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Ein ganz normaler Samstag (MFmf, Inc)
by Hajo
„Mami, was heißt eigentlich blasen?" Ich bekam einen ordentlichen Schrecken, als ich hörte, was meine 11-jährige Tochter Jennifer am Frühstückstisch wissen wollte. Beinahe wären mir die Frühstücksteller, die ich gerade in die Spülmaschine räumen wollte aus der Hand geglitten. Ich sah, und musst innerlich grinsen, wie Manfred, meinem Mann, das Brötchen im Hals stecken blieb.
„Äh,,;," fing ich an zu stottern. „Woher hast du das denn?" fragte ich dann zurück.
„Die Mädchen auf dem Schulhof haben sich drüber unterhalten," meinte Niffi, so riefen wir sie alle, und biss noch einmal in ihr Marmeladenbötchen. Ich räumte erst einmal die Teller in den Spüler, um etwas Zeit zu gewinnen. Manfred vertiefte sich demonstrativ in die Morgenzeitung. Es blieb also wieder einmal an mir hängen.
„Mädchen aus Deiner Klasse?" fragte ich dann noch mal nach. Es interessierte mich schon, wer diese Mädchen waren, die sich über derlei Dinge in der Schule unterhielten.
„Die Claudia von nebenan war auch dabei," sagte Niffi kauend, „und Tabea und Sarin." Die beiden letztgenannten, das wußte ich, gingen in Jennifers Klasse. Auch wenn Tabea aus etwas ungeordneten Verhältnissen kam, wie man so sagte, und auch schon einmal sitzen geblieben war, so waren die Mädchen doch alle kaum älter als unsere Tochter.
„He, was geht?" Flo (Florian) unser 14-jähriger Sohn stürmte in die Küche. Ich war zwar etwas ärgerlich, weil er es immer auf die Spitze treiben musste, nämlich immer auf die letzte Minute noch einen Toast reinzwängen und dann gleich aus der Tür. Aber es verschaffte mir immerhin wieder etwas Zeit, nachzudenken.
„Ich hab Mama gefragt, was blasen ist," meinte Niffi. „Aber die weiß das wohl auch nicht."
„Ich kann's Dir nachher erklären," grinste unser Sohn. Ich warf ihm einen bösen Blick zu, aber er grinste nur. Ich wußte sehr gut von den Pornoheften, die unter seinem Bett in einer Kiste aufbewahrt wurden. Dass er seiner Schwester erklären könnte, was blasen ist, bezweifelte ich nicht. Zumindest theoretisch.
Zum Glück gab Niffi aber erstmal Ruhe. Sie schien das Thema vergessen zu haben
Am nächsten Morgen, als ich die Fenster in den Kinderzimmern putzen wollte, fand ich in Florians Zimmer, hinters Bett gerutscht, einen von Niffi's Slips. Einen Moment stand ich verdattert da und wußte nicht, was ich davon halten, vor Allem, was ich nun tun sollte.
Am Abend, als die Kinder schliefen, erzählte ich Manfred davon.
„Meinst Du, zwischen den beiden läuft irgendwas?" fragte er. Er hatte sogar das Buch beiseite gelegt und sah mich neugierig an.
„Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, so wie sie sonst immer miteinander streiten," antwortete ich.
„Naja, auf der anderen Seite, sie sind jetzt beide in einem gefährlichen Alter. Flo mit 14 sowieso und bei Niffi fängt's wohl auch allmählich an," vermutete er. Ich legte die Fernbedienung beiseite und setzte mich zu ihm auf die Lehne vom Sessel.
„Da muss der Herr Papa wohl allmählich die Schrotflinte vom Dachboden holen und mal etwas ölen," grinste ich. Das war in unserer Familie schon immer so ein geflügeltes Wort gewesen, wenn Mädchen in die Pubertät kamen und anfingen, sich für Jungs und Sex zu interessieren. Manfred fing an zu lachen und ich stimmte ein,
„Ich hab mich eh schon gewundert, dass von den Beiden noch keiner angekommen ist und über diese Bienen und Blüten Sache reden wollte!" Manfred sah zu mir hoch. Ich schüttelte erschüttert den Kopf.
„Also diese Gespräche hatten wir, falls es Dir entgangen sein sollte, als die beiden 11 und 8 waren." Manfred zog die Augenbrauen hoch.
„Dass war es wohl nicht ausführlich genug, wie es scheint," meinte er, „wenn dabei so wichtige Punkte wie ‚blasen' ausgelassen wurden." Mir fiel sofort der nur zu bekannte Unterton in seiner Stimme auf. Nachtigall ick hör dir trapsen!
„Apropos," meinte er grinsend. „Weißt Du denn eigentlich noch, was das ist und vor Allem, wie's geht?" Seine Hand strich über meinen Rücken hinauf zu meinem Nacken.
„Soooo lange ist's nun auch wieder noch nicht her," lächelte ich zurück. Ich musste zugeben, ein wenig ins Hintertreffen geraten war unser Liebesleben in den letzten Wochen und Monaten schon. Erst die Krankheit meiner Mutter und dann hatte Manfred ein neues Projekt auf's Auge gedrückt bekommen und hatte so einige Abende in der Firma zugebracht. Aber diese Zeiten waren zum Glück jetzt wieder vorbei. Alles kam in etwas ruhigeres Fahrwasser.
Ich stützte mich auf seinem Oberschenkel ab, als sein Druck auf meinen Nacken kräftiger wurde. Mit einer Hand öffnete er seine Hose und zu meinem Erstaunen hatte er tatsächlich schon eine ganz ansehnliche Erektion. Das war nicht immer so gewesen. Sein kleiner Freund hatte schon wesentlich schlechtere Zeiten gesehen.
Ich weiß, das Wohnzimmer ist nicht gerade der beste Ort, um Sex zu haben. Zumindest nicht, wenn man Familie hat und die noch nicht allzu lange in ihren Betten verschwunden waren. Auf der anderen Seite hat es uns schon immer sehr gereizt, Sex an eher ungewöhnlichen Orten, sprich, irgendwo, wo man erwischt werden könnte, zu haben. Das hatte zwar auch mit den Jahren nachgelassen, einfach auch mangels Zeit und Gelegenheit, aber ab und zu flackerte es noch mal wieder auf. So wie jetzt.
„Erinnerst Du Dich noch," fing Manfred an, in die Vergangenheit abzudriften, „als wir mit unserem alten VW-Bus unterwegs waren?" Das war inzwischen gute 20 Jahre her. Damals nach dem Abitur hatte uns die Sucht nach Freiheit und Abenteuer fast ein halbes Jahr durch die Lande getrieben.
„Wie wir uns nicht zusammen reißen konnten und einfach zu Hertie rein sind in die Umkleide bei den Frauen. Wir hatten den Vorhang vor lauter Geilheit nicht richtig zu gemacht und da hat uns diese schreckliche Schabracke von Verkäuferin erwischt. Wir konnten grad noch aus dem Laden kommen, bevor sie die Polizei geholt hat."
„Ja," nickte ich lachend," und du konntest vor lauter Geilheit nicht einmal Deine Hose zu bekommen!" Er senkte den Blick, als hätte ich seinen wunden Punkt getroffen. Entschuldigend legte ich ihm eine Hand auf die Schulter.
„Wir waren schon ein wildes Team, oder?" Er hob den Kopf und sah zu mir hoch. Ich nickte nur, das war wirklich eine wilde Zeit gewesen. Ruhiger wurden wir eigentlich erst, als dann Flo unterwegs war. Und auch dann mehr gezwungener Maßen."
„Oder wie wir's bei Deinen Großeltern auf der Couch getrieben haben, als wir auf ihre Katzen aufpassen sollten, und plötzlich stand Deine halbe Familie in der Tür?" Er lacht laut auf. „Ich glaube, damals ist es mir schon vor lauter Schreck gekommen!"
„Ja, das muss ein Anblick für die Götter gewesen sein. Hatten wir eigentlich überhaupt noch etwas an?" überlegte ich.
„Bestimmt nicht viel. Wenn wir zusammen waren, dauerte es doch meistens nicht allzu lange, bis wir kaum noch etwas an hatten!" wieder mussten wir lachen. Manfreds Hand war inzwischen unter mein Kleid gewandert. Ich ergriff sein Handgelenk und hielt es fest.
„Nicht hier," sagte ich leise.
„Wieso denn nicht," antwortete er, „die Kids schlafen bestimmt schon!" Wohl war mir nicht bei der Sache. Ist eben doch ein Unterschied, ob man Gefahr läuft, von Fremden ertappt zu werden, oder von den eigenen Kindern. Auf der anderen Seite hatte mich inzwischen die Erregung auch schon zu sehr gefangen. Ich ließ sein Handgelenk los und er hielt sich nicht mit weiteren Vorreden auf.
Ich stöhnte laut auf, als sich seine Hand zwischen meine Schenkel drängte. Wie so oft trug ich auch heute keine Unterwäsche. Bei Kleidern und Röcken verzichtete ich meistens darauf. Bei Hosen hingegen nur sehr ungern, weil's so scheuert. Er zögerte keinen Moment, als er spürte, wie feucht ich war. Mit zwei Fingern drang er sofort tief in mich ein und sein Daumen drückte dabei, wie er es immer tat, gegen meinen empfindlichen Kitzler.
Es dauerte so nur wenige Augenblicke, bis er mich kurz vor dem Höhepunkt hatte.
„Sag mal!" murmelte er. „Hat Dich das vorhin so heiß gemacht, oder was ist mit Dir los?" Mit der freien Hand streifte er seine Hose bis zu den Knien hinunter und dann drückte er meinen Kopf in seinen Schoss.
„So, nun zeig dem Papa mal, was blasen ist!" grinste er dabei. Weil er gleichzeitig anfing an meinem Kitzler zu reiben, konnte ich mein Stöhnen nicht mehr unterdrücken. Diesen Moment nutzte er aus. Seine Eichel drängte sich in meinen Mund. Es hatte mich schon von meiner Jugend an immer besonders erregt, einen Mann (oder Jungen) mit dem Mund zum Höhepunkt zu bringen. Ich weiß nicht, ob es dieses Gefühl von Macht ist, von dem man immer mal wieder in Frauenzeitschriften lesen kann. Mir ist das aber auch egal. Ich finde es einfach nur geil!
„Wenn uns Niffi jetzt sehen könnte," flüsterte Manfred an meinem Ohr, „dann könnte sie von der besten Bläserin dieses Planeten lernen, wie man einen Mann verwöhnt!" Mit diesen Worten stieß er gleichzeitig seine Finger in meinen Schoss und sein Glied in meinen Rachen. Ich brachte nicht einmal mehr ein Stöhnen heraus. Aber ich musste mir selbst eingestehen, dass alleine die Erwähnung ihres Namens und die Vorstellung, sie könnte uns jetzt so sehen, mich total aufwühlte.
Manfred schien es ähnlich zu gehen, denn es dauerte nur wenige Momente, bis er sich in meinem Mund entlud. Ich hatte nie irgendwann Ekel verspürt, wenn mir ein Mann seinen Samen in den Mund spritzte. Eher im Gegenteil. Nicht dass ich fand, dass es so besonders gut schmecken würde. Meistens war es eh neutral. Nur manchmal war es tatsächlich so, dass man schmecken konnte, wenn der Mann etwas besonders würziges oder aromatisches gegessen hatte.
Ich glaube, ich habe ein Faible für das verruchte, verdorbene. Angefangen bei dem Hang zur Gefahr, ertappt zu werden bis hin zu der Vorliebe, den Samen in den Mund gespritzt zu bekommen. Ich hielt also still, während es Manfred kam und ich konnte spüren, wie er es genoss. Ich hoffte nur, dass er es damit nicht, wie er es schon manchmal getan hatte, würde bewenden lassen. Ich war jetzt nämlich so heiß, dass ich dingend Erleichterung brauchte. Ich hatte zwar Übung darin, es mir selbst zu machen, aber mit einem Partner war's eben doch schöner.
Manfred zog sein langsam schlaffer werdendes Glied aus meinem Mund. Er stand auf und ich sank in den Sessel. Nur einen kleinen Moment dachte ich an die Polster, die unweigerlich etwas von meinen Säften abbekommen würden. Doch als er dann meine Beine, eines nach dem Anderen über die Armlehnen des Stuhles legte und sie damit weit spreizte, wußte ich, dass er nicht daran dachte, aufzuhören. Ich hatte das Gefühl all mein Blut würde sich auf den Weg zu meinem Schoss machen.
„Sag mal ehrlich, hat dich das vorhin erregt," fragte er. „Ich meine die Sache mit Niffy?" Manfred wußte nur zu gut, wann er mich solche Sachen fragen musste und vor Allem, wann er darauf auch eine Antwort erwarten konnte. Wenn meine Klitoris erst einmal die Regie übernommen hatte, dann war mein Gehirn außer Funktion. Dann hatte ich einfach nicht die Konzentration, mir etwas auszudenken, oder gar zu lügen. Den Mund halten konnte ich aber auch nicht.
„Ja," bestätigte ich flüsternd seinen Verdacht. Ein Grinsen breitete sich über sein Gesicht aus.
„Dachte ich es mir doch!" nickte er.
Er drang wieder mit zwei Fingern fordernd in mich ein. Ich legte den Kopf zurück und schloss die Augen. Als ich seine Zungenspitze an meinem Kitzler spürte, konnte ich mein Stöhnen nicht mehr unterdrücken.
„Psssst!" machte Manfred und legte einen Finger auf seine Lippen. „Zu offensichtlich sollten wir es denn auch nicht zeigen, dass wir es mögen, wenn man uns zuschaut!" Er grinste über's ganze Gesicht, als er sich wieder hinunter beugte und seine Zunge das Spiel an meinem Kitzler wieder aufnahm. So, wie ich es liebte, einen Mann mit Zunge und Lippen zu verwöhnen, so gern mochte ich es, wenn mir selbst Gleiches widerfuhr.
Ich glaube, in mir leben zwei Menschen. Etwa so, wie bei Dr. Jekyll und Mr. Hyde.
Für meine Familie und meine Umwelt, meinen Mann vielleicht mal ausgenommen, war ich die brave kleine Hausfrau, die zweimal die Woche ins Studio ging, um mit ihren Freundinnen Sport zu machen. Anschließen noch auf ein Käffchen oder einen Cocktail. Die an den Wochenenden ihre Eltern besuchte, oder mit den Kindern in den Wildpark fährt. Die sich um Haushalt und Kinder kümmert und die fast immer einen richtig biederen Eindruck machte.
Doch wie es unter der Schürze oder der Jeans und dem Pulli aussah, das wussten nur die Wenigsten. Im Grunde nur mein Mann und meine Beste Freundin. Susanne kannte ich schon seit wir zusammen fürs Abi gelernt hatten. Sie war dann nach Heidelberg an die Uni gegangen, während ich mich dafür entschieden hatte, eine Ausbildung zu machen und Geld zu verdienen. Trotz der räumlichen Trennung haben wir doch die ganzen Jahre hindurch den Kontakt nie ganz abreißen lassen. Mindestens alle 2 Wochen telefonierten wir miteinander. Meistens ging dabei ein ganzer Abend drauf.
Manfred hatte, zugegeben unter meiner Anleitung, seine Technik enorm verbessert. Übung macht eben doch den Meister. Meist gelang es ihm recht schnell, mich richtig auf Touren zu bringen. Sogar, wenn ich eigentlich gar nicht in Stimmung war. Und heute war ich in Stimmung! Sogar sehr. Mich irritierte es ja selbst, dass allein der Gedanke, dass unsere Kids sich mit solchen Themen wie ‚blasen' beschäftigten, erzeugte ein Kribbeln in meiner Magengrube.
Als ich heute Morgen den Slip von Niffy in Flo's Zimmer gefunden hatte, da hatte sich in mir schon einiges zusammen gekrampft. Im ersten Moment hatte ich - zugegeben - ein wenig Angst. Mir war klar, dass die beiden sehr wahrscheinlich, wie fast alle in ihrem Alter, ihre Neugier im Hinblick auf das andere Geschlecht stillen wollten. Und wenn man Geschwister hat und sich nicht ganz spinnefeind ist, dann war das einfach der beste Weg.
Leider hatte ich nie Geschwister gehabt, also konnte ich da nicht aus eigener Erfahrung sprechen. Ich wußte aber von Susanne, meiner besten Freundin, die mit 2 Brüdern aufgewachsen war, wie es da abgehen konnte. Und genau das, das war mein Eindruck, fing jetzt auch bei unseren Beiden an.
Man hört immer mal davon, wenn man sich mit anderen Eltern traf und sich austauschte, aber irgendwie verdrängt man das dann doch wieder. Jedenfalls hatte ich mich nie so wirklich damit auseinander gesetzt, was die Pubertät für unsere Kinder wirklich bedeutete. Sicher, man kommt um das Thema als Eltern ja nicht herum. Irgendwann findet man das erste verklebte Tempotaschentuch unter dem bett, oder aber das Laken weist plötzlich Flecken auf. Aber selbst dann hatte ich mir noch nichts dabei gedacht. Das war halt so bei einem 13- bzw. inzwischen 14-jährigen. Und selbst die (an sich harmlosen) Pornohefte, die ich irgendwann unter seiner Matratze entdeckte, hatten mich noch nicht groß erschüttert.
Niffi's Slip hingegen in Flo's Zimmer, das hatte mich dann doch nachdenken lassen. Und nicht nur das. Komischweise, und das irritierte mich dabei am allermeisten, hatte ich dabei dieses warme Gefühl bekommen. Nicht das warme Gefühl, das eine Mutter empfindet, wenn sie an ihre Kinder denkt, sondern das warme Gefühl einer Frau, die erregt ist. Die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen war in diesem Zusammenhang fast unangenehm. Irgendwie nicht passend aber doch ungemein geil.
Wieso ich gerade jetzt, da Manfred mich auf das beste verwöhnte, an diese Sachen denken musste, verwirrte mich noch mehr. Für meinen Mann und mich, waren Kinder im Alter unserer beiden Sprösslinge, nie ein erotisches Thema gewesen. Eher im Gegenteil. Gut, in den Medien begegnete man so etwas ja in aller Regel nur in Verbindung mit Missbrauch. Und genau so hatte sich das bei uns auch festgesetzt. Natürlich war uns, schon wegen unserer eigenen Kinder, bewusst, dass auch Kinder und Jugendliche eine eigene Art von Sexualität besitzen. Diese äußerte sich allerdings meist eher unbewusst und hatte mit der Sexualität von uns Erwachsenen nichts zu tun.
„Denkst du auch grad an Niffy und Flo?" fraget Manfred mit einem Mal und hob den Kopf. Ich war so sehr in den Genuss und meine Gedanken versunken, dass ich richtiggehend zusammenzuckte. Zögernd nickte ich.
„Ist schon komisch irgendwie," sagte Manfred. Mehr zu sich selbst, wie es schien. Ich musste ihm Recht geben. Wenn es mir auch in diesem Stadium meiner Erregung, ich hatte das Gefühl auszulaufen, schwer fiel, mich auf ihn zu konzentrieren.
„Komm, mach weiter...," bat ich ihn. Er sah mich nachdenklich an, dann senkte er den Kopf und gleich darauf spürte ich wieder seine Zunge an meinem inzwischen übersensiblen Kitzler. Ich wußte, weit entfernt vom Höhepunkt war ich nicht mehr.
Und Manfred machte das, wie immer, sehr geschickt. Eine Weile spielte seine Zunge einen Trommelwirbel auf meinem Knöpfchen, dann hörte er so plötzlich auf, dass sich fast schon so etwas wie Enttäuschung bei mir einstellte. Aber das kannte ich schon. Das gehörte zu seinem Spiel. Er trieb dann seine Finger bis zum Anschlag in meinem Schoss, so dass ich mich fast so ausgefüllt fühlte, als wenn er mit seinem Schwanz in mich eindringen würde.
Doch dann tat er etwas, was mich völlig durcheinander brachte. Er rutschte hoch, bis sein Kopf neben meinem lag, seine Finger waren immer noch tief in mir und ich bekam wieder einmal den Eindruck, an diesem Gerücht von dem G-Punkt in der Vagina war doch etwas Wahres dran. Und dann flüsterte er mir ins Ohr...
„Komm Liebling, stell Dir einfach vor, das hier...." und damit zog er die beiden Finger ein Stückchen zurück, um sie gleich darauf wieder kraftvoll hineinzuschieben, „...ist Flo's jungfräulicher Jungenschwanz!" Irgendetwas explodierte in meinem Kopf. Ich konnte es, auch hinterher, noch nicht wirklich erklären. Diese Vorstellung war so bizarr und abwegig und doch so unheimlich geil, dass es mir sofort kam. Ich ging, wie Manfred immer sagte, ab wie eine Rakete. Der Orgasmus war so heftig, dass ich für einen Moment wie weggetreten war.
Als ich die Augen wieder aufschlug, sah ich in Manfreds sorgenvolles Gesicht.
„Entschuldige...," sagte er, „ich hatte nicht geahnt....!" Ich schlang meine Arme um ihn und zog ihn an mich. „Ich auch nicht," flüsterte ich zurück.
Die nächsten Tage verliefen ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Wenn ich, nachdem Flo auf dem Weg in die Schule war, in sein Zimmer ging, um aufzuräumen, achtete ich jetzt allerdings besonders auf irgendwelche verdächtige Anzeichen. Wir hatten ihn auf den Slip, den ich gefunden hatte, nicht angesprochen und mit den Tagen versuchte ich mir einzureden, dass das doch auch eine ganz logische Erklärung dafür geben konnte.
Ich war schon fast soweit, zu glauben, dass ich ihn selbst in seinem Zimmer verloren hatte, während ich durch die Zimmer ging und die schmutzige Wäsche zusammen sammelte. Aber tief in mir drinnen wußte ich, dass ich mir da nur etwas vormachte. Ich glaube, ich wollte mich einfach nicht weiter damit auseinander setzen. Ich wollte das verdrängen. Um so mehr nach diesem Abend mit meinem Mann. Das hatte mich doch gehörig durcheinander gebracht.
Und dann kam dieser Samstag. Der Tag, der unser aller Leben ein wenig verändern sollte.
Da an den Sonntagen vormittags häufig Fußballspiele stattfanden (Flo war schon seit er laufen konnte bei uns im örtlichen Fußballverein, wie sein Vater übrigens auch), waren es bei uns die Samstage, an denen wir mal ausschlafen und etwas länger im Bett bleiben konnten. So war es auch an diesem Samstag.
Ich war nur kurz aufgestanden, um unseren Hund zu füttern (er bestand beharrlich auf feste Fütterungszeiten) und hatte diese Gelegenheit genutzt, gleich Kaffee aufzusetzen. Nun zog allmählich der verführerische Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee durch die Zimmer und Manfred und ich genossen diesen Moment. Ich kuschelte mich an ihn ran und spürte sofort, dass sein Schwanz ziemlich steif war.
„Soll ich Dich loslassen...?" fragte ich und richtete mich etwas auf. Manfred grinste und schüttelte den Kopf.
„Nee, lass mal. Das ist keine Morgenlatte!" kicherte er. Ich hatte tatsächlich angenommen, dass er auf die Toilette müsste. So war das nun mal bei den Männern. Zu Anfang unserer Beziehung, als wir grade frisch zusammen gezogen waren, hatte mich das immer etwas verwirrt. Ganz am Anfang sogar enttäuscht, weil ich immer gedacht hatte, das wäre meinetwegen. Und als er dann sagte, das wäre nur, weil er pinkeln musste, hatte ich schon das eine oder andere Mal schlucken müssen. So ist das, wenn man jung und naiv ist!
Und dieses Mal war es genau umgekehrt. Wieder reingefallen! Und doch verwunderte es mich. Mit Manfred's Potenz war es in den letzten Monaten, oder sollte ich sagen Jahren nicht mehr so weit her gewesen. Vielleicht lag es an den Blutdrucktabletten, die er nun schon geraume Zeit einnehmen musste.
Ich kuschelte mich also wieder an ihn und meine Hand wanderte über seinen Bauch hinunter, bis ich seinen Schwanz erreichte. Sanft umschoss ich das inzwischen doch ziemlich harte Teil mit meinen Fingern und schob langsam die Vorhaut zurück. Als die Eichel frei lag, strich ich mit dem Daumen darüber und entlockte ihm so ein leises Stöhnen.
Mir kam eine Idee. Wie wäre es denn, wenn ich ihm das vom letzten Mal heimzahlen würde? Wenn er mich ärgern konnte, dann konnte ich das auch. Ich lächelte ihn an und kroch unter die Decke. Dann ahmte ich Niffi's hohes Stimmchen nach.
„Oh Papi, was ist das denn?" fragte ich gespielt kindlich. Leider konnte ich seine Reaktion nicht beobachten. Sein Schwanz zumindest zuckte in meiner Hand. „Wieso ist der denn so groß und so hart?" fragte ich weiter in Niffi's Stimmlage. Dabei fasste ich mit meiner Hand fester zu. So, wie ich mir vorstellte, es ein Mädchen tun würde, wenn sie zum ersten Mal so ein Teil in die Hand bekam.
„Oh, mein Gott," hörte ich Manfred leise Murmeln. Ich beschloss, das Spiel auf die Spitze zu treiben.
„Wenn mein Papa noch schläft, dann kann ich ja mal probieren, wie das mit dem Blasen so funktioniert!" piepste ich. „Meine Freundinnen in der Schule haben gesagt, dass der Name eigentlich Quatsch ist, weil man ja gar nicht wirklich bläst, sondern saugt." Ich schob, gespielt ungeschickt und wohl auch ein wenig schmerzhaft für ihn, wieder die Vorhaut zurück. Sein Stöhnen wurde lauter.
„Eigentlich ist das ja eklig," spielte ich weiter, „aber das ist ja mein Papi, da ekelt mich das gar nicht. Weil ich ihn ja lieb hab!" Mit diesen Worten drückte ich meine Lippen auf seine zuckende Eichel. Ich war überhaupt nicht darauf vorbereitet, aber mit einem Mal, fing sein Schwanz noch heftiger an zu zucken und dann schoss mir sein Samen ins Gesicht. So schnell hatte ich damit nicht gerechnet. Ihn musste das ja ungemein erregt haben, ging mir durch den Kopf.
Grinsend kroch ich unter der Decke hervor. Manfred hatte die Augen geschlossen. Erst dachte ich, der Höhepunkt hätte ihn womöglich so sehr mitgenommen, aber das war es nicht, wie er mir gestand. Ich kuschelte mich an ihn und als er die Augen öffnete, mochte er mich erst gar nicht ansehen. Mir fiel das sofort auf.
„Wie Du mir, so ich Dir," rutschte es mir von den Lippen. Er sah mich mit einem merkwürdigen Blick an. „Wegen der Sache mit Flo...," sagte ich, „Du erinnerst?" ich grinste ihn an. Er nickte.
„Erwischt," sagte er leise.
„Ja, das sehe ich auch so," er sollte nicht denken, ich hätte ihn nicht durchschaut.
„Mama? Was hast Du da grad gemacht?" Ich zuckte zusammen und ich merkte, wie ich rot anlief. Ich überlegte, in welche Ecke ich mich denn verkriechen könnte. Was bitte machte denn Niffy hier und wieso hatte sie nicht angeklopft? Und noch viel wichtiger, wie lange war sie denn schon hier? Ich konnte kaum noch atmen. Dann fiel mir ein, wie ich aussehen musste. Manfred hatte mir mitten ins Gesicht gespritzt und ich hatte noch keine Gelegenheit gehabt, mir seinen Samen abzuwischen.
Sich so seiner 11-jähigen Tochter zu präsentieren, ist nicht das, was sich eine Mutter wünscht. Ich jedenfalls nicht. Selbst wenn ich mir immer eingebildet hatte, mit meinen Kindern über alles reden zu können. Nur sehr zögerlich und eigentlich am Liebsten gar nicht drehte ich mich um und versuchte dabei, das meiste von Manfreds Sperma in die Bettdecke zu wischen. So gut es eben ging, ohne es zu auffallend zu machen. In solchen Situationen reagiert man eben nicht wirklich rational.
„Mama!" Niffi's Tonfall wurde energischer. „Was hast du da eben gemacht?"
„Ja, also...., ich....," fing ich an zu stottern.
„Ist das da....?" Niffy streckte eine Hand aus und zeigte auf mein Gesicht. Nun war endgültig der Moment gekommen, wo sich doch bitte der Boden unter mir auftun und mich aufnehmen dürfte. Meine Bettdeckenaktion war also zumindest nicht komplett von Erfolg gekrönt gewesen. Ich hatte also nicht alles erwischt. Gab es etwas Peinlicheres für eine Mutter, als wenn ihre Tochter sie mit Sperma im Gesicht überrascht?
In diesem Moment ging die Tür auf und Florian kam mit einem kleinen Tablett und zwei dampfenden Bechern Kaffee herein. Ja, es gab also noch etwas Peinlicheres für eine Mutter. Nämlich wenn ihr halbwüchsiger Sohn sie mit Sperma im Gesicht erwischt!
„Flo! Flo! Guck mal. Was Mama da im Gesicht hat!" quiekte Niffy aufgeregt und deutete unverhohlen auf mein Gesicht. ich gebe zu, meine Reaktionszeiten waren schon mal besser gewesen. Ich griff nach der Bettdecke und versuchte schnell, die Spuren zu beseitigen. Mir war aber gleich klar, dass das zu spät kam.
Als ich den Kopf wieder hob, starrte Florian mich mit roten Ohren und weit aufgerissenen Augen an. Ich hatte Angst, er würde die Kaffeebecher fallen lassen und sprang, natürlich ohne nachzudenken auf und stürzte auf ihn zu. Ich nahm ihm das Tablett aus der Hand und stellte es auf Manfred's Nachttisch.
Als ich mich wieder umdrehte, hatte ich den Eindruck, Florians Augen wären noch weiter aufgerissen, als vorher sowieso schon.
„Schatz!" Manfred griff nach meinem Arm. Erst wollte ich mich losreißen, weil ich einen unbezähmbaren Drang verspürte, aus dem Zimmer zu laufen und mich im Bad einzuschließen. Aber Manfred hielt meinen Arm fest. Ich drehte mich zu ihm um und wollte ihn grad scharf bitten, mich loszulassen, als ich sah, wie er mir mit der anderen Hand mein Schlaf-T-Shirt entgegen hielt.
Sollte ich tatsächlich....? Ja, ich sollte. Irgendwie war das alles zu viel für mich. Ich spürte, wie meine Beine weich wurden und wie sie schließlich unter mir nachgaben. Und von da an wußte ich dann auch schon nichts mehr.
Als ich wieder zu mir kam, lag ich auf dem Bett und hatte einen kühlen Lappen auf meiner Stirn. Erstaunlicherweise war das Erste, was ich registrierte nicht der Lappen, sondern dass ich immer noch splitternackt war und Manfred es anscheinend nicht für nötig gehalten hatte, mich zuzudecken. Wenn er wenigstens die Kinder rausgeschickt hätte. Aber nein, sie saßen alle 3 wie auf der Stange auf meiner Bettkante und starrten mich mehr oder weniger besorgt an.
Ich war erstaunlich klar nach diesem Blackout, deswegen konnte ich so weit differenzieren. Denn während Manfred und Niffy mir wirklich sorgenvoll ins Gesicht sahen und auf eine Reaktion zu warten schienen, nutzte unser lieber Sohn die Situation schamlos aus. Seine Blicke nämlich wanderten unruhig zwischen meinen Brüsten, die so, im liegen, noch kleiner aussahen, als sie eh schon waren, und meinen Beinen hin und her. Nein, ich will ganz ehrlich sein, nicht meinen Beinen, sondern vielmehr das, was einen Jungen in dem Alter am allermeisten interessierte. Also das, was sich dazwischen befand.
Für einen Moment war ich versucht, einfach die Augen geschlossen zu lassen und am liebsten nie wieder aufzuwachen. Was, wenn Florian und Niffi nichts Besseres zu tun hatten und die ganze Geschichte heute Nachmittag brühwarm ihren Freunden erzählen würden? Gut, ich traute es ihnen nicht wirklich zu, immerhin hatten wir sie gut erzogen und sie wussten beide, was man erzählen darf und was besser nicht. Aber ich bekam den Gedanken auch so schnell nicht wieder aus meinem Kopf.
Dann entschied ich mich aber doch, ins Leben zurückzukehren. Letzten Endes blieb mir ja eh nichts anders übrig. Ich musste mich der Situation stellen. Ich schlug langsam die Augen auf und begegnete zuerst Florian's Blick. Er schien sich sofort ertappt zu fühlen, denn er bekam gleich rote Backen. Und es amüsierte mich fast ein wenig, wie er - etwas ungeschickt - versuchte, seine Erektion, die er mit Sicherheit hatte, zu verbergen.
„Ich..., Ähhh...," stotterte er, sprang auf und war auch schon aus dem Zimmer. Ich hörte noch wie die Badezimmertür ins Schloss fiel und konnte nicht verhindern, mir vorzustellen, was er dort jetzt tun würde. Was war bloß mit mir los? Wieso hatte ich in letzter Zeit derartige Gedanken? Ich hatte keine Erklärung dafür.
„Geht's Dir gut, Schatz?" Manfred hatte inzwischen auch bemerkt, dass ich die Augen geöffnet hatte.
„Mami, was ist denn mit Dir?" Niffi sprang auf's Bett und drückte sich an mich. Ich sah mich um. Neben meinem Bett auf dem Stuhl am Fenster lag mein Morgenmantel. Ich hatte ihn dort hingelegt, nachdem ich Kaffee aufgesetzt hatte. Ich gab Manfred ein Zeichen und er verstand. Er kroch aus dem Bett und reichte mir den Mantel. Sanft drückte ich Niffi zur Seite, griff danach und zog ihn über.
„Wieso hast Du mich denn einfach nackt da liegen lassen," fragte ich Manfred vorwurfsvoll. Er sah zu Boden. Es entging mir aber nicht, dass dabei ein Lächeln seine Lippen umspielte. Er hatte sich also sehr wohl etwas dabei gedacht! So ein Schuft!
Ich gab Niffi einen leichten Klapps auf den Po.
„Mami geht jetzt unter die Dusche und Du deckst zusammen mit Deinem Bruder bitte den Frühstückstisch!" Begeisterung war etwas anderes. Niffi verzog das Gesicht.
„Der hilft doch sowieso nicht!" quengelte sie. „Also kann ich's eh gleich alleine machen!"
Manfred lachte und schon sie sanft aus dem Zimmer. Als sich die Tür hinter ihr schloss, sah ich ihn giftig an.
„Musste das sein?" fragte ich scharf.
„Was meinst Du?" er war die Unschuld in Person.
„Ich habe dich sehr wohl durchschaut," erwiderte ich. „Dass Du mich so nackt vor den Kindern zur Schau gestellt hast, besonders vor Flo, das war doch Absicht!" Empört schüttelte er den Kopf.
„Aber sicher, ich habe genau gesehen, wie Du gegrinst hast, als ich Dich eben gefragt hab!" Er kam auf mich zu und zog mich in seine Arme. Natürlich war ich ihm nicht wirklich böse. Geärgert hatte es mich schon etwas. Trotzdem schmiegte ich mich an ihn.
„Ich geb's ja zu," sagte er leise neben meinem Ohr. „Ja, ich hab's mit Absicht gemacht. Kannst Du mir verzeihen?" Ich drückte ihn noch fester an mich.
„Kannst Du mir denn wenigstens sagen, warum?" hakte ich nach. So leicht sollte er mir nicht davon kommen. Außerdem war ich auch neugierig auf seine Antwort. Er zuckte mit den Schultern. Seine Hände strichen über meinen Rücken hinunter bis zu meinem Po. Als er mich noch fester an sich drückte, spürte ich, dass er tatsächlich schon wieder eine Erektion hatte. Was war denn bloß mit ihm los? Oder sollte ich sagen, mit uns?
„So ganz genau weiß ich es wohl selbst nicht," gestand er ein. „Wahrscheinlich waren es mehrere Dinge. Ich war noch ziemlich geil...," seine Lippen pressten sich an meinen Hals. „Und dann habe ich Flo's Blick gesehen, als er gemerkt hat, dass Du nackt bist. Ich musste sofort an vorgestern Abend denken, als Du....," er beendete den Satz nicht. Wir wussten beide, was er meinte.
„Was ist bloß los mit uns?" fragte ich ebenso leise wie er. Ich erwartete nicht wirklich eine Antwort von ihm. Ich wußte es ja selbst nicht.
Das ganze restliche Wochenende gingen mir diese Ereignisse nicht mehr aus dem Kopf. Ich konnte mich kaum auf's kochen und all die anderen Dinge konzentrieren. Dabei hatte ich eigentlich gar keinen Grund, mir so viele Gedanken zu machen. Alle verhielten sich völlig normal. Es kamen keine dummen oder anzüglichen Sprüche, selbst Florian verhielt sich eigentlich wie immer. Allerdings hatten wir auch eine Menge um die Ohren. Meine Mutter war erkrankt und ich musste dort etwas aushelfen.
Florian hatte am Sonntag ein Auswärtsspiel und der Herr Papa durfte ihn kutschieren. Niffi hatte die Gelegenheit genutzt und - mal wieder - bei ihrer besten Freundin Tanja übernachtet.
Ich blieb, weil es meiner Mutter wirklich nicht gut ging, über Nacht und so trudelte die Familie erst am Sonntagabend wieder Zuhause ein.
Ich hatte, weil die Zeit zu kochen natürlich auch gefehlt hat, auf dem Rückweg Pizza besorgt und konnte damit sogar die schlechte Stimmung nach einer 1:3 Niederlage wieder etwas kitten. Während die Herren sich nach dem Essen vor den Fernseher hockten, um - was sonst - Fußball zu gucken, half mir Niffi in der Küche mit dem Geschirr.
Sie plapperte die ganze Zeit. Die Eltern ihrer Freundin hatten im garten einen Pool aufgestellt und die Mädchen hatten sich anscheinend die ganze Zeit im Wasser herumgetrieben. Jedenfalls gab es ja soooo viel zu erzählen! Angefangen von dem neuen roten Badeanzug, den ihre Freundin von ihrem Vater bekommen hatte und den Niffi ja soooo toll fand. Eigentlich hätte ich am liebsten gleich mit ihr losgehen und ihr auch so einen kaufen sollen. Und der Hund war ja soooo niedlich gewesen und das Essen ja oberlecker usw. usw. Mir war nicht klar, wann Niffi bei dem ganzen Geplapper auch noch zeit fand, Luft zu holen.
Doch der eigentliche Hammer kam erst, als wir fast fertig waren mit der Küche. Niffi sah mich verschwörerisch an und zwinkerte mir zu.
„Mama, soll ich Dir ein Geheimnis verraten?" Ein bischen erinnerte das an den Spruch "Willst ‚ ´ne 8 kaufen?" aus der Sesamstrasse. Ich hatte ihr, ehrlich gesagt, bei dem ganzen Geplapper, nicht mehr wirklich konzentriert zugehört. Wie abwesend nickte ich einfach nur. Es war wohl mehr der Tonfall, als das, was sie sagte, das mich reagieren ließ.
„Aber Du darfst es nie-, nie- Niemandem weitersagen!" sie versuchte ihrer Stimme einen ernsten Klang zu geben. Das allein schon erregte meine Aufmerksamkeit. Denn wenn das geschah, sollte man bei ihr wirklich genau zuhören. Als Eltern lernt man, wann man den Kindern zuhören sollte.
„Ehrenwort," erwiderte ich kurz. Niffi stellte das Holzbrett ab, das sie gerade abgetrocknet hatte, kam zu mir und winkte mich zu sich herunter, bis ihr Mund ganz nah an meinem Ohr war.
„Mama..., ich weiß jetzt auch, was blasen ist!" flüsterte sie leise. Ich weiß nicht mehr, ob ich mehr erschrocken oder überrascht war. Nicht einmal, ob ich sofort begriffen hatte, was Niffi mir da ins Ohr geflüstert hat. Jedenfalls muss ich einen ziemlich dämlichen Eindruck gemacht haben, denn Niffi sah mich doch etwas komisch an.
„Ja, klar," war meine spontane Reaktion. „Dann hat sich das Thema ja auch geklärt." Ich griff nach dem nächsten Teller und tauchte ihn ins Abwaschwasser. Dann erst ging mir auf, was Niffi da eben gesagt hatte. Ich drehte mich zu ihr um.
„Was hast du da eben gesagt?" meine Stimme muss wohl etwas lauter geworden sein, denn Niffi zuckte zusammen.
„Nicht böse sein," murmelte sie leise. Ich nahm mich zusammen, weil - ich wußte natürlich, dass schimpfen in den meisten Fällen nichts bringen würde.
„Ich bin nicht böse!" ich kniete neben ihr und zog sie an mich. „Willst Du's mir erzählen?" Niffi hatte eine kleine Träne im Augenwinkel, den ich ihr schnell wegwischte. Sie nickte und ihr Gesicht hellte sich auch schon wieder auf.
In meinem Kopf rotierte es. Mein erster Gedanke, zugegeben, war Florian, ihr Bruder. Ich sah immer noch Niffi's Slip vor mir, den ich in seinem Zimmer gefunden hatte.
Aber dann dachte ich daran, dass die beiden am Wochenende ja gar nicht zusammen gewesen waren. Und wenn es schon früher passiert wäre, hätte sie es mir schon längst erzählt.
Also blieb eigentlich nur der Besuch bei ihrer Freundin Tanja. Tanja hatte einen älteren Bruder, der eigentlich in Münster studierte. Vielleicht war er ja über's Wochenende Zuhause gewesen und hatte........?! Oder Tanja's Vater? Soweit ich wußte hatten sich Tanja's Eltern getrennt. Schon vor mehreren Monaten. Angeblich nur auf Zeit und zur Probe, aber man wußte ja nie!
Ich setzte mich an den Tisch und zog Niffi auf meinen Schoss.
„Was ist denn passiert?" ich versuchte möglichst ruhig zu klingen. War es natürlich aber nicht. Vor meinem inneren Auge sah ich Niffi in allen möglichen - ziemlich schrecklichen - Situationen. Ich musste für einen Moment die Augen schließen und durchatmen.
„Du darfst es aber echt keinem weitersagen," betonte meine Tochter noch einmal und sah mich dabei ernst an. „Wirklich niemandem, Ok? Versprichst du's?" Ich nickte schnell. Natürlich war ich mir nicht sicher, ob ich dieses Verspechen halten würde. Aber in so einem Fall, wäre das sicherlich verzeihlich. Wer auch immer meinem kleinen Mädchen etwas angetan hatte, würde dafür zur Rechenschaft gezogen werden!
„Ehrenwort," sagte ich also ebenso ernst wie sie. „Wer war es denn?" ich konnte meine Neugier nicht mehr im Zaume halten. Ich wollte es endlich wissen!
„Also....!" Niffi setzte sich auf meinem Schoss zurecht und ich ahnte, dass das wohl eine etwas längere Geschichte werden würde. Aber ich wollte sie auch nicht zu sehr drängen.
„Erzähl's mir einfach," ermutigte ich sie, weil ich merkte, dass sie immer noch zu zögern schien.
„Heute morgen sind wir mit Tanja's Papa zum Stall raus gefahren...," fing sie an. Also doch Tanja's Vater! Mir lief es kalt den Rücken runter.
„Tanja hatte Unterricht und ich durfte mit! Ich hab sogar mal auf ihrem Pferd gesessen! Das war toll!" Eigentlich hatte Niffi sich nie, so wie andere Mädchen, für Pferde interessiert. Ich glaube, sie waren ihr einfach zu groß. Sie hatte sich immer einen Hund gewünscht, aber Pferde waren nie ihr Ding gewesen. Deswegen überraschte mich ihr Enthusiasmus doch etwas.
„Klaus und ich haben ihr dann zugesehen und hinterher durfte ich ihr helfen, Peter abzusatteln und sauber zu machen!" Klaus war der Name von Tanja's Vater, wir kannten uns von Elternversammlungen und hatten auch schon mal bei ihnen im Garten gegrillt. Und Peter war das Pferd, bei dem Tanja, wie ich gehört hatte, eine Reitbeteiligung hatte.
„Peter ist übrigens ein Junge," stellte Niffi fest und dabei bekam sie rote Wangen. Bei DEM Namen hatte ich das allerdings nicht erwartet. Immerhin merkte ich an meiner Reaktion, dass ich etwas ruhiger wurde und auch meinen Humor wiedergefunden hatte.
„Woran hast du das denn gemerkt?" fragte ich leicht belustigt dazwischen.
„Mama! Ich bin doch nicht blöd!" schimpfte sie, „ich weiß auch, dass Peter ein Jungenname ist! Aber heute morgen, da konnte man es richtig sehen!" Ich begann zu ahnen, worauf das hinaus laufen würde.
„Und Tanja's Vater war die ganze Zeit dabei?" fragte ich. Niffi schüttelte den Kopf.
„Nee, der musste noch Irgendwas bezahlen, oder so. Der war fast die ganze Zeit im Büro. Nee, da waren nur Tanja und ich." Niffi senkte den Kopf, als würde sie überlegen, ob sie weitererzählen soll.
„Und woran habt ihr das dann gesehen?" ermutigte ich sie. Dabei kannte ich die Antwort eigentlich ja schon.
„Sein Ding hing ganz lang runter," sagte meine Tochter leise. Sie schielte zur Tür, als hätte sie Angst, uns könnte jemand belauschen. „Fast bis zum Boden!"
„Sein Ding?" ich stellte mich dumm. Ich weiß, nicht ganz fair in der Situation.
„Na, sein...., sein Penis halt!" sie brachte das Wort nur schwer über die Lippen. Naja, wir redeten nun auch nicht gerade jeden Tag über solche Dinge. Aber eigentlich hatte ich unsere Kinder immer ermutig, mit uns offen und frei über alles zu sprechen.
„Oh," erwiderte ich, als wäre ich überrascht. Niffi sah mich an und bekräftigte ihre Worte, indem sie energisch mit dem Kop nickte.
„Ja wirklich," sagte sie. „Der war soooo lang!" Sie versuchte durch den Abstand zwischen ihren Händen zu zeigen, wie groß Peters Penis gewesen war. Ich hatte das nie in Natura gesehen, allerdings, auch das gebe ich zu, wenigstens schon mal ein paar Bilder im Internet. Ich kann nicht sagen, dass mich das besonders aufgeregt hätte.
„Tanja hat gesagt, dass der das oft hätte, wenn er gestriegelt wird. Sie hat mir verraten, dass sie sogar einmal gesehen hat, wie Frau Schneider das Ding angefasst und dran gerieben hat."
„Frau Schneider?" fragte ich irritiert. Den Namen kannte ich nicht.
„Der gehört Peter, deswegen darf die das auch!" stellte meine Tochter fest.
„Ach so, dann ist ja gut," stimmte ich ihr zu und musste innerlich dann doch schlucken. Ob diese Frau Schneider das Tanja so gesagt hatte, weil sie sie bei etwas doch zumindest ziemlich verdorbenem überrascht hatte. Also aus Trainingszwecken wird sie ihn da jedenfalls wohl kaum angefasst und „gerieben" haben!
„Ja, Pferde brauchen das ab und zu, hat Frau Schneider gesagt, weil sie sonst zu unruhig werden. Aber das dürfen immer nur die Besitzer!"
„Oh, Du hast ja richtig was gelernt," bemerkte ich. Niffy nickte, sie hatte nicht gemerkt, dass ich mich eigentlich nur darüber amüsiert hatte. Bis jetzt war ja auch eigentlich noch nichts Schlimmes passiert.
„Irgendwie komisch hat das schon ausgesehen bei ihm," stellte meine Tochter fest. Ihre Wangen hatten einen leichten roten Schatten bekommen. „Also ich möchte jedenfalls keine Stute sein!" stellte sie nüchtern fest. Und zeigte dabei noch einmal, sichtlich beeindruckt, die Länge zwischen ihren Händen an. Fast hätte ich losgeprustet. Ich konnte mich gerade noch zusammenreißen.
„Tanja hat mich losgeschickt, gucken ob noch jemand im Stall ist und als keiner da war, hat sie ihn dann doch einmal kurz angefasst. Er ist dann gleich noch länger geworden und Tanja hat gesagt, dass er sich ganz hart angefühlt hat, wie bei ihrem....," sie stockte kurz, als hätte sie fast etwas verraten, was sie nicht sagen wollte.
„Und Du..., hast Du auch mal....?" Ich überging ihren kleinen Versprecher zunächst. Aufgeschoben war ja nicht aufgehoben. Niffi schüttelte sofort den Kopf.
„Nee, hätte ich mich auch nicht getraut, glaube ich. Peter kennt mich ja nicht so gut, wie Tanja. Ich dürfte das bestimmt nicht bei ihm!"
„Nein, da hast Du wohl recht," stimmte ich ihr zu. „Tanja sollte das besser auch nicht machen, wenn das sonst nur die Besitzer dürfen!"
„Er hat sich das aber gut gefallen lassen. Und Tanja hat mir verraten, dass sie das schon ab und zu mal gemacht hat. Aber nur gefühlt, sonst nichts!" betonte sie.
„Naja, jedenfalls haben wir dann ein Geräusch gehört und ich bin schnell raus, um zu gucken, was da los ist. War aber nur eine von den anderen Reiterinnen. Die kriegte den Sattel irgendwie nicht los und ich hab ihr kurz geholfen."
Damit konnte die Geschichte ja nun aber noch nicht zu Ende sein, dachte ich bei mir. Ich war jetzt wirklich gespannt, worauf das noch hinauslaufen würde. Ich musste zugeben, mein Ärger hatte sich, zumindest vorübergehend, etwas gelegt.
„Sagst Du es wirklich niemandem? Musste ich nämlich Tanja hoch und heilig versprechen!" Niffy sah mich leicht misstrauisch an.
„Bestimmt nicht," versprach ich ihr nochmals.
„Als ich dann nämlich zurück zu Peter's Box kam, hab ich's gesehen!"
„Was hast du gesehen?" Ich sah sie gespannt an. Niffy hatte jetzt ihren „ich weiß nicht, ob ich dir das erzählen soll" Blick. Doch dann hatte sie sich anscheinend entschieden.
„Tanja und ihren Papa!" sagte sie.
„Tanja und ihren Papa?" plapperte ich verdutzt nach.
„Ja. Er war bei ihr und Peter in der Box," nickte sie.
„Ja und?" fragte ich nach. Was soll denn daran nun so besonderes gewesen sein?
„Sie hat es gemacht," sagte meine Tochter. „Bei ihm. Bei ihrem Papa!"
„Was gemacht? Irgendwie war ich an diesem Abend etwas schwer von Begriff, denke ich. Ich war wohl so sehr darauf fixiert, irgendjemand könnte meinem kleinen Mädchen etwas angetan haben, dass ich nicht mehr logisch denken konnte. Langsam aber ging mir ein Licht auf.
„Na blasen eben!" stieß Niffy kopfschüttelnd hervor. „Hatte ich doch gesagt, Mama!"
„Tanja..., und ihr Vater?" für einen kleinen Moment stockte mir der Atem. Niffy nickte energisch.
„Ja, sag ich doch!" meinte sie schnippisch.
„Ja, entschuldige bitte," erwiderte ich. „Das ist nun eigentlich nicht das, was Väter normalerweise mit ihren Töchtern machen!" ich war immer noch ein wenig erschüttert und mir kamen schon fast Zweifel, dass Niffy und ich unter „blasen" dasselbe verstanden.
„Und sie hat wirklich....?" Fragte ich deswegen etwas ungläubig nach. Niffy sah mich ärgerlich an und stemmte die Hände empört in die Hüften. Sie krabbelte von meinem Schoss herunter und ging zum Eisschrank.
„Kriege ich ein Eis?" fragte sie. Immer noch in Gedanken nickte ich nur. Konnte es denn wirklich sein, dass Tanja und ihr Vater...? Auch wenn er seine Frau möglicherweise betrogen hatte, dass er seine kleine Tochter missbrauchen könnte, das hätte ich ihm nun doch nicht zugetraut.
„Und Du erzählst das wirklich Niemandem, ja?" Niffy hatte sich ein Eis aus dem Kühlfach genommen und als ich sah, wie sich ihre Zunge um den oberen Teil der Waffeltüte schlängelte, wurde mir plötzlich ganz anders. Die Eistüte mutierte vor meinem inneren Auge zu einem erigierten Penis, nur die Zunge blieb die Gleiche. Ich spürte, wie sich mir die Nackenhaare aufstellten.
„Nein, ich erzähl's Niemandem," sagte ich leise, wie zu mir selbst.
„Ist das denn wirklich so verboten?" Niffy war schon auf dem Weg ins Wohnzimmer gewesen. Von dort klangen die typischen Hintergrundgeräusche eines Fußballstadions herüber. Sie war unvermittelt noch einmal stehen geblieben und hatte sich umgedreht.
„Ja, das ist es tatsächlich," ich hatte mich allmählich wieder gefangen. Tischte Niffy mir hier jetzt eine von ihren Jungmädchenfantasien auf, oder hatte sie das wirklich beobachtet? „Wenn ein Vater das mit seiner Tochter macht, dann ist das eine Form von Inzest. Und das ist verboten. Dafür könnte er sogar ins Gefängnis kommen!" erklärte ich so sachlich wie möglich.
Niffy fiel vor Schreck fast das Eins aus der Hand. Sie sah mich entsetzt an.
„Wirklich?" fragte sie. Ich nickte.
„Ja, wirklich!" ich streckte die Hand nach ihr aus und sie kam noch einmal zu mir. Ich ergriff ihre Hand und zog sie näher an mich heran. „Bist Du denn wirklich sicher, dass Du DAS gesehen hast?"
„Ja, Mama, wirklich!" sagte sie energisch. „Er hat auf einem Heuballen gesessen und Tanja hat vor ihm gehockt," erklärte sie ziemlich freimütig. „Sie hatte sein....., na sein Ding eben, in der Hand und dann hat sie es sich in den Mund gesteckt."
„Einfach so?" entfuhr es mir. Das klang irgendwie zu einfach. Doch dann ging mir durch den Kopf, dass, wenn sie es schon an so öffentlichen Orten, wie da im Reitstall taten, dann war es sicherlich nicht das erste und auch nicht das zweite mal gewesen. Wenn Niffy also die Wahrheit sagte, dann hatte Tanja das schon öfter mit ihrem Vater gemacht.
Niffy zuckte mit den Schultern und biss eingroßes Stück von dem Eis ab. „Weiß nicht," sagte sie, „ich hab ihn ja nicht mal kommen sehen."
„Und was ist dann geschehen?" wollte ich nun doch wissen, wie weit sie gegangen waren. Niffy schien mit der ganzen Sache ja recht locker und offen umzugehen. Sonst hätte ich da nicht weiter nachgebohrt. Ich musste mir aber auch eingestehen, dass mich die Vorstellung doch auch ziemlich unruhig machte. Eine Seite, die ich an mir bisher nie gekannt hatte.
„Sie hat es ihm gemacht," antwortete Niffi nur und konzentrierte sich weiter auf ihr Eis. „Sie hat ihren Papa eben wirklich ganz doll lieb," ergänzte sie dann noch. Ja, das musste wohl so sein. Ernst nahm ich Niffy an den Oberarmen und drehte sie so, dass sie mich ansehen musste.
„Bist Du Dir sicher, dass er sie nicht dazu gezwungen hat?" wollte ich wissen.
„He, Du tust mir weh," protestierte meine Tochter und versuchte, sich aus meinem griff herauszuwinden. „Klar hat er sie nicht dazu gezwungen," sagte sie dann, schon etwas außer Atem vor Anstrengung. Aber ich hielt sie weiter fest. Ich wollte zumindest versuchen, das zu klären.
„Bist Du Dir da ganz sicher?" fragte ich noch mal.
„Jaha!" keuchte sie zurück. „Hat sie mir doch gesagt hinterher!"
„Du hast zugesehen bis sie fertig waren?" ungläubig sah ich sie an. Niffy nickte sofort.
„Klar, was denkst du denn Mama. Wollte ich doch schon immer mal wissen, wie das so geht," ihr Mienenspiel war eine Mischung aus Anstrengung und lachen.
„Und, wie fandest Du's?" fragte ich und ließ sie los. Sie rieb sich sofort die Oberarme und bekleckerte sich dabei natürlich sofort ihr Shirt mit dem langsam weglaufenden Eis.
„Irgendwie sah's zuerst ja doch etwas eklig aus," antwortete sie und verzog das Gesicht, „aber Tanja sagt, das das ganz toll ist. Und dass sie es total gerne mag, wenn ihr Papa sie das machen lässt. Weil ihre Mama das nämlich nicht bei ihm macht und Tanja ihm so zeigen kann, dass sie ihn viel mehr lieb hat, als ihre Mama!"
Die nächsten Tage verliefen eigentlich recht ereignislos. An den Werktagen, wenn die Kinder zur Schule mussten war bei uns meistens viel los. Die Kinder hatten einen recht großen Freundeskreis und einer von Beiden brachte nach der Schule meistens jemanden mit nach Hause. Es kam bei uns in der Woche selten vor, dass wir allein waren beim Essen.
Die Zeiten, wo es etwas ruhiger war, sprich, wenn Manfred zur Arbeit und die Kinder in der Schule waren, ich die Einkäufe erledigt hatte und das Essen vorbereitet war, setzte ich mich an den Computer und surfte. Auch wenn ich es mir nicht eingestehen wollte, meine Wege führten mich immer öfter auf Seiten, die sich mit dem Thema Inzest befassten. Man hat gar keine Vorstellung, wie viele dieser Seiten es gibt im Netz. Und das sind bei Weitem nicht alles Seiten, bei denen man etwas bezahlen muss.
Selbst Foren und Chats gibt es zu dem Thema, wie ich schnell feststellen konnte. Allerdings merkte ich auch schnell, dass diese Chats und Foren mehr verkappte Pädophilen-Treffs waren. Und das war nicht unbedingt das, wonach ich suchte. Ich war mehr auf etwas seriösere Seiten aus. Seiten, auf denen man mehr über die Leute erfahren konnte, die selbst Inzest getrieben, oder sich zumindest eingehender damit beschäftigt hatten.
Ab und zu stieß man doch mal auf solche Seiten. Und ich muss sagen, wenn ich unter Inzest früher eigentlich immer gleichzeitig auch Missbrauch verstanden hatte, musste ich jetzt doch erkennen, dass es da sehr wohl auch andere Seiten gab. Und es waren wirklich alle Facetten und Spielarten vertreten. Überwiegend natürlich Bruder / Schwester und Vater / Tochter, aber auch Mutter / Sohn und alle Kombinationen mit Onkeln und Tanten. Weniger häufig, obwohl mich das komischerweise fast am meisten erregte, Verbindungen zwischen Großeltern und Enkeln.
Wieso mich das besonders ansprach, konnte ich zunächst wirklich nicht einordnen. Ich hatte vorher, ebenso wenig wie zum Inzest, irgendeinen Bezug zu Älteren. Meine Schwester erinnerte ich mich dann, hatte so zwischen 18 und 22 eine Phase, wo sie sich besonders zu älteren Männern jenseits der 40 hingezogen fühlte. Ich hatte das nie verstanden. Heute, mit meinem Wissen um diese ganzen Dinge, würde ich fast vermuten, die Männer waren Ersatz für unseren Vater. Weil sie sich nie getraut hat, irgendwas bei ihm zu versuchen.
Ich lernte auch, dass sich Kinder während der Pubertät oft sexuell zu ihren gegengeschlechtlichen Elternteilen hingezogen fühlten. Bei Mädchen, die ja schon immer etwas weiter waren in ihrer Entwicklung, war das meist zwischen dem 11. und dem 13. Lebensjahr. Bei Jungen fing es etwas später an, so zwischen 13 und 15. Einige Berichte, die ich fand, vermuteten, dass das einfach nur darauf zurückzuführen war, dass man unter einem Dach lebte und daher die Reize des anderen Geschlechts sehr nah und greifbar waren.
Aber es gab auch Veröffentlichungen, die davon ausgingen, dass das Umfeld innerhalb einer Familie den entscheidenden Faktor darstellte. Deswegen hatte sich das in den letzten Jahrzehnten auch sehr verändert. Früher wurde in den Familien eher gar nicht über sexuelle Dinge gesprochen. Diese Themen waren einfach tabu und wurden totgeschwiegen. Seitdem haben die Menschen aber eine Menge gelernt und die Gesellschaft hat sich weiterentwickelt.
In den Familien geht man immer offener und freier miteinander um, und auch über sexuelle Themen wird viel mehr gesprochen. Die Thesen gehen davon aus, das gerade Kinder und Jugendliche in der Entwicklung dadurch mehr und mehr animiert werden, auch offener mit ihrer eigenen und der Sexualität ihrer Eltern umzugehen.
Teilweise wurden da sehr interessante Zahlen genannt. Kinsey, ein ziemlich bekanntes Sexualforschungsinstitut aus den USA, hatte veröffentlicht, dass der Anteil der Familien, bezogen auf die westliche Welt, in denen Inzest vorkam, sich in all den Jahren nur wenig nach oben verändert hatte. 1952 lang der Anteil bei etwa 9,8% und zum Zeitpunkt der aktuellen Studie im Jahre 2004 bei 10,3%. Was sich aber verändert hatte, war der Anteil des Missbrauchs an diesen Fällen.
Von den 9,8% in 1952 handelte es sich bei gut der Hälfte um Missbrauch. Fast ausschließlich ging es dabei um Kinder. Von den 10,3% in 2004 lag der Missbrauchs-Anteil nur noch bei einem Viertel! Das ist doch eine ziemlich eklatante Wandlung. Und diese Veränderung wird eindeutig der sexuellen Freizügigkeit zugeschrieben.
Außerdem, ich fand das Thema wirklich interessant, hat sich auch die Altersstruktur gewandelt. War bei Vater-Tochter-Verbindungen das alter in den 50er Jahren noch bei 45/15, lag es im Jahr 2004 bei 48/20. daraus kann man ablesen, dass sich der Trend wegbewegt hat vom Kindesmissbrauch hin zu Verbindungen zwischen Erwachsenen. Der Inzest findet also nicht mehr erzwungen, sondern freiwillig statt.
Bei der Konstellation Mutter/Sohn war es übrigens nahezu umgekehrt. Lag die Altersstruktur in den 50ern noch bei etwa 50/27, konnte man im Jahre 2004 feststellen, dass das erheblich gesunken war. Sie lag jetzt bei 36/16 im Schnitt. Das sind doch sehr krasse unterschiede, die das Institut auf die Nachkriegszeit zurückführte. Die Väter waren in großen Anzahlen entweder im Krieg geblieben oder befanden sich in Gefangenschaft. Und die Mütter „bedienten" sich entweder der Söhne, oder aber einfach aufgrund der Lebensumstände, weniger Riesenstädte, mehr Landwirtschaft, nicht so viel räumliche Flexibilität. Leben in Großfamilien.
All dieses trug wohl dazu bei.
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