohne Scheu. Als wir mit der Klasse ins Landschulheim fuhren, sa� sie neben mir, ihren Kopf an meine Schulter gelehnt
und kuschelte sich fest an mich. Nat�rlich sah die Lehrerin dies auch. Doch sie sage nichts und lie� uns gew�hren. Allerdings
kam es mit ihr zu einer Aussprache. Und auf ihre Frage hin, wie weit wir schon w�ren, antwortete Helmi ihr, das wir erst am
Anfang st�nden. Wir w�rden gerade erst unsere K�rper erkunden. Also noch kein Petting machen. Das Erkunden schockierte
unsere Lehrerin nat�rlich und sie w�rde uns deshalb mehr im Auge behalten. Doch als wir alle ins Freibad gingen, da legten
wir uns neben sie hin. Sie konnte sehen, wie gl�cklich wir uns anschauten, hin und wieder k��ten und, au�er da� sie mit
ihrem Kopf auf meiner Brust lag und tr�umte, nichts machten. Erst nach den 14 Tagen Landschulheim forschten wir weiter.
Wir haben sehr lange probiert. Aber irgendwie stoppten wir immer, bevor einer von uns zum H�hepunkt kam. Den bekamen
wir erst sehr viel sp�ter, als wir mal wieder bei ihr zu Hause auf ihrem Bett lagen, w�hrend ihre Eltern in der Stadt waren.
Dennoch waren wir nicht nackt. Ich h�tte nur mein Glied in die Hose stecken und den Rei�verschlu� schlie�en, oder sie nur
ihren Pulli und ihren Rock herabziehen m�ssen. Auch hatten wir uns darauf geeinigt, uns hintereinander zu befriedigen. So
hatte immer einer von uns sein H�schen noch an. So verh�teten wir im Kleinen. Sp�ter, als es gef�hrlicher wurde, nahm sie
bereits die Pille. Aber miteinander geschlafen? Das dauerte noch. Wir waren ja noch beim Petting. Und nur weil wir �ber
unsere K�rper gesprochen hatten, spritzte ich auf ein bereitliegendes Handtuch. Erst nachdem wir alle verr�terischen Spuren
beseitigt hatten, erst dann legte sie sich aufs Bett und zeigte mir, was ich mit meinen H�nden an ihrem K�rper anrichten
konnte. Und ich richtete gerne an. Monate sp�ter kamen auch unsere Lippen und Zungen hinzu. Naturgem�� kam ich als
Junge fr�her als sie. Also sehr schnell. Doch mit der Zeit legte sich meine Schnelligkeit. Und irgendwann begann ich, so wie
sie es schon von Beginn an machte, ihre Ber�hrungen zu genie�en. Und so konnte ich es sehr lange herausz�gern. Allerdings
kam dann nochmal so viel bei mir raus. Doch schien sie das zu begeistern.
Helmi machte nach der Schule eine Lehre als Fris�se, ich ging zur Post und wurde Fernmeldehandwerker. In dieser Zeit
haben wir auch unsere erste Nacht miteinander verbracht. Wir durften, wir gingen ja schlie�lich schon seit Jahren
miteinander, gemeinsam nach Bayern in Urlaub fahren. Unsere Eltern dachten ja, da� wir die letzte Grenze schon l�ngst
�berschritten h�tten. Zumal Helmi schon seit Jahren die Pille nahm. Drei Tage vor dem Urlaub ging sie zu ihrer �rztin und
lie� sich von ihr bescheinigen, da� sie noch Jungfrau war. Das Gesicht ihrer Eltern war wunderbar. Ohne diese
Bescheinigung h�tten sie uns das niemals geglaubt. Das Sch�nste daran war, das ihre Eltern sich bei uns entschuldigten, da
sie etwas anderes angenommen hatten. Etwas sehr intimeres. Im Bayern hatten wir ein Doppelzimmer. Drei Wochen haben
wir dort verbracht und waren mit dem Auto durch die Landen gefahren. Doch erst vier Tage vor unserer Abreise haben wir
miteinander geschlafen, haben uns gegenseitig entjungfert. Und seit der Nacht haben wir mindestens viermal in der Woche
miteinander geschlafen. Am Wochenende manchmal nochmal so oft. Ich glaube, wir haben die Zeit nachgeholt, in der wir
nichts oder nur Petting gemacht hatten.
|